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USA-weite Proteste gegen Polizeigewalt und Rassismus

Marisa Strobel26. November 2014

Die Empörung darüber, dass der weiße Polizist Darren Wilson, der im August den schwarzen Jugendlichen Michael Brown erschossen hatte, nicht strafrechtlich belangt wird, hält in den USA weiter an. In über 170 US-Städten gingen am Dienstag Demonstranten auf die Straße und legten teilweise den Verkehr lahm. Der Verdacht der Protestierenden: Die Geschworenen in Ferguson im US-Bundesstaat Missouri hätten rassistisch entschieden.

US-Präsident Barack Obama verurteilte die zum Teil schweren Verwüstungen in Ferguson durch Demonstranten und bedauerte das Gefühl vieler Menschen, dass Gesetze nicht immer gerecht angewandt würden. Mittlerweile sind mehr als 2000 Soldaten der Nationalgarde in Fergusons Straßen unterwegs, um weitere Ausschreitungen zu verhindern.