Sonderprogramm für Neonazi-Aussteiger

Schulz begrüßt Engagement. Perspektive für EXIT-Deutschland

Die Redaktion18. September 2008

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales legt ein neues Sonderprogramm zur Hilfe für Aussteiger aus dem Rechtsextremismus auf. Nachdem bekannt wurde, dass das
Projekt EXIT-Deutschland nicht mehr auf dem bisherigen Weg gefördert werden sollte, hatte sich der Berliner Bundestagsabgeordnete Swen Schulz für eine neue Fördermöglichkeit eingesetzt.

"Ich freue mich, dass das Ministerium so schnell reagiert hat", sagt Swen Schulz. "Der Kampf gegen den Rechtsextremismus ist und bleibt ein Schwerpunkt der Bundespolitik. Mit diesem
Programm können über EXIT-Deutschland hinaus weitere Träger unterstützt werden."

Das Sonderprogramm wird noch in diesem Herbst starten. Der Förderumfang beträgt sieben Millionen Euro, davon kommen fünf Millionen Euro aus dem Europäischen Sozialfonds, die Laufzeit
beträgt zunächst drei Jahre.

(Pressemitteilung)

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