Bundestagswahl 2009: Ein neues Gesicht für den Münchner Süden

Fernsehanwalt als Bürgeranwalt – Vorländer für die SPD nominiert

Linda Diercks11. November 2008

"Es ist höchste Zeit, dass wir im Münchner Süden wieder einen Bundestagsabgeordneten haben, der vor Ort präsent ist und sich für die Belange des Münchner Südens, für seine Bürgerinnen und
Bürger, aktiv einsetzt. Ich werde deshalb für die SPD das Direktmandat zurückgewinnen!", so Christian Vorländer optimistisch und selbstbewusst.

Als Strafverteidiger kämpft Christian Vorländer in München und vielen anderen Städten vor Gericht für seine Mandanten. Vielen ist er darüber hinaus auch aus dem Fernsehen bekannt. Seit 2002
steht er als TV-Anwalt in der SAT1-Gerichtssendung "Richter Alexander Hold" vor der Kamera.



Beheimatet in München

Am 7. Dezember 1973 wurde Vorländer in Beirut (Libanon) geboren. Seine Eltern arbeiteten dort als Dozenten an einer internationalen Hochschule. 1981 zog er nach München. Hier ging er aufs
Gymnasium, hier engagierte er sich schon früh in der evangelischen Jugendarbeit und als Schülersprecher. Hier begann sein politisches Engagement. Zu Beginn der neunziger Jahre war er als
18-jähriger Schüler das jüngste geschäftsführende Vorstandsmitglied, das die Münchner SPD je hatte.

Christian Vorländer will die "Münchner Gespräche", die er seit 2003 moderiert, in den Münchner Süden holen. Jeweils zu einem brandaktuellen Thema kommt er dabei mit einem prominenten
Gastins Gespräch, Zuletzt etwa mit dem alternativen Nobelpreisträger, Kernphysiker und Münchner Ehrenbürger Prof. Dr. Hans-Peter Dürr. Eindringlich warnte der vor den nicht beherrschbaren Risiken
der Atomkraft.

Für unkonventionellen Bundestagswahlkampf

"Ich will den sozialen Zusammenhalt stärken. Es darf nicht sein, dass die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinander klafft!", erklärt Christian Vorländer. Sein Leitthema ist
der Frieden - nicht zuletzt aufgrund des von seiner Familie erlebten Bürgerkriegs im Libanon: "Damit meine ich in unserer Gesellschaft den sozialen Frieden. Es muss gerecht zugehen. In der Welt
meine ich damit eine verantwortungsvolle Friedenspolitik. Nein zu militärischen Abenteuern. Frieden lässt sich nicht mit Waffen schaffen."

Markus S. Lutz, Chef der Jusos im Münchner Süden, kündigt schon jetzt an:

"Wir machen einen fröhlichen, unkonventionellen Bundestagswahlkampf. Wir sind nah am Bürger. Wir wollen und wir werden gewinnen!" Auch Michael Kollatz, Vorsitzender der SPD im
Bundeswahlkreis München-Süd, freut sich, mit Christian Vorländer einen Kandidaten gefunden zu haben, der sehr gute Chancen gegen den Platzhirsch Peter Gauweiler hat, um den Münchner Süden wieder
zurückzuerobern.