Vor dem Parteitag

Lars Klingbeil will SPD-Generalsekretär bleiben

Kai Doering04. Dezember 2019
Lars Klingbeil, SPD-Generalsekretär
Lars Klingbeil, SPD-Generalsekretär
„Das passt zusammen.“ Lars Klingbeil kandidiert für eine zweite Amtszeit als SPD-Generalsekretär.
„Das passt zusammen.“ Lars Klingbeil kandidiert für eine zweite Amtszeit als SPD-Generalsekretär.
Kurz vor Beginn des Bundesparteitags wird die Personalsituation bei der SPD klarer. Per Video kündigte Lars Klingbeil an, erneut als Generalsekretär zu kandidieren. Auch für den stellvertretenden Parteivorsitz gibt es eine weitere Kandidatin.

SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil wird für eine zweite Amtszeit kandidieren. Das kündigte er am Mittwoch in einer Videobotschaft per Twitter an. „Norbert und Saskia haben mich gefragt, ob ich weitermache“, sagt Klingbeil darin. Seit Bekanntgabe des Ergebnisses der Mitgliederbefragung am Samstag hätten er und die beiden designierten Parteivorsitzenden Walter-Borjans und Esken viel miteinander gesprochen.

Klingbeil: „Das passt zusammen.“

 „Ich habe gemerkt: Das, was ich vorhabe in der SPD, das, was ich vorhabe in der Parteizentrale, der Weg, den ich gehen will, das passt zusammen“, so Klingbeil. Deshalb werde er sich auf dem am Freitag beginnenden Bundesparteitag erneut als Generalsekretär bewerben.

Der 41-jährige Klingbeil ist seit Dezember 2017 SPD-Generalsekretär. Unter dem damaligen Parteivorsitzenden Martin Schulz war er mit der Ankündigung gestartet, in der SPD „jeden Stein umdrehen“ zu wollen. Unter seiner Leitung hatte die „Organisationspolitische Kommission“ in den vergangenen Monaten Vorschläge für Veränderungen der Parteistruktur erarbeitet, die auf dem Parteitag beschlossen werden sollen.

Rehlinger tritt als Parteivize an

Auch bei den Stellvertretern der künftigen Parteivorsitzenden Esken und Walter-Borjans wird die Bewerberlage inzwischen klarer. Nach Klara Geywitz, Hubertus Heil und Kevin Kühnert erklärte am Mittwoch auch die saarländische SPD-Chefin Anke Rehlinger, auf dem Parteitag kandidieren zu wollen. Auf Twitter schrieb sie

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