Wahlkampf

„Söder macht’s“: SPD kapert CSU-Wahlkampfslogan

Julia Korbik21. August 2018
Die CSU startet mit dem Slogan „Söder macht’s“ in die Endphase des Landtagswahlkampfes – blöd nur, dass die Partei vergessen hat, sich die entsprechende Domain zu sichern. Das hat stattdessen die SPD erledigt.

Glaubt man den nagelneuen Plakaten der CSU, dann ist Markus Söder einer, der anpackt: „Söder macht’s“ lautet der Slogan, mit dem die Christsozialen um Stimmen für die anstehende Landtagswahl in Bayern werben. Und was genau macht Söder? Nun, „unsere bayerische Lebensart bewahren“. Eine – vermutlich – arbeitsintensive Aufgabe, die für andere Dinge keine Zeit lässt. Zum Beispiel dafür, die zum Slogan gehörende Kampagne zu planen. Anders ist es nicht zu erklären, dass das södersche PR- und Wahlkampfteam vergaß, sich die entsprechende Domain und die dazugehörigen Social-Media-Accounts zu sichern. Das hat dafür jemand anderes gemacht: die bayerische SPD.

Was Bayern wirklich braucht

Wer auf soeder-machts.de klickt, wird mit dem zu Söders Plakaten passenden Farbschema begrüßt. Doch die Auflistung, die sich unter dem Titel „Söder macht’s“ findet, stammt nicht von der CSU: Der bayerische Ministerpräsident habe „ein verfassungswidriges Polizeigesetz“ durchs Parlament „gepeitscht“ oder ein Psychiatriegesetz vorgelegt „das psychisch kranke Menschen pauschal kriminalisiert“. Eine weitere Auflistung unten auf der Seite führt an „Was Bayern wirklich braucht“ und ist eine Zusammenfassung der wichtigsten SPD-Wahlkampfthemen: „eine wirksame Offensive für bezahlbaren Wohnraum“ oder „Zusammenhalt statt Spaltung“. Wer dann auf das Bild der bayerischen SPD-Spitzenkandidatin Natascha Kohnen klickt, kommt direkt zu ihrer Webseite.

Auch auf Twitter und Facebook verbirgt sich hinter den Accounts „Söder macht’s“ – die SPD. Am Montag twitterte @soeder_machts: „Die Plakate sind draußen und die Webseite online“. Ein Coup, der zeitlich perfekt auf die Plakatierung der Söder-Plakate abgestimmt war. Laut Ino Kohlmann, Pressesprecher der BayernSPD, habe die SPD am Samstag mitbekommen, dass die CSU den Slogan „Söder macht’s“ auf die Plakate schreiben wird: „Dann musste es schnell gehen. Binnen zwei Tagen haben wir das umgesetzt, die Homepage gebaut, die Twitter und Facebook-Accounts gesichert und dann alles scharf gestellt. Wenn der Ball auf dem Elfmeterpunkt liegt, dann muss man auch schießen.“ Erstaunt sei man darüber gewesen, dass die CSU sich „soedermachts“ nicht gesichert habe, weder als Homepage, noch auf Twitter, noch auf Facebook: „Das ist digitales Grundwissen, gehört zum Handwerk.“

Kritik der CSU

Die CSU findet das Ganze eher unlustig. „Bei der SPD muss die Verzweiflung schon ziemlich groß sein, wenn sie CSU-Slogans klauen und den Wählern dreiste Lügen auftischen muss“, sagte CSU-Generalsekretär Markus Blume der Augsburger Allgemeinen. Die Opposition in Bayern stehe für „Klamauk, Fake-News und Schmutzkampagnen.“ Absurde Vorwürfe, wie der Generalsekretär der BayernSPD, Uli Grötsch, findet: „Wer das Handwerk nicht beherrscht, sollte sich nicht beschweren. Was heißt hier überhaupt Fake-News? Hat Söder etwa nicht die 32.000 GBW-Wohnungen verkauft? Hat Söder nicht die Entlassung der befristeten Lehrer zu verantworten? Hat Söder nicht Asyltourismus gesagt? Hat er nicht mit dem Bruch der Bundesregierung gespielt?“ Blume habe die Seite soedermachts.de offenbar nicht gelesen, denn dort stehe das Wahlprogramm der SPD, die eigenen Inhalte ständen im Mittelpunkt. Klar sei: „Die CSU hat sich in ihrer Wahlkampagne einen groben Schnitzer erlaubt. Wir haben das genutzt.“

Es ist übrigens nicht das erste Mal, dass die BayernSPD sich mit Karnevalsfan Söder einen närrischen Spaß erlaubt: Als dieser im März 2018 zum Ministerpräsidenten gewählt wurde, plakatierte die SPD Bilder, auf denen Söder als grüner Oger Shrek aus dem gleichnamigen Film verkleidet ist. Der Slogan dazu: „Ach du Schreck, jetzt regiert er!“.

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Kommentare

Slogan kapern hilft nicht, besser "Überlebensthemen "

Liebe Genoss/inn/en,

Geben wir in die Suchmaschine folgende Begriffe ein: SPD, Bayern, Umwelt, Nachhaltigkeit, Landtagswahl, dann folgt als Ergebnis in der ersten Reihe:
https://www.welt.de/politik/deutschland/article176050364/Landtagswahl-Um...
Also erfahren wir jetzt, dass der Absturz der SPD außer mit dem Erstarken der AFD sehr viel auch mit dem Erstarken der "Grünen" zu tun ! Sogenannte "grünen Themen" sind jedenfalls über die Suchmaschine nicht bei der SPD zu finden. Klar wird jedenfalls "Mietpreisbremse" allein zieht nicht und die Menschen interessieren sich mittlerweile schon für "Überlebensthemen" und die Lebenswirklichkeit ihrer Nachkommen ! Vielleicht wird jetzt langsam klar warum der SPD die schwäche der CSU gar nicht viel bringt und daran wird wohl auch ein gekaperter Wahlkampfslogan nicht viel ändern !
Und von der Bundes-SPD kommt allenfalls Gegenwind vom Eiertanz !

slogan kapern

Lieber Carlo Ermark! Seien Sie doch nicht so humorlos. Die ganze Geschichte ist einfach nur ein (guter) Gag, der zeigen kann: auch die vermeintlich allmächtige CSU beherrscht nicht alles, und man kann ihr durchaus ihre falschen Aussagen vor die Nase halten. Dass es nicht d i e erfolgversprechende Aktion sein wird, ist doch klar. Die SPD bekommt für einige Tage Aufmerksamkeit, mehr nicht. Ich hoffe es kommt noch was in den nächsten Wochen!

Guter Gag! Aber jetzt endlich mutige Inhalte !

Ok :-) es ist ja immerhin kein schlechter Gag und die Hoffnung das noch wichtige Inhalte (Umwelt, Gesundheit, Pflege, Nachhaltigkeit, Fluchtursachenbekämpfung, Stärkung der ländliche Räume Lobbykontrolle, Bürgerversicherung, Finanztransaktionssteuer...) folgen stirbt zuletzt. Bisher werden bei der SPD aber wichtige Themengebiete faktisch komplett ausgeklammert und bei anderen einzelne "Allheilmittel" den Bürgern präsentiert. Unglaubwürdig ! Wo soll´s denn hingehen oder weiter so wie bisher ?
Da fehlt die Vision und der Zusammenhang im Großen ! Mutig geht anders und nach Erneuerung sieht´s bislang nicht aus !
Die Basis wird langsam stocksauer !!!

Ob das wirklich jeder "lustig" findet ?

Nun hat also die SPD tatsächlich die unglaubliche Leistung vollbracht, dem Wahlgegner hinterherzuschnüffeln, abzuklären ob er sich Onlinepräsenzen auf den Namen seiner Kampagne rechtzeitig gesichert hat und dann dieses Versäumnis für die eigene "Werbung" genutzt.

Irgendwie ist das zwar witzig und die Idee, die tatsächlichen Handlungen und Unterlassungen von Herrn Söder auf Domains zu benennen, die den Namen seiner Wahlkampagne tragen hat schon was für sich....

Aber der Eindruck, der sich da aufdrängt ist sowohl für den technischen Laien als auch für Menschen mit Computerkenntnissen der Gleiche.

Eine Partei, die weder bei ihrer groß beworbenen "Erneuerung" auch nur mikroskopische Fortschritte (bzw. Anfänge) hinbekommt, eine Partei, die auch in der aktuellen GroKo primär durch weltfremde Reden, "fake-laws" (Gesetze mit so vielen Ausnahmen das sie faktisch nicht existieren) und Konzeptlosigkeit auffällt hat verschwendet Zeit für einen "Digitalisierungs-Klingelstreich" ?

Wenn man wenigstens sehen könnte das die wichtigen Probleme und die "Erneuerung" angegangen werden wäre diese Aktion sicher besser angekommen. So paßt das eher zur APPD, "Die Partei" oder den Piraten.

das ist ein Sieg, auf

jeden Fall, denn auch Pyrrhussiege sind Siege

Ein Sieg auf einem Nebenkriegsschauplatz

Solcher Klamauk wird der SPD nichts nützen. Mit solchen Taschenspielertricks veranlasst sie keinen Arbeiter, sein Kreuz bei der SPD zu platzieren. Wie hilflos!

ja, leider ist es so

seriös geht anders. Wählerinnen wissen das, unsere Spitzenkräfte müssen das noch lernen, und das werden sie jetzt. 10% werden es wohl nicht werden in Bayern, aber die 5 % Hürde schaffen wir, hoffentlich.

SPD-Strategie

So pfiffig die Aneignung des CSU-Slogans „Söder macht's“ auch sein mag - was hätte die Bayern-SPD ohne diese „feindliche Übernahme“ gemacht? Aber zur Bundes-SPD zurück.

Wo bleibt die Strategie der SPD, wenigstens das abgestimmte Auftreten in der Öffentlichkeit. Herr Scholz will die Renten bis 2030/40 stabil halten. Frau Nahles schimpft auf Grüne, Linke und georgische Banden, will aber der Türkei helfen. Den Wiederaufbau Syriens aber überlässt die SPD allein Frau Merkel. Herr Maas wird wahrgenommen in Auschwitz und bei der Aufnahme eines aus den USA abgeschobenen KZ-Aufsehers. Ein Narrativ wäre so notwendig, dass selbst die merkelfreundliche WAZ es kürzlich bei Frau Nahles angemahnt hat.

Die SPD-Führung lässt - in meiner Wahrnehmung - Frau Nahles allein. Das kann nicht klappen. Wo sind der SPD-Habeck, der SPD-Bartsch? Was macht Martin Schulz? Die SPD, Europa braucht ihn. Derzeit drängt sich niemand auf, der ihn ersetzen könnte (- leider gilt das auch für den Dicken, der immer noch öffentlich umtriebig ist). Wo bleibt die Erzählung des „Friedensprojekts Europa“. Neben vielem Guten macht der Koalitionsvertrag dazu haarsträubende Aussagen!!

immer noch umtriebig

, das stimmt. Aber Dick? das war früher

Auf Schulz und Gabriel kann die SPD nicht verzichten.

Sie haben sehr viele Schwachpunkte und dringende Fragen angesprochen, die an der Basis eine große Rolle spielen, die aber, so ist meine Wahrnehmung, in den Vorstandsgremien keine erkennbare Beachtung finden. Ich frage mich auch, warum gibt es keine Bemühungen Martin Schulz und vor allem Sigmar Gabriel in die Führung mit einzubinden. Er musste sein Amt aus parteiinternen Gründen abgeben, obwohl er nach der Meinung der Mehrheit in der Bevölkerung hervorragende Arbeit leistete. obwohl sich Vorsitzende von Gewerkschaften für ihn aussprachen. Dass persönliche Verletzungen oder Fehler im Umgang mit verschiedenen Vorstands-oder Präsidiumsmitgliedern, der Maßstab für seine Entlassung waren, beweist welch` kleinkarierter, von kollektiver Torheit geprägter Geist in der Spitze der SPD vorherrscht. Wir brauchen Persönlichkeiten, die nicht nur in in internen Kreisen oder Plattformen Beifall finden, sondern Politiker, die auch Menschen weit über die Grenzen der Partei erreichen.

Schuss in den Ofen !!!

Mit Schulz wurde ein aussichtsreicher Spitzenkandidat mutwillig "verbrannt" weil inhaltlich auf die komplett falsche Karte gesetzt wurde (Fingerzeig bezgl. Wunschpartner FDP war ein Hinweis das weiterhin auf Marktradikalität, Gewinnmaximierer, Großkonzerne und Lobbypolitik gesetzt werden soll! - Ein Schuß in den Ofen !). Den penetranten aufdringlichen Souffleur bei diesem Richtungsschwenk gab Genosse Sigmar Gabriel der schon vor diesem Debakel für den anhaltenden Niedergang der SPD durch seinem orientierungslosen lobbygetriebenen Schlingerkurs und für das Verschlafen eines sozial abgefederten Strukturwandels (Energie, Mobilität etc.) verantwortlich war ! Gabriel vermasselte öffentlichkeitswirksam den kompletten Wahlkampf ! Die SPD könnte dringender denn je einen erfahrenen Kämpfer für ein solidarisches Europa, wie Schulz es ist, gebrauchen! Also Gabriel bloß in der Mottenkiste lassen ! Schulz wäre als "Europamann" denkbar, aber diesmal nur mit einer eindeutig klaren Abkehr vom rücksichtslosen Neoliberalismus hin zu einer neuen solidarischeren europäischen und globalen Wirtschaftsordnung. Nur das kann die globale und europäische Entsolidarisierung beenden !

Europathema mit Schulz kompetent besetzen bei SPD und bei EU !!

Mit Schulz wurde bei d. B.wahl ein aussichtsreicher Spitzenkandidat mutwillig geopfert, weil inhaltlich auf die komplett falsche Karte gesetzt wurde (Fingerzeig bezgl. Wunschpartner FDP war ein Hinweis das weiterhin auf Marktradikalität, Gewinnmaximierer, Großkonzerne und Lobbypolitik gesetzt werden soll! - Ein Schuß in den Ofen !). Den penetranten aufdringlichen Souffleur bei diesem Richtungsschwenk gab Genosse Sigmar Gabriel der schon vor diesem Debakel für den anhaltenden Niedergang der SPD durch seinem orientierungslosen lobbygetriebenen Schlingerkurs und für das Verschlafen eines sozial abgefederten Strukturwandels (Energie, Mobilität etc.) verantwortlich war ! Gabriel vermasselte öffentlichkeitswirksam den kompletten Wahlkampf ! Die SPD könnte dringender denn je einen erfahrenen Kämpfer für ein solidarisches Europa, wie Schulz es ist, gebrauchen! Also Gabriel bloß in der Mottenkiste lassen ! Schulz wäre als "Europamann" denkbar, aber diesmal nur mit einer eindeutig klaren Abkehr vom rücksichtslosen Neoliberalismus hin zu einer neuen solidarischeren europäischen und globalen Wirtschaftsordnung. Nur das kann die globale und europäische Entsolidarisierung beenden !

Sicherheit. (incl.. flexible Möglichkeiten d.Lebensplanung.) !

Prinzipiell ist am Wahlprogramm der SPD in Bayern nichts auszusetzen. Vielleicht sollte die SPD-Variante von Sicherheit stärker betont werden.

Die aktuelle öffentl. Verlautbarung von Frau Kohnen trifft den Nagel auf d. Kopf ! Gut so ! Die CSU will aufgebauschte Scheinprobleme wie Zuwanderung über die deutsch-östrerreichische Grenze mit Sonderlösungen und Alleingängen beheben statt die wirklichen Probleme anzupacken, die da heißen: Stärkung des Freiwilligendienstes (mehr Projekte inbes.auch im ländlichen Raum !). Bundesländerbezogenen Alleingänge bei Grenzsicherung schaffen nur Scheinsicherheit. Bürger wpnsche sich eine besser ausgestattete bürgernahe Polizei (auch mehr und besser ausgebildetes Personal !) . Viele "Gefährder" kommen gerade aus dem rechten Milieu, nicht nur in Sachsen ! Die Wahltaktik der CSU ist es erst die Menschen zu verunsichern und dann mit Scheinlösungen a´la CSU wider zu beruhigen damit ein Bild entsteht dass die CSU als Wahrer v. Recht und Ordnung erscheinen lässt ! Das Gegenteil ist der Fall ! Wer zündelt (s. a. Sachsen, wo CDU-Politiker als Verteidiger rechtsextremer Tendenzen auftreten und Rechtsextreme in der Polizei geduldet wurden!) !

"Frau Kohnen trifft den Nagel auf den Kopf. ..."

....in einer öffentlichen Verlautbarung. Was hilft das, wenn sie im Wahlkampf Auftritte dort, wo sie auf viele Menschen treffen könnte, in Bierzelten, absagt? Beispiel: Aufhausen, zwischen Regensburg und Straubing, beim Bartholomäusmarkt. Und wer springt für sie ein und ist an der wahlkämpfenden Basis als „Hochkaräter“ und „bester SPD Spitzenmann“ (Zitat PNP 25.08/S.10) hoch willkommen? Der von Ihnen mit arg anmaßender, grobschlächtiger Pauschalkritik in die "Mottenkiste" verbannte Sigmar Gabriel!

Gabriel: Menschlich schwach, und neoliberal lobbygesteuert !

Wollte Gabriel nicht mal gesagt, er wolle sich jetzt wie vesprochen (seiner Frau versprochen!) verstärkt seiner Familie widmen ? Zeiht er jetzt wirklich durch Bierzelte ? Er hat ja auch sonst noch ein paar gut dotierte Jobs die er wohl während seiner Amtszeit angeleiert hat ! Da klingelt´s ! (Jedenfalls bei mir !).
Meine Meinung: Gabriel hat im Wahlkampf die Arbeit seiner Partei auf´s übelste beschädigt (vermutlich weil ihm zunächst die eigene Aussicht auf ein wichtigeres Amt näher stand, als das Wohl seiner Partei ! Im letzten Augenblick als er endlich realiserte dass er laut Umfragen nicht die geringste Chance auf Kanzlerschaft hatte, übergab er an Martin Schulz und erwies dem und der SPD damit einen Bärendienst ! Nicht weil er das Kandidatenamt übergab, sondern weil er es kurz vor knapp übergab ! Später neidete er Martin Schulz auch noch ein evtl. Außenministeramt und ließ ihn als "Wahlverlierer" im Regen stehen ! Das Allerletzte (schlimmer geht´s nimmer.! Vielleicht konnte er ni. verkraften dass Schulz, nach Gabriels Amtszeit in der SPD, 100 % Zustimmung als Hoffnungsträger bekam. Schulz wurde, nach seinen Angaben, von Gabriel unentwegt während des Wahlkampfs belästigt !

Parteiausschluss unabwendbar!

Nach einer so gnadenlosen, großkalibrigen Kritik, auch an der Person Gabriel, müssten Sie nun konsequenterweise den Ausschluss aus der Partei beantragen oder ihm den Wechsel zu einer neoliberalen Lobbyparteie anraten.