„SPDings“

vorwärts-Podcast: Premierenfolge mit Schauspieler Hans-Joachim Heist

Jonas Jordan29. April 2021
In der ersten Folge des „vorwärts“-Podcasts „SPDings“ ist der Schauspieler und Kabarettist Hans-Joachim Heist zu Gast.
In der ersten Folge des „vorwärts“-Podcasts „SPDings“ ist der Schauspieler und Kabarettist Hans-Joachim Heist zu Gast.
Den Premierengast des „vorwärts“-Podcasts kennen die meisten wohl als „Gernot Hassknecht“. Hier erzählt Hans-Joachim Heist, was eine Pfeife für ihn mit der SPD zu tun hat und warum er nach zehn Jahren Pause sein Comeback in der Kommunalpolitik gibt.

Mehr als 400.000 Menschen haben ein SPD-Parteibuch. Sie sind irgendwann mal aus Überzeugung in die Partei eingetreten. Doch warum? Darüber sprechen wir ab sofort einmal im Monat in unserem neuen „vorwärts“-Podcast „SPDings“. Jeweils in der letzten Woche jedes Monats erscheint eine neue Folge. Verbunden ist das Gespräch stets mit einem Gegenstand – dem „SPDings“ – das für den Gast seine SPD-Mitgliedschaft symbolisiert.

Unser Premierengast war schon Bernhard Grzimek, der Butler in Dinner for One, hat im Tatort mitgespielt, aber die meisten kennen Hans-Joachim Heist sicherlich als den cholerisch schreienden „Gernot Hassknecht“ aus der „heute-show“.

Privat ist der Schauspieler und Kabarettist dagegen eher ein ruhigerer Typ. Nur beim Autofahren werde er zu Hassknecht, erzählt Heist schmunzelnd, was aber auch daran liegen könne, dass er ganz in der Nähe von Heppenheim, dem Heimatort des Formel-1-Weltmeisters Sebastian Vettel, aufgewachsen sei. Vor allem ist Heist aber ein überzeugter Sozialdemokrat. Schon während seiner Installateur-Lehre engagierte er sich in der Gewerkschaftsjugend der IG Metall. Als er 1972 das erste Mal wahlberechtigt war, hieß es für ihn „Willy wählen“. Denn auch den Button „Mehr Demokratie wagen“ trug er mit Überzeugung.

„SPDings“ – der „vorwärts“-Podcast, Folge 1 mit Hans-Joachim Heist

Zur SPD kam Heist jedoch erst im April 2007 durch sein kommunalpolitisches Engagement für die SPD im hessischen Pfungstadt. Dort blieb er bis 2011 Stadtverordneter, bevor er das Amt aufgrund beruflicher Verpflichtungen aufgab. Doch bei der Kommunalwahl im März dieses Jahres gab er sein Comeback, räumte die meisten Stimmen aller Kandidat*innen ab und sitzt für die SPD künftig im Magistrat der 25.000 Einwohner*innen zählenden Stadt. Was er dort erreichen will, wieso er für ein starkes Europa eintritt und wieso die Pfeife für ihn der sozialdemokratischste Gegenstand ist, erfahrt ihr in der ersten Folge von „SPDings“.

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Kommentare

Die Rückkehr der SPD

Danke, Genosse Heist - wütend kann man als Sozia oder Sozi schon werden. Kandidaten wie Du bestätigen meine These, von unten, aus denen Kommu-nen muß der Aufstieg kommen. Die SPD hat seit ihrer Gründung immer wieder gezeigt: sie ist stak, wenn sie die Sorgen der Menschen ernst nimmt . Woher kommen sonst die vielen Bürgermeister. Und dass das nach oben weiter greift, hat meine tolle Ministerpräsidentin Malu mehrmals gezeigt. Um auch "oben" zu wirken, sollten wir diese Kontinuität viel deutlicher machen, aus der heraus wir immer modern blieben, nur weil wir es verstanden haben, die Sorgen der Menschen von heute und morgen zu unserer Aufgabe zu machen. Wer anders als Willy Brandt hat uns das besser bewiesen.