SPD-Gesundheitsexperte

Virus-Variante B.1.1.529: Lauterbach plädiert für Impfpflicht

Kai Doering26. November 2021
„Ohne Impfpflicht schaffen wir es nicht.“ SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach ist besorgt wegen der neuen Vorona-Virus.Variante B.1.1.529.
„Ohne Impfpflicht schaffen wir es nicht.“ SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach ist besorgt wegen der neuen Vorona-Virus.Variante B.1.1.529.
Die neue entdeckte Variante B.1.1.529 des Corona-Virus‘ beunruhigt Wissenschaft und Politik. SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach fordert eine Grenzschließung für Südafrika und setzt aufs Boostern.

Die in Südafrika neu entdecke Corona-Virus-Variante B.1.1.529 hat international Besorgnis ausgelöst. Sie hat zahlreiche Mutationen, die neben höherer Infektiösität dafür sorgen könnten, dass die bisherigen Impfstoffe weniger wirksam sind. Die Weltgesundheitsorganisation WHO will im Laufe des Freitags entscheiden, ob sie sie offiziell als „besorgniserregend“ einstuft. Reisebeschränkungen wie sie die Europäische Union und Deutschland am Freitag beschlossen haben, empfiehlt die WHO allerdings vorerst nicht. In Belgien wurde als erstem Land der EU das Virus bereits in einen (ungeimpften) Infizierten nachgewiesen.

„Durchbruch gegen Booster unwahrscheinlich.“

Karl Lauterbach plädiert dagegen für eine Schließung der Grenzen zu Südafrika, um eine Verbreitung des Virus‘ zu verhindern. „Was tun“ schrieb der SPD-Gesundheitsexperte auf Twitter. „Grenzen SA (Südafrika Anm.d.Red.) dicht. PCR Suche nach N11529.“ Als geeignete Maßnahme gegen die neue Corona-Variante nennt Lauterbach das Boostern. Zwar könne es sein, dass die Impfungen gegen die Variante deutlich weniger wirksam sind, aber „Durchbruch gegen Booster unwahrscheinlich“, schrieb er auf Twitter. Einen Beleg für die Aussage lieferte er nicht.

Noch deutlicher wurde Lauterbach in einem späteren Tweet. „Eine Impfpflicht löst das Problem, wenn alle geboostert sind“, schrieb er. Das Auftauchen der neue Variante zeige, dass Corona noch nicht besiegt ist. „Ohne Impfpflicht schaffen wir es nicht.“ In den vergangenen Tagen hatten sich die Forderungen nach einer allgemeinen Impfpflicht auch in Deutschland gemehrt. Österreich hat beschlossen, im Februar kommenden Jahres eine Impfpflicht gegen das Corona-Virus einzuführen.

weiterführender Artikel

Kommentare

Impfpflicht

Wie wäres denn die Patente endlich aufzuheben, damit auch afrikanische Staaten flächendeckende Impfungen durchführen können. Das würde dem Virus ein Mutationsreservoir entziehen. Stattdessen fordert KL mal wieder verschärfung der Maßnahmen hierzulande und dabei wurden die Impfzentren hier vor 2 Monaten dichtgemacht. Hier in OHV gibt es nir ganz im Süden, in Birkenwerder, ein Impfzentrum. Wie sollen die Leute aus dem Norden, z.B. Altthymen, dorthin kommen ?

Impferpressung löst gar nichts, wenn der Stoff nichts taugt

Nun soll also laut dem "Gesundheitsexperten" Lauterbach doch kommen, was man zu Recht ableugnete: Der direkte staatliche Impfzwang mit Substanzen, deren tatsächliche Wirksamkeit gegenüber der vollmundigen Werbung deutlich korrigiert werden mußte.

Das Zeug soll immerhin vor einem schweren Verlauf schützen. Das ist unangenehm weit entfernt von der klaren Fehleinschätzung des RKI das "Geimpfte nicht mehr am Infektionsgeschehen teilnehmen".
Mal sehen was vom aktuellen Wunsch übrig bleibt, das das Zeug auch gegen "Omikron" schützt.

Leider fixiert sich die Politik nur darauf, möglichst alle Menschen mit einem lebenslangen Spritzen-Abonnement der bevorzugten Hersteller oder eben immer mehr Drangsalierungen zu belästigen. Noch immer weigert man sich, den tatsächlichen Immunstatus/Antikörperstatus in die "Konzepte" auch nur ansatzweise einzubeziehen.

Die "Experten" im Bundestag scheinen vergessen zu haben, das sie laut Grundgesetz dazu verpflichtet sind, die Grundrechte sicherzustellen - und nicht hochallergnädigst eventuell in stark beschnittenem Zustand zu gewähren. Das bedeutet, das endlich rational gehandelt werden muß mit dem Ziel, die "alte" Normalität wiederherzustellen.