Bundestagswahl 2017

SPD im Wahlkampf-Endspurt: Aktionsideen für die letzten 72 Stunden

Jan Almstedt19. September 2017
Überzeugen bis Sonntag um 18 Uhr: Der Bundestagswahlkampf ist für die SPD noch lange nicht gelaufen.
Überzeugen bis Sonntag um 18 Uhr: Der Bundestagswahlkampf ist für die SPD noch lange nicht gelaufen.
Der Wahlkampf ist bereits gelaufen? Von wegen! Noch immer haben Millionen Wähler nicht entschieden, wem sie bei der Bundestagswahl am Sonntag ihre Stimme geben sollen. Für die SPD heißt das, kämpfen bis zum letzten Tag. Ein paar Aktionsideen für den Endspurt

Noch fünf Tage bis zur Bundestagswahl – und noch immer sind viele Wähler unentschlossen, wem sie am Sonntag ihre Stimme geben sollen. Für die SPD ist klar: Um diese Stimmen zu kämpfen, lohnt sich! Es geht in der heißen Phase um viele Millionen noch unentschlossene Wählerinnen und Wähler. Und die meisten entscheiden sich erst ganz zum Schluss, viele erst direkt in der Wahlkabine.

Wer in den letzten 72 Stunden nochmal alles gibt, könnte am Ende daher die Nase vorn haben. Besonders in engen Wahlkreisen bedeuten letztlich oft nur wenige Stimmen den Unterschied zwischen Erfolg und Niederlage. Die Schlussmobilisierung ist der entscheidende Faktor! Und jedes einzelne Mitglied kann einen wichtigen Beitrag leisten.

Zuhause: das persönliche Umfeld mobilisieren

Wer mithelfen will, kann zum Beispiel einfach drei Personen im persönlichen Umfeld ansprechen und auffordern, gemeinsam wählen zu gehen. Der Gang zum Wahllokal lässt sich auch mit einem gemütlichen Kaffeetrinken oder anderen Aktivitäten verbinden.

Oder online auf die Wahl hinweisen mit dem eigenen Bekenntnis, bereits gewählt zu haben, oder auch mit der Erinnerung an Freunde, Familie und Bekannte: per E-Mail, SMS, Whats-App, Anrufen, Pinnwandeinträgen bei Facebook, Verlinkungen bei Facebook und Twitter oder Snapchat. Das geht schnell und man erreicht zum Teil Hunderte Menschen.

Und im eigenen Vorgarten kann man ein Martin Schulz-Plakat aufstellen – eine Vorlage und Anleitung gibt es auf Kampa17.de.

Im Team: gemeinsam zum Wahlsieg

Besonders effektiv für den Endspurt ist auch der Tür-zu-Tür-Wahlkampf. Kein Instrument verschafft so viele direkte Kontakte zu den Menschen wie Tür-zu-Tür-Besuche. Die drei kurzen Fragen an der Tür schaffen eine persönliche Verbindung zu möglichen Wählerinnen und Wählern – und erinnern nochmal an den Wahltermin. Tür-zu-Tür-Materialien gibt es auf Kampa17.de.

Natürlich kann das direkte Gespräch auch an vielen anderen Orten gesucht werden: Einfach die Umhängetasche mit Flyern, der Gerechtigkeitskarte und Give-Aways packen – und los! Zum Beispiel an Bus- und Bahnstationen, an Werkstoren zum Schichtbeginn größerer Betriebe, vor Krankenhäusern oder an Aktionsständen vor Bäckereien, Kiosken und Tankstellen. Oder in Kneipen, Bars und Biergärten. Im Team machen solche Aktionen noch mehr Spaß.

Für alle: „10 Gründe“ in die Briefkästen!

Eine einfache Möglichkeit für jede und jeden, mehr Menschen zu überzeugen, sind die Postkarten, die auch der aktuellen Ausgabe des „vorwärts“ beigelegt sind: „10 Gründe für eine starke SPD.“ Hier sind die Ziele der SPD kurz und knapp zusammengefasst: „Beiträge und Rentenniveau bleiben stabil. Mit uns gibt es kein höheres Renteneintrittsalter“, heißt es da zum Beispiel. Oder zum Thema Steuern: „Wir schaffen den Soli ab und entlasten kleine und mittlere Einkommen. Sehr Reiche und Vermögende leisten einen größeren Beitrag.“ Die Postkarte bietet damit einen schnellen und kompakten Überblick, was die SPD nach der Bundestagswahl anpacken wird.

Und das sollten möglichst viele Bürgerinnen und Bürger wissen. Darum ist es wichtig, dass viele Karten zum Einsatz kommen – und der Aufwand ist überschaubar: Einfach die vier Postkarten aus dem „vorwärts“ herauslösen und ab damit in die Briefkästen der Nachbarschaft. Und wer noch mehr verteilen will, besorgt sich über das Wahlkampfteam des örtlichen Bundestagskandidaten oder der -kandidatin einen Stapel mit „Gerechtigkeitskarten“, ebenfalls mit den „10 Gründen für eine starke SPD“.

Kämpfen bis zum Schluss

Viele Menschen entscheiden oft erst auf dem Weg ins Wahllokal, wo sie ihr Kreuz machen werden. Sie zu überzeugen, ist selbst am Wahlsonntag grundsätzlich erlaubt. Lediglich in einem Radius von 20 Metern rund um das Wahllokal muss wahlkampffreie Zone sein.

Abseits dessen können Unentschlossene aber noch überzeugt werden – bis zum Schluss. Es geht jetzt um viel: sozialdemokratische Politik für ein gerechtes Land. Deshalb: Ran an die Millionen!

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Frau Merkel wollte mit Herrn Bush in den Irakkrieg ziehen, Sie zieht auch mit Herrn Tramp in den Krieg gegen Nordkorea und Iran. Kein Krieg!! Frau Merkel muß weg!! Wählen Gehen!!! Peter Bülk