Welche Rolle spielen Soziale Netzwerke bei Personalern? Jobsuche und Social Media

von Yannick Haan - 10.11.2009
Youtube, Twitter, Facebook, XING, Wer-kennt-Wen oder StudiVZ – die Social Networks werden immer wichtiger. Obwohl sie im Alltag vieler eine bedeutende Rolle spielen, nutzen die meisten Personaler das Potential das in ihnen steckt kaum, dies geht aus einer neuen Studie des IFOK Instituts hervor.

In Deutschland sind mittlerweile rund 50 Prozent der Internetnutzer Mitglied eines sozialen Netzwerkes. In kaum einem anderen Land gab es in den letzten Jahren einen so rasanten Anstieg der aktiven User. Doch trotz dieser starken Zunahme der Nutzung spielen die Social Media kaum eine Rolle bei der Jobsuche. So haben 70 Prozent der befragten Unternehmen keine Social Media Strategie. Nur 15 Prozent haben interne Richtlinien für den Umgang mit den Sozialen Netzwerken. Und nur bei sieben Prozent werden Schulungen zum Thema angeboten.

„Trotz der enorm wachsenden Bedeutung Sozialer Netzwerke, wie Facebook, StudiVZ oder XING, haben sich deutsche Personalexperten auf die neuen Formen der Kommunikation bisher kaum eingestellt.“, so Arne Klempert, Leiter des Geschäftsfelds Digitale Kommunikation beim IFOK.

Viele Personaler nutzen die Netzwerke privat, nur sehr wenige aber beruflich. So hat ein Großteil den Micro-Blogging Dienst Twitter bereits besucht aber nur zehn Prozent im Rahmen ihrer Arbeit. Erst ein Drittel hat bislang die sozialen Netzwerke zu beruflichen Zwecken genutzt.

Obwohl die meisten Personalexperten die Social Networks nicht aktiv nutzen haben viele deren Potential bereits erkannt. 60 Prozent der Befragten geben an, dass sie dem Thema eine wichtige Bedeutung beimessen. Zudem hat sich bereits eine große Mehrheit über Bewerber auf Plattformen informiert.

Die meisten Unternehmen haben ein ambivalentes Verhältnis zum Internet. So gibt es zwischen den einzelnen Plattformen große Unterschiede. Die etablierten Businessnetzwerke wie zum Beispiel Xing oder Linkedln gehören inzwischen zum Alltag.  Neuere Plattformen wie Facebook oder Twitter werden dagegen kaum genutzt. „Social Media bietet ein immenses Potential für die Personalarbeit – das Personaler bislang jedoch nur begrenzt nutzen.“, so Klempert.
 

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AutorIn: Yannick Haan  

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Danke für den Bericht. Hier noch der Link zur Studie: http://www.ifok.de/socialmedia-hr

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