Rechtsextremismus

Rechtsruck in MV!? „Der schwarze Nazi“ hält dagegen

Die Redaktion26. August 2016

Eine Kooperation mit bnr.de

Flyer für „Der schwarze Nazi“
Kurz vor dem Landtagswahlen am 4. September bringt der vorwärts den Film „Der schwarze Nazi“ nach Mecklenburg-Vorpommern.
Vor den Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern sprechen viele von einem drohenden Rechtsruck. Der vorwärts hält gemeinsam mit „blick nach rechts“ und „Storch Heinar“ dagegen und lädt zur Vorführung von „Der schwarze Nazi“.

Es klingt grotesk, doch der Hintergrund ist ernst: Nach einer Attacke von Neonazis auf den aus dem Kongo stammenden Sikumoya wird ausgerechnet er, der Schwarze unter den Weißen, zum Nazi. Sikumoya (gespielt durch Aloysius Itoka) wird zum radikalen Nazi, tritt zunächst in die rechtsextreme NPO („Nationale Partei Ost”) ein und radikalisiert sie wenig später in seinem Sinne. Nach und nach werden selbst seine Mitstreiter schikaniert. Der sächsische Akzent, die prall gefüllten Vorstrafenregister, alles Undeutsch in den Augen ihres Kameraden aus dem Kongo.

Filmvorführung mit anschließender Diskussion

Angesichts der nahenden Landtagswahl und dem von Beobachtern befürchtetem Rechtsruck in Mecklenburg-Vorpommern bringt der vorwärts den Film in den Nordosten. Gemeinsam mit dem Fachportal „blick nach rechts“ und der Satireplattform „Storch Heinar“ organisiert er drei Vorführungen, bei denen das Publikum im Anschluss mit dem Regisseur Karl-Friedrich König ins Gespräch kommen kann.

Die Termine:

Dienstag, 30. August: Cinestar Greifswald – Lange Straße 40 in 17489 Greifswald

Mittwoch, 31. August: LiWu in der Frieda Rostock – Friedrichstraße 23 in 18057 Rostock

Donnerstag, 1. September: Filmbüro Wismar – Bürgermeister-Haupt-Straße 51-53 in 23966 Wismar

 

Ein Interview mit den Schauspielern und dem Regisseur von „Der schwarze Nazi“ finden Sie hier!

*Die Veranstaltung wird aus den Mitteln der Demokratieaktie gefördert

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