Olaf
Scholz
Wir müssen heute anders über die Nord-Süd-Frage diskutieren, als wir es in den 70er- und 80er-Jahren taten.
Vorwärts
Brötchen, Basis, Bundestag - Folge 4: 65 Jahre deutsch-türkisches Anwerbeabkommen (mit Sevim Aydin)
Rund 14 Millionen Gastarbeiter*innen kamen nach dem Krieg in die Bundesrepublik. Die Berliner SPD-Politikerin Sevim Aydin fordert ein Denkmal in der Hauptstadt, um die Leistung der Gastarbeiter*innen zu würdigen.
Fünf Monate nach der Wahlniederlage der SPD in Rheinland-Pfalz wird Nico Steinbach Landrat, ausgerechnet im tiefkonservativen Eifelkreis Bitburg-Prüm. Wie gewinnt ein Sozialdemokrat auf dem Land, wo sonst die CDU regiert?
Junge Menschen der Generation Z gehen ausgerechnet am Reformationstag auf die Straße. Ging es zu Beginn des 16. Jahrhunderts um die Befreiung von der Herrschaft einer klerikalen Klasse, stehen heute gerechte Teilhabe und bezahlbares Leben im Mittelpunkt der Proteste.
Bis zu 14 Millionen sogenannte Gastarbeiter*innen haben einst mitgeholfen, die deutsche Wirtschaft in Schwung zu bringen. Was sie geleistet haben, werde bisher zu wenig gewürdigt, meint Sevim Aydin. Sie setzt sich für ein Denkmal in Berlin ein.
Das Bündnis „Gen Z regelt” plant in vielen deutschen Städten Demonstrationen, auch in Berlin. Die Veranstalter wollen für bessere Zukunftsaussichten der Generation Z demonstrieren. Im Interview erklärt die Co-Vorsitzende der Jusos Berlin, Kari Lenke, wie die Jugendorganisation der SPD zu den Demos steht.
Vor 65 Jahren begann die Anwerbung der sogenannten Gastarbeiter*innen aus der Türkei, Hunderttausende kamen daraufhin nach Deutschland. Aus den Fehlern bei ihrer Integration hat die Politik gelernt. Doch einige wiederholt sie heute.
Abdurrahman Gümrükcü ist sogenannter Gastarbeiter der ersten Generation aus der Türkei. Marco Jelic lebt in dritter Generation als Enkel eines italienischen „Gastarbeiters” in Deutschland. Mit dem „Vorwärts” sprechen sie über ihre Erfahrungen, über Heimat und Identität.
Die Union warnt vor Extremismus und stellt AfD und Linke auf eine Stufe. Damit lenkt sie nicht nur von den wahrscheinlichen CDU-Stimmen für einen AfD-Landtagspräsidenten ab. Womöglich benutzt sie die Linke für eine gefährliche Strategie.
In Berlin haben sich Linke, Grüne und SPD darauf verständigt, Wohnungen in Gemeineigentum zu überführen. Dennoch bleibt eine Vergesellschaftung heftig umstritten. Was dafür spricht, was dagegen – und wie Ökonomen die Folgen einschätzen.
In Deutschland bekommen Renter*innen mit türkischer Staatsangehörigkeit weniger Rente als der Durchschnitt. Das zeigt eine neue Studie. Sie nennt mehrere Gründe, warum das Armutsrisiko bei den ehemaligen sogenannten Gastarbeiter*innen höher ist.
Wer künftig Kanzler*in wird, entscheiden Wähler*innen bisher nur indirekt. Unser Gastautor Christoph Beeck hat einen Vorschlag: Eine neue Wahlrechtsreform mit drei Stimmen könnte das ändern – und zugleich für mehr Parität im Bundestag sorgen.
Trotz Mietpreisbremse steigen die Mieten in Deutschland weiter an. Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) legt beim Mietrecht nach. Was die Regierung gerade plant, um den Mieterschutz zu stärken – ein Überblick.
Schlupflöcher im Gesetz ermöglichen, dass sehr reiche Menschen oft keine Erbschaftssteuer zahlen müssen. Die SPD will das System gerechter machen. Wie, erklärt Generalsekretär Tim Klüssendorf im Vorwärts-Interview.