Der "Vorbild"-Kalender

Tür 24 mit vorwärts-Chefredakteurin Karin Nink - Gewinnspiel!

Die Redaktion24. Dezember 2021
Adventskalender gibt es in vielen Formen, beim „vorwärts“ wird er zum „Sozi“-Kalender: Wir stellen im Dezember Sozialdemokrat*innen vor, die die Partei und Deutschland geprägt haben. Heute: Karin Nink über Wilhelm Liebknecht und Wilhelm Hasenclever

Hinter dem 24. und damit letzten Türchen des vorwärts-Adventskalenders steckt Chefredakteurin Karin Nink, die die beiden Begründer des vorwärts vorstellt: Wilhelm Liebknecht und Wilhelm Hasenclever. Im Oktober 1876 gründeten sie den "Vorwärts" als „Central-Organ“ der Sozialdemokratie. „Es ist wirklich nur ganz wenigen gelungen, den Grundstein für eine so lange Zeitungsgeschichte zu legen", sagt Nink. Der „vorwärts“, seit 1994 kleingeschrieben, ist mittlerweile 145 Jahre alt. 

Gewinnspiel

Zum Abschluss unseres Adventskalenders verlosen wir das Buch „Trotz alledem. Der Vorwärts – Chronist des anderen Deutschland“ von Hermann Schueler über die Geschichte der Parteizeitung der SPD. Kommentiert hier unter diesem Artikel, welcher Beitrag des „vorwärts“ aus diesem Jahr der für euch interessanteste war. Das Gewinnspiel endet am 26. Dezember 2021 um 9 Uhr. Der/Die Gewinner*in wird von uns im neuen Jahr benachrichtigt. Es werden keine personenbezogenen Daten an Dritte weitergeleitet, personenbezogene Daten werden nach dem Gewinnspiel vernichtet. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

weiterführender Artikel

Kommentare

Gewinnspiel

Ich finde den Beitrag in vorwaerts.de vom 21.10.2021 zur Parteigeschichte
"Vor 130 Jahren: Der neue Kurs der SPD im Erfurter Programm von 1891" besonders interessant.

Er war für mich ein Geburtstagsgeschenk, und ich finde, ein gelungener Abriss des Erfurter Parteitages. Denn es war für die Partei zum damaligen Zeitpunkt - kurz nach Aufhebung des Sozialistengesetzes - nicht einfach, ein neues Programm zu entwerfen, ohne erneut Gefahr zu laufen, dass sie wieder verboten würde, sowie dass einige unserer Gründungsväter, wie so häufig geschehen, unter den abenteuerlichsten Vorwürfen eingesperrt würden.

Vor allem werden die wichtigsten Forderungen eingehend konkret dargestellt, die von zwei doch recht unterschiedlichen Charakteren wie Karl Kautsky und Eduard Bernstein, verfasst wurden. So hat auch Friedrich Engels dieses Programm relativ positiv beurteilt, nachdem noch das Gothaer Programm von Karl Marx scharf kritisiert wurde.

Nachdem noch nicht alle Forderungen dieses Programms erfüllt sind (z.B. Gleichstellung der Frau, Schlichtung aller intern. Streitigkeiten auf freidlichem Wege, stufenweis steigende Einkommens- u. Vermögenssteuer) halte ich den Beitrag für gelungen.

Tür 24

Der Beitrag über Helmut Schmidt war der interessanteste.