Bundestagswahlkampf

Juliane Seifert wird SPD-Bundesgeschäftsführerin

Kai Doering25. April 2016
Juliane Seifert
Juliane Seifert ist die neue Bundesgeschäftsführerin der SPD.
Die SPD hat eine neue Bundesgeschäftsführerin. Am Montag wählte der Parteivorstand die 38-jährige Historikerin Juliane Seifert in das Amt. Seifert gilt als enge Vertraute der rheinland-pfälzischen Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

Die neue Bundesgeschäftsführerin der SPD heißt Juliane Seifert. Die 38-jährige Historikerin wurde am Montag durch den Parteivorstand in das Amt gewählt. Antreten wird sie es Mitte Mai. Vorgeschlagen hatte sie mit Katarina Barley die Generalsekretärin der Partei.  Zurzeit leitet Seifert noch das Referat „Politische Planung und gesellschaftliche Analysen“ in der rheinland-pfälzischen Staatskanzlei – und ist damit enge Vertraute von Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Auch Generalsekretärin Barley kommt aus dem rheinland-pfälzischen Landesverband.

Seiferts Hauptaufgabe: der Bundestagswahlkampf 2017

Von Juliane Seifert erhofft sich die SPD „neue und glaubwürdige Kommunikationsformen“, wie aus Parteikreisen verlautet. Als Bundesgeschäftsführerin soll sie vor allem den anstehenden Bundestagswahlkampf planen und aus dem Willy-Brandt-Haus koordinieren.

Ihre Erfahrungen aus dem erfolgreichen Landtagswahlkampf in Rheinland-Pfalz soll sie dabei einfließen lassen. Seifert wisse, welche Form der Unterstützung Landesverbände im Wahlkampf brauchen und wie Landes- und Bundespartei miteinander zusammenarbeiten müssten, heißt es aus der SPD.

Ostdeutschland ist ihr gut vertraut

Juliane Seifert ist gebürtige Kielerin und studierte zunächst in Düsseldorf und später in Berlin Politikwissenschaft und Geschichte. Später arbeitete sie u.a. für die Beauftragten der Bundesregierung für die „neuen Länder“ Wolfgang Tiefensee und Thomas de Maizière. Politik und Gesellschaft in Ostdeutschland seien ihr aus dieser Zeit besonders vertraut, heißt es.

Die Position eines Bundesgeschäftsführers gibt es in der SPD seit 1968. Zuletzt hatte Astrid Klug diese Aufgabe innegehabt. Im Juni 2012 hatte sie den Posten aus persönlichen Gründen abgegeben. Er ist seitdem nicht besetzt.

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Kommentare

Man(n) wäre gerne weiter Genosse

Hilfe zur Abhilfe

Die SPD braucht noch viel mehr
an frauenpolitischen Initiativen.
Daher an Spitze 2 Frauen mal her,
sofort umsetzen ohne zu briefen.

Und die Männlichkeit überwinden
für eine menschliche Gesellschaft.
Gebot ist im Programm zu finden,
2007, für Partei, die Freude schafft.

Auf die Malu auch besser hören,
die Frau kann ja Wähler betören.
Will auf Feminismus einschwören,
so dass 20% auf ewig SPD gehören.

Die SPD braucht mehr Allianzen
mit Geschlechtern aus LSBTTIQ,
Lobbygruppen dazu, die antanzen.
Altes Hetero, nur gestrig, Türe zu.

Alte weiße Männer in der SPD,
umschulen zu Flyer-Austräger.
Es grüßt Partei, weiblich, juchhe,
ohne obskure männliche Kläger.

Die Frauen machen einen Haufen
und Männer treten nicht mehr rein.
Wenn die Wähler doch weglaufen,
dann soll es das halt gewesen sein.