Parteileben
Für die einen war sie die Vorkämpferin für Frauenrechte. Für die anderen die Frau mit dem Geld. Inge Wettig-Danielmeier setzte sowohl im Kampf um Gleichstellung Akzente wie auch als erste Schatzmeisterin der SPD. Nun ist sie im Alter von 89 Jahren gestorben.
Welche Lehren muss die SPD aus den jüngsten Wahlniederlagen ziehen? Darüber spricht heute eine Spitzengruppe in Berlin. Mit dabei ist Fürths Oberbürgermeister Thomas Jung. Im Interview sagt er, wie erfolgreiche SPD-Politik vor Ort funktioniert.
Die SPD hat mit 35 Prozent der Stimmen die Stadtverordnetenwahl in Offenbach deutlich gewonnen und stellt künftig die stärkste Fraktion im Stadtrat. Oberbürgermeister Felix Schwenke und seine Partei profitieren offenbar von einer starken lokalen Verankerung, klaren Themen und sinkender Arbeitslosigkeit in der Stadt.
Bei der SPD hat die Aufarbeitung der Niederlage bei der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz begonnen. Am Montag kündigten die Vorsitzenden Bärbel Bas und Lars Klingbeil einen Kurswechsel an – und sprachen sich gegen einen „Austausch von Köpfen“ aus.
Wie sollte die SPD auf die Wahlniederlage in Rheinland-Pfalz reagieren? Im Interview nennt die Vize-Parteivorsitzende Anke Rehlinger drei Dinge, sich jetzt ändern müssen – und sagt, warum ein Personalwechsel keine Lösung ist.
Einst war die Arbeiterstadt Ludwigshafen eine SPD-Hochburg. Heute ist auch die AfD dort stark. Die Juso-Landesvorsitzende Beatrice Wiesner will sich damit nicht abfinden und das Direktmandat bei der Landtagswahl am Sonntag verteidigen.
Seit den Kommunalwahlen im vergangenen September ist eine einstige SPD-Hochburg wieder rot. Die sozialdemokratischen Bürgermeister*innen in Siegen-Wittgenstein sind jung und ambitioniert. Was ist ihr Geheimnis?
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Genossenschaften und Sozialdemokratie teilen eine lange gemeinsame Geschichte – und jetzt auch ein Weinprojekt. An der Ahr soll der SPD-Wein helfen, die von Flutschäden gebeutelte Region zu unterstützen.
Die gesetzliche Krankenversicherung steckt in der Krise, doch Millionen Beamt*innen bleiben außen vor. Ihre Einbeziehung würde die Finanzprobleme der GKV nicht allein lösen – wäre aber ein wichtiger Schritt gegen ein System, das nicht mehr in die Zeit passt.