Landtagswahl in Hessen

Der hessische Weg: Wie Thorsten Schäfer-Gümbel Ministerpräsident werden will

Jonas Jordan16. Oktober 2018
Thorsten Schäfer-Gümbel im Gespräch
Im persönlichen Gespräch mit Bürgern kann Thorsten Schäfer-Gümbel häufig punkten.
Zum dritten Mal tritt Thorsten Schäfer-Gümbel an, um hessischer Ministerpräsident zu werden. Mit den Themen Bildung, Mobilität und Wohnen will er bei den Wählern punkten und beweisen, dass eine langfristige Strategie erfolgreich sein kann. Den hessischen Weg nennt er das.

„Es war der 18. Januar 2015, als ich auf meinem iPad einen Vier-Jahres-Countdown eingestellt habe. Der war brutal lang“, berichtet Thorsten Schäfer-Gümbel, während er mit seinem Wahlkampfbus von Wiesbaden nach Marburg quer durch Hessen unterwegs ist. Nur noch wenige Tage sind es bis zur Wahl. Oder genauer gesagt „13 Tage, 3 Stunden und 34 Minuten“, wie der Spitzenkandidat der hessischen SPD nach kurzem Blick auf seine Armbanduhr verrät.

Auf Hessen ruht die Hoffnung der SPD

Thorsten Schäfer-Gümbel – oder „TSG“, wie ihn hier in Hessen viele nennen – ist keiner, der Entscheidungen aus dem Bauch heraus trifft. Er denkt und handelt langfristig. Schon im Dezember 2016 – zwei Monate, bevor die Kanzlerkandidatur von Martin Schulz bekannt wurde – hat die hessische SPD ihre Kampagne für die Landtagswahl 2018 beschlossen.

Für diese Art, Politik zu machen, wurde Schäfer-Gümbel bundesweit lange belächelt. Inzwischen ist er zum Hoffnungsträger für die Parteiführung im Willy-Brandt-Haus geworden. Er selbst sagt: „Ich habe bundespolitisches Gewicht, weil die Leute an mir schätzen, dass ich ehrlich und solide bin. Dieser Stil kann Wahlen gewinnen und Politik verändern. Davon ist Schäfer-Gümbel überzeugt und fügt an: „Das Gesicht der hessischen SPD in der bundespolitischen Wahrnehmung wäre von einem Tag auf den anderen ein anderes.“ Dann wäre wieder Hessen vorn.

Zuspruch von den Bürgern

Doch erst mal gilt es, eine Niederlage zu verdauen. In Bayern hat die SPD bei der Landtagswahl nur 9,7 Prozent der Stimmen eingefahren, bundesweit steht sie in Umfragen teilweise nur bei 15 Prozent. Wie soll angesichts dieser Werte in Hessen der Wechsel gelingen? Schäfer-Gümbel antwortet erwartbar. „Hessen ist nicht Bayern“, sagt er. Die Probleme seien andere. „Der Wechsel tut Hessen gut“, steht auf den Großflächenplakaten, die die hessische SPD zum Auftakt der heißen Wahlkampfphase am Montagvormittag vor dem Landtag in Wiesbaden präsentiert.

Zumindest die Bürger in der hessischen Landeshauptstadt scheinen davon überzeugt. „Viel Erfolg! Wir müssen zusammenhalten“, ruft eine Frau Thorsten Schäfer-Gümbel zu. Jetzt erst recht, auch nach der Niederlage in Bayern. Wie man damit umgeht, weiß Schäfer-Gümbel aus eigener Erfahrung. Im Januar 2009 war er zum ersten Mal Spitzenkandidat der hessischen SPD. Nach der gescheiterten Regierungsbildung unter Andrea Ypsilanti sollte er retten, was nach dem Vertrauensverlust noch zu retten war. 2013 fehlten wiederum nur wenige tausend Stimmen zum Regierungswechsel.

Ein erstaunlich entspannter Spitzenkandidat

Diesmal soll es klappen, hofft Schäfer-Gümbel und wirkt erstaunlich entspannt. „Er ist sehr gut drauf und sehr fokussiert“, sagt seine Frau Annette Gümbel, die ihn in den verbleibenden beiden Wochen bis zur Wahl begleitet. Der Spitzenkandidat selbst sagt: „Ich bin mir meines Weges klar.“ Und er scheut sich nicht vor dem Kontakt mit den Bürgern: „Ganz viele wollen wissen, was wir konkret verändern wollen.“

So auch Fabienne McCullough, die TSG vor dem Wiesbadener Hauptbahnhof anspricht. „Hi! Ich habe eine Frage zu diesem Punkt“, sagt die junge Frau, die eine Ausbildung zur Sozialassistentin macht, und zeigt auf das Wahlprogramm der SPD. Es entwickelt sich ein intensives Gespräch über Ausbildungsförderung, Kinderbetreuung und Integrationsfragen, bis ein Mitarbeiter Schäfer-Gümbel antippt: „Thorsten, wir müssen jetzt wirklich los.“

Fabienne McCullough bedankt sich. Sie lächelt und sagt: „Ich hatte die SPD bisher noch nicht auf dem Schirm, aber ich fand es sehr gut, was er gesagt hat. Ich hätte eine verschlossenere Antwort erwartet, aber er war mega locker.“

Schäfer-Gümbel stellt sich auch schwierigen Gesprächen  

Weniger locker verläuft ein Gespräch vor der Stadthalle in Marburg, wo die Juso-Hochschulgruppe „die kleinste WG“ der Stadt aufgebaut hat, um den Wohnungsmangel zu thematisieren. Ein aufgebrachter Bürger konfrontiert Schäfer-Gümbel mit all dem, was die SPD aus seiner Sicht in den vergangenen Jahren falsch gemacht hat. Die beiden Männer stehen sich gegenüber, weniger als einen halben Meter voneinander entfernt, der Bürger mit erhobenem Zeigefinger. Schäfer-Gümbel weicht nicht zurück, hält argumentativ dagegen, bis der Mann sich nach einigen Minuten mit den Worten verabschiedet: „Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Tag und alles Gute.“

Inzwischen sind es nur noch 13 Tage, eine Stunde und 17 Minuten, bis das Wahlergebnis feststeht. Schäfer-Gümbel steigt wieder in seinen Wahlkampfbus. Nächste Station Baunatal. Er freut sich auf weitere Begegnungen mit Menschen. Und darauf, dass das Warten ein Ende hat. Und was kommt danach? Regiert dann nach knapp 20 Jahren wieder ein SPD-Mann in der Staatskanzlei? Der Sohn eines Lkw-Fahrers und einer Putzfrau. Es wäre eine klassich-sozialdemokratische Aufstiegsgeschichte. Und es wäre vor allem „der Lohn von viel harter Arbeit“, wie Annette Gümbel sagt.

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Kommentare

Alles gute für die Wahl

Allerdings, wer Nahles, Scholz, Maaß, Klingbeil und Co. mit im PV am Tisch hat, braucht keine Feinde und Wahlgegner mehr. Ich glaube, dass Ihr aufgrund der neoliberalen antisozialdemokratischen Politik des SPD PV im Bund gnadenlos Federn lassen müsst. Diese miserable desaströse Politik wird allen Hoffnungsträgern in den Ländern und in den Kommunen zum Verhägnis werden. Leider. Ich hoffe, dass der gesamte PV nach der Hessenwahl von uns (der Basis) zum Rücktritt gezwungen wird. Alles andere wäre Wahnsinn und letzendlich politischer Selbstmord. Quo vadis SPD?

Auf Hessen ruht die Hoffnung der SPD

Hoffentlich hat sich die SPD in Hessen die Wählerwanderungen bei der Wahl in Bayern gründlich angesehen und daraus die richtigen Schlussfolgerungen für den Endspurt des Wahlkampfes gezogen. Da sieht man, dass offensichtlich die mit Abstand größten Verluste bei den der politischen Mitte zuzurechnenden Wählern entstanden sind, die zu den Grünen und der CSU gegangen sind. Die Grünen und die CSU haben die Räume in der politischen Mitte besetzt, die die SPD verlassen hat. Die Wähler, die eher staatliche Vollversorgung vom Staat versprochen haben wollen, sind zu DIE LINKE und zur AfD gegangen. Geblieben sind der SPD in Bayern wohl fast nur noch die Stammwähler, die aus Tradition immer die SPD wählen. Das heißt auch, die Jungen, die Studenten, die Angestellten, die höher qualifizierten Arbeitnehmer und die vielen Selbstständigen können nicht erkennen, dass die SPD eine aktive, wegweisende und führende Rolle bei den anstehenden grundlegenden Veränderungen der Arbeitswelt durch die Digitalisierung spielen kann und wird. Mit den anhaltenden Träumereien der SPD-Linken von R2G und einer linken Mehrheit auf den Seiten des "Vorwärts" holen wir diese verlorenen Wähler der Mitte nicht mehr zurück.

...doch dass genau könnte R2G !!

...mit einem passenden Programm und den passenden Personen schon. Inzwischen wird selbst b. Bundesrechnungshof eingesehen, dass eine schwarze Null ohne Nachhaltigkeitsgesichtspunkte rein gar nichts wert ist. Im Gegent., solches Politikversagen geht auf den Zustand d.Infrasatrukt. und sorgt für Personalmangel selbst in d. allerwichtigsten Bereichen
Bildung, Sicherheit von Grenzschutz, Zoll bis Justiz, Sozialarbeit etc.etc.. Der Bundesrechnungshof richtet nach aktuellen Medienberichten seine Prüfung im Gegens. zu unserer Groko künftig nach Nachhaltigkeitsgesichtspunkten aus. Gute Nacht Groko !!!
Die Landtagswahl in Hessen wird genauso wie die Wahl in Bayern a. ein Urteil über die politischen Versäumnisse der aktuellen Groko und der vergangenen Groko-Episoden.
Es wäre dem Wahlkämpfer "TSG" Genosse Schäfer-Gümbel zu wünschen,,d. die SPD Nahles-Scholz-Connection sich nicht länger wegduckt, sondern en klares Bekenntnis abgibt, dass der Abschied von der neoliberalen rücksichtslosen industrielobbygesteuerten Politik eingeläutet wird, hin zu einer bürgernahen, lobbyunabhängigen, nachhaltig angelegten Arbeitsweise, die unsere Lebensgrundlagen und unsere Gesundheit maximal schützt !

neoliberalen rücksichtslosen industrielobbygesteuerten .... usw

Wo leben Sie eigentlich und welche Brille haben Sie auf? Wenn ich Ihre Beiträge lese fühle ich mich an die Losungen des KBW (Kommunistischer Bund Westdeutschland) vor 40 Jahren erinnert, als Trittin dort in die Lehre ging. Als Partei des Klassenkampfes mit Ihrer Sichtweise der politischen Verhältnisse in der Bundesrepublik wären wir so etwas wie die zweite DIE LINKE und mit 10 % (wenn ein paar Wähler von DIE LINKE zurück kämen) gut bedient. Wenn man die Wählerwanderungen in Bayern analysiert, erkennt man, dass die Wähler der gesellschaftlichen Mitte die SPD fast komplett verlassen haben und zur CSU und den Grünen gegangen sind. Mit DIE LINKE bleibt für R2G nicht einmal 15 % da die Grünen mit ihrer bürgerlichen Wählerschaft im Zwiefel lieber mit der CDU/CSU koalieren wird.

Wer hat den aktuellen Klassenkampf denn ausgelöst !?

Wenn wir aus der Sozialwissenschaft belegt bekommen und auch mit eigenen sehen, dass unsere Gesellschaft sich spaltet und der größte Prostest momentan gar nicht von links kommt sondern absurderweise von rechtsaußen, dann sollten wir doch mal genau hinschauen wer denn den aktuellen Klassenkampf ausgelöst hat. Es war u. ist die, auch medial bisher wenig kritisierte, Politik der neoliberalen Mitte, die es versäumt hat, dem ungezügelten, neoliberalen Kapitalismus die nötigen Rahmenbedingungen zu setzen ! Besonders augenfällig wird das aktuell durch die sichtbare, für uns alle und unsere Nachkommen auch sehr teure, Bedrohnung unserer Lebensgrundlagen ! Profitieren tut davon, vielleicht ja auch zu Recht, de Partei der Grünen !!!

Nachh.t Politik statt schlechter und teurer Strategieberatung !

Wenn unsere SPD statt kurzfristiger druckerzeugter Reparaturpolitik wieder aus Überzeugung nachhaltige Politik für Gerechtigkeit und eindeutig für die nachhaltige Erhaltung unserer Gesundheit und Lebensgrundlagen eintritt, kann sie sich das Geld für teure Strategieberater sparen !!!
Eine Partei macht und das gerade vor ! In Hessen liegt sie derzeit wie in Bayern nach Umfragen vor unserer SPD !,

aktuellen Klassenkampf?

In welcher Sektenpostille haben Sie denn vom "aktuellen Klassenkampf" in unserer Gesellschaft gelesen? 85 % der Bevölkerung sind nach Umfragen mit ihrem Leben zufrieden, das deckt sich mit meinen Erfahrungen in meinem persönlichen Umfeld. Das da 15 % bleiben die aus unterschiedlichen Gründen abseits stehen, das läßt mir/uns als Sozialdemokraten keine Ruhe und für meinen Teil betätige ich mich als Rentner ehrenamtlich um Menschen auf den Weg zu bringen, die das allein nicht hinkriegen. Dazu braucht man keine Leute mit zwei linken Händen und Sprüchen vom "Klassenkampf" sondern Leute, die anpacken.

Schwarze Null per se ohne Wert laut Bundesrechnungshof !!!

Wenn Infrastruktur verkommt, Personalmangel zu Misständen führt und umweltschädliche staatliche Förderungen (wie Dieselvergünstigung, Dienstwagenprivileg, steuergünstiger billiger Schiffsdiesel, Dumping-Flugbenzin etc.) weiterlaufen, so bleibt die "schwarze Null" ohne Sinn und Wert, das lässt sich schließen auch aus der aktuellen Pressemitteilung des Bundesrechnungshofes !!!
Was Einnahmen bringen könnte wären ausser der Beendigung umweltschädlicher Fördermaßnahmen.endlich auch Maßnahmen gegen die in unbeschreiblichen Ausmasse seither weiterlaufenden Cum-Ex-Geschäfte ! Das nenne ich Politikversagen lieber Herr Scholz und liebe Frau Barley !!!

https://www.bundesrechnungshof.de/de/presse-service/pressemitteilungen/s...
nachhaltigkeit-rueckt-in-den-fokus-der-rechnungshoefe

https://www.deutschlandfunk.de/recherche-cum-ex-files-organisierte-krimi...

Nachhaltigkeit jetzt endlich Thema bei Rechnungshof !!

Nachhaltigkeit Thema bei SPD ???

Nach dem aktuellen Kandidaten-Duell von Bouffier (CDU) und Schäfer-Gümbel (SPD) wurde leider wieder einmal das Thema Nachhaltigkeit von beiden Kanduadten komplett ausgeklammert.
I vielen Aspekten gab es wenig Unterschiede. Augenfällig war aber, dass Amtsinhaber Bouffier nicht abgerufene Gelder die für umweltverträglichen ÖPNV vorgesehen sind für die Entschädigung v. Dieselbesitzern o. deren Nachrüstungsmaßnahmen einsetzen will. Also die betrügerischen Autofirmen sollen nicht dafür aufkommen, dafür aber mglw.Steuergeld von Menschen, die seit Jjahren mit umweltfreundlicheh Fahrrad o. E-Bike bewegen ! Absurd ! Der sich aktuell erhärtende Opel-Abgas-Betrugs-Verdacht wurde von beiden Kandidaten gar nicht erwähnt ! Die Hessen-Wahl ist auch oder besonders eine Abstimmung über die Bundespolitik. Unser Kandidat "TSG" sollte sich weitaus stärker und lauter noch für Nachhaltigkeit und Verbraucherschutz einsetzen und von der Bundes-SPD sollte als Rückendeckung endlich ein klares Bekenntnis zur Abkehr von der neoliberalen industrielobbybestimmten Politik kommen, sonst wählen alle die GROKO beenden wollen GRÜN !!!

Ist das Nachhaltigleit ? Wofür steht SP D ?

Nach dem aktuellen Kandidaten-Duell von Bouffier (CDU) und Schäfer-Gümbel (SPD) wurde leider wieder einmal das Thema Nachhaltigkeit von beiden Kanduadten komplett ausgeklammert.
I vielen Aspekten gab es wenig Unterschiede. Augenfällig war aber, dass Amtsinhaber Bouffier nicht abgerufene Gelder die für umweltverträglichen ÖPNV vorgesehen sind für die Entschädigung v. Dieselbesitzern o. deren Nachrüstungsmaßnahmen einsetzen will. Also die betrügerischen Autofirmen sollen nicht dafür aufkommen, dafür aber mglw.Steuergeld von Menschen, die seit Jjahren mit umweltfreundlicheh Fahrrad o. E-Bike bewegen ! Absurd ! Der sich aktuell erhärtende Opel-Abgas-Betrugs-Verdacht wurde von beiden Kandidaten gar nicht erwähnt ! Die Hessen-Wahl ist auch oder besonders eine Abstimmung über die Bundespolitik. Unser Kandidat "TSG" sollte sich weitaus stärker und lauter noch für Nachhaltigkeit und Verbraucherschutz einsetzen und von der Bundes-SPD sollte als Rückendeckung endlich ein klares Bekenntnis zur Abkehr von der neoliberalen industrielobbybestimmten Politik kommen, sonst wählen alle die GROKO beenden wollen GRÜN !!!

Weiter so ???

Nach aktuellen Meldungen in den Medien will der VW-Konzern Umstiegsprämien bezahlen wenn Besitzer von Diesel-PKW ohne wirksamen Abgasfilter ihre (tlw. neuwertigen) PKW verschrotten lassen !!! Absurd !!! Ist das Nachhaltig ?!! Umweltbilanz dunkelrot negativ. Eim Konjunktur-Programm zur Belohnung für betrügerische Machenschaften der Autoindustrie !!!?
Der Clou: Wahrscheinlich werden die Umstiegsprämien verrechnet mit den üblichen PKW-Rabatten. Kein Gute Geschäft, dass am Ende auf Koste der Kunden, und auf Kosten unserer Lebensgrundlagen (Ressourcen, Umwelt) und Gesundheit geht !
Viele neue EURO 6 - PKW halte bis heute auch nicht die Grenzwerte ein !!! Wer sitzt nochmal im Aufsichtsrat beim VW-Konzern ? Der hessische Ministerpräsident Weil (SPD/Alt) !!! Weiter so ???

Korrektur:

Bei VW sitzt natürlich nicht der hessische Ministerpräsident im Aufschtsrat, sondern der niedersächsische Ministerpräsident Weil (SPD) !!! Ich hofe dass ein MP Schäfer-Gümbel in Hessen klare Kante für Nachhaltigkeit und Verbraucher setzt und nicht einen betrügerischen Autokonzern belohnt !!!

Aktuell: Vorraussichtliche Wählerqiuttung

Aktuelle Wahlumfragen lassen nichts Gutes erwarten ! Lobbyhörige Politik insbes. im Bund wird auch im Land abgewatscht !
Die Quittung für das fehlen von "Nachhaltigkeit" scheint heftig zu werden !!!
Grüne in Hessen überholen nach Umfragen in Wählergunst die SPD !!!

https://www.focus.de/politik/deutschland/zdf-politbarometer-umfrage-in-h...

Unsere SPD---

...sollte endlich damit aufhören ihre Politik nach vermeintlich wahltaktisch vorteilhafte Gesictspunkten auszurichten und für die diesbezüglichen Beratungsleistungn noch viel Geld auzugeben, dass unserer Partei an anderer Stelle fehlt (Bsp. Historische Kommission, Wahlkampf etc.) . Komischerweise hatten die Berater wohl vergessen unserer Partei in´s Gewissen zu reden dass sie ein lebenswichtiges Politikfeld nicht komplett aussen vorlassen: Nämlich Nachhaltigkeit samt Umwelt-, Klima- Arten- und Ressourcenschutz !!! Dafür streiche die "Grünen" ja zurecht jetzt die verdiente Rendite ein !!
Einfach mal gute, nachhaltige langfristorientierte, indsutielobbyunabhängige Politik machen ! Wird ab heute auch vom Bundesrechnungshof prämiert !!!

Pfeifen (!) im Walde

Ob Durchhalteparolen nützen ? Natürlich wünsche ich der hessischen SPD Erfolg bei den Wahlen für EINE ANDERE POLITIK. Aber sind wir ehrlich: die Bundespolitik von Nahles, Scholz, Heil......zieht runter; wie will man vor diesem Hintergrund denn einen SOZIALDEMOKRATISCHEN Wahlkampf machen ? Jetzt, 3 Tage nach der Wahl in Bayern, bekennen die "Berliner Parteioberen", daß sie nichts an ihrer Politik ändern wollen.
Parteisterben ? Dem Untergang (nicht dem Morgenrot) entgegen ?
Das Gebot der Stunde ist eine radikale Abkehr von der neoliberalen Politik der letzten 2 Jahrzehnte, mit glaubwürdigen Leuten !

Herr Frey, welche Gründe

Herr Frey, welche Gründe hatte es, als Herr Schulz ins Rennen geschickt wurde, dass plötzlich die SPD auf Augenhöhe mit der CDU war. Es war die Hoffnung, dass die soziale Marktwirtschaft wieder etwas ins Lot kommt. Als gibt es dafür Wähler/innen und endet nicht bei 15% wie Sie geschrieben haben.
Danke für die Kenntnisnahme!

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PS: Alles Gute für TSG am

PS: Alles Gute für TSG am Sonntag!