Debatte: Gebt das Hanf frei!?

Drogenbeauftragte weiter strikt gegen Cannabis-Legalisierung

Robert Kiesel09. Oktober 2015
Marlene Mortler
Marlene Mortler (CSU) ist Drogenbeauftragte der Bundesregierung. Sie lehnt eine Legalisierung von Cannabis strikt ab.
Während die Zahl der Befürworter einer Cannabis-Legalisierung steigt, bleibt Marlene Mortler auf Kurs. Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung lehnt eine Lockerung der Verbotspolitik ab und sieht den Konsum von Marihuana als Phänomen dieser Zeit.

In der Debatte über eine mögliche Legalisierung von Cannabis bleibt Marlene Mortler (CSU), Drogenbeauftragte der Bundesregierung, ihrer Linie treu. „Das Leben ist viel zu schön und kurz, um sich auf Experimente einzulassen, die der Zeitgeist herüberbläst“, erklärte Mortler bei einem Vortrag auf dem Drogensymposion der Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Berlin. Sie bedankte sich bei deren Mitgliedern für ihren Beschluss, die Legalisierung von Cannabis auch weiterhin abzulehnen und erklärte: „Cannabis ist keine harmlose Droge, gerade für Jugendliche in der Entwicklungsphase nicht. Ich möchte und werde auch weiterhin auf die Gefahren hinweisen. Mir geht es um die Gesundheit der Menschen.“

Alkohol bleibt Suchtproblem Nummer 1

Mortler fügte hinzu: „Wir haben mit Alkohol und Tabak schon genügend Probleme, trotz der Erfolge der vergangenen Jahre. Wenn jetzt jemand sagt, dann können wir doch Cannabis auch legalisieren, lehne ich das ab.“ Ihre „Prämisse Nummer 1“ bleibe das Thema Alkohol, so Mortler, eine Cannabis-Legalisierung werde es mit ihr nicht geben.

Mortler vermied es, in ihrer Rede auf die Argumente der Befürworter einer Legalisierung einzugehen. Zwar räumte sie ein, dass sich die Debatte „wie ein roter Faden“ durch ihre im Januar 2014 begonnene Amtszeit zieht, durch bis hin zu persönlichen Attacken reichende Kritik werde sie sich aber nicht von ihrer Position abbringen lassen.

Keine Coffeeshops für Friedrichshain-Kreuzberg

Zuletzt hatten die Befürworter einer flexibleren Drogenpolitik in Sachen Cannabis einen herben Dämpfer hinnehmen müssen. Den Plänen des Berliner Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg, Cannabis künftig in ausgewählten und staatlich kontrollierten Geschäften verkaufen zu können, hatte das zuständige Bundesamt für Arzneimittel eine Absage erteilt. Das Vorhaben des Bezirks, auf diesem Wege dem unter anderem rund um den Görlitzer Park florierenden Schwarzmarkt beizukommen, sind damit zumindest vorerst vom Tisch.

Auf Kritik stieß das Urteil unter anderem innerhalb des SPD-Bezirksverbands. Für vorwärts.de schrieb Peggy Hochstädter, Mitglied der SPD-Fraktion in der Bezirksverordnetenversammlung von Friedrichshain-Kreuzberg: „Die Verbotspolitik ist weder geeignet, Angebot und Nachfrage einzudämmen, noch, um die Probleme zu lösen, die damit einhergehen – vielmehr ist sie selbst die Ursache für zahlreiche Probleme.“

SPD diskutiert weiter über Cannabis

Innerhalb der SPD geht die Debatte über den richtigen Umgang mit Cannabis ungeachtet dessen munter weiter. Am kommenden Montag (12. Oktober) lädt Thomas Isenberg, Mitglied der SPD-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus, zu einer Diskussionsveranstaltung unter dem Titel „Eine neue Cannabispolitik ist nötig!“. Mit auf dem Podium sitzt dann unter anderem der Jugendrichter Andreas Müller.

Gebt das Hanf frei!?

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Kommentare

Liberale Alternative zur Drogenpolitik

Es ist schon sehr unprofessionell von ihr keine Stellung zu den Argumenten für einen regulierten Markt zu nehmen. Aus gesundheitlicher Sicht sind gängige Methoden einfach nicht tragbar. Trotz Repression steigt die Anzahl jugendlicher Konsumenten.Es gibt keine genaueren Informationen zu dem Kraut, dass auf den Straßen verkauft wird. Manchmal liegt der THC-Gehalt weit im 2-stelligen Bereich -was manche als sehr negativ empfinden- ein anderes Mal liegt die Substanz mit giftigen Streckmitteln vor. Auch Konsumenten, die mit ihrem Konsum klar kommen, werden einfach die Grundrechte genommen. Als Drogenbeauftragte sollte sich Frau Mortler mal um Wichtigeres kümmern, wie einem generellen Verbot von Werbungen von Drogen im Fernsehen und auf Plakaten neben Bushaltestellen, die einem suggerieren, dass mit Drogen alles besser sei. Im Thema Cannabis muss sie davor warnen, wie gefährlich es für psychisch labile Menschen und Kinder sein kann. Aber sie sollte mal kapieren das Repression kein politisches Mittel ist, dass irgendwelche positiven Effekte mit sich bringt. Sie verliert sämtliche Glaubwürdigkeit bei denen, die sie zu warnen versucht. Das muss sie und ihre Partei verantworten.

Cannabis legalisierung

Absolut richtig was der bayerische-gast schreibt.die repression richtet unglaubliche schäden an.Cannabis ist nicht ungefährlich aber berechenbar unter legalen Bedingungen.Das verbot schadet der gesamten Gesellschaft und ruiniert ehrenwerte rechtschaffene menschen.Marlene Mortler ist anscheinend brutal inkompetent.Die frau sollte man für ihre verbrechen am eigenen volk verurteilen!

Drogenpolitik

Canabiskonsumenten zeigen sich seltener agressiv als Alkoholkonsumenten. Es gibt darüberhinaus auch ein nicht zu leugnendes medezinisches Anwendungsfeld von Canabis ,mit heilenden, schmerzlinderden und psychopharmazeutischen Eigenschaften. Grundsätzlich sind viele Verbote ehr eine Kapitulation .Ein Mensch der in einem gesunden sozialen ohne Existenzangst lebenden Umfeld groß wird, besitzt ehr die Grundlagen , Selbstverantwortung für seine Gesundheit und sein Leben zu übernehmen.
Es ist wohl ehr die Frage ob in einem Systehm ,das sehr provitorientiert ist,solche Menschen überhaubt gewollt sind.

Was sagen eigentlich echte Experten zu dem Cannabis-Verbot?

Ein kleine Auswahl an Zitaten:

"Der Alkohol ist unser größtes Problem. In all meinen vielen Jahren als Jugendrichter hatten praktisch alle Gewaltdelikte mit Alkohol zu tun, aber nicht eins war auf alleinigen Cannabis-Konsum zurückzuführen."
Andreas Müller, Jugendrichter

"Mittlerweile lässt sich anhand wissenschaftlicher Studien zeigen, dass das Betäubungsmittelgesetz selber direkt schädigt."
Prof. Dr. jur. Lorenz Böllinger, Dipl.-Psych.

“Nach so vielen Jahrzehnten ergebnisloser Diskussionen sind wir nicht mehr an Glaubenssätzen, Meinungen und Allgemeinplätzen zur Prohibition interessiert. Wir erwarten Beweise. Für die Vorteile von Prohibition wurde noch kein einziger vorgelegt. Diejenigen dagegen mehren sich von Jahr zu Jahr. Ob uns das gefällt oder nicht, spielt überhaupt keine Rolle. Es sei denn, Suchtpolitik wäre eine Geschmacksfrage.”
Raphael Gaßmann, Geschäftsführer der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen

"Cannabis ist nur ein Aspekt der deutschen Drogenpolitik, der überprüft werden sollte."
André Schulz, Vorsitzender vom Bund deutscher Kriminalbeamter

Salamitaktik Rumgeeiere der Bundesregieung

Der Verweis auf ein Arzneimittel, das weder ohne weiteres verfügbar
noch für den normalen Bürger erschwinglich ist, sellt keine Alternaive
dar, die das öffentliche Interesse am Einsatz von Cannabis zur Krankheitsbekämpfung entfallen lässt.

wozu haben wie eine Regierung da, wenn nicht dazu, für die Umsetzung öffentlicher Interessen zu sorgen??

Warum findet die Frau eigentlich so viel Beachtung?

Als DrogenbeAUFTRAGte hat sie weder Kompetenz, noch besondere Befugnisse oder Vetorecht. Sie hat lediglich den AUFTRAG ihrer Partei zu blocken und den Drogenbericht vorzustellen.
Ansonsten hat sie genau das gleiche Stimmgewicht wie jedes andere Mitglied des Bundestags. Nach der nächsten Bundestagswahl wird sie wohl wieder in der Bedeutungslosigkeit versinken, wie jede(r) DrogenbeAUFTRAGte vor ihr.
Also am besten ignorieren und ihr keine Aufmerksamkeit schenken.
Gruß

Bitter

Schon ziemlich bitter wenn die Drogenbeauftragte absolut keine Ahnung von ihrem Amt hat.

Naja, CSU halt.

Wissenschaftler und prominente Richter sagen zwar das genaue Gegenteil aus, aber Frau Mortler als hochkompetente und wissenschaftlich informierte Politikerin weiß es natürlich besser!

Warum hat der Staat eigentlich das Recht einem Individuum überhaupt vorzuschreiben, was er/sie konsumieren darf und was nicht?

Warum ist es in unserer Gesellschaft akzeptiert, dass der Staat unseren eigenen Körper als Eigentum betrachtet?

Ich hasse es, wenn Menschen bewusst ignorant bleiben wollen.

Die Prohibition (meiner Meinung aller Drogen, nicht nur Cannabis) ist gescheitert.

In Portugal sind schon seit ca. 10 Jahren alle(!) Drogen entkriminalisiert und die Zahl der Drogenabhängigen und Toten ist gesunken!

Und Warum?
Weil sich die Leute mit ihren Probleme an die Öffentlichkeit wenden können, ohne vom Staat verfolgt und geächtet zu werden.
Warum reicht da als Beweis nicht?
Das ist ein erfolgreiches Experiment von staatlichem Ausmaß!

Ich verstehe konservative einfacht nicht. Leben bedeutet regelmäßige Veränderung...

Mit Frau Mortler sicher nicht

Mit Frau Mortler sicher nicht, aber nicht der Zeitgeist sondern die besseren Argumente zählen. Marlene Mortler wird irgendwann einsehen müssen das sie falsch lag!

AHA

Aha, wenn man also Cannabis ablehnt scheint es sich in Luft aufzulösen.. Diese Binsenweisheit-2.0 kannte ich bisher nicht - aber da kann man verbieten und ablehnen wie man will, Cannabis ist bereits in der Gesellschaft, und Verbote repressive Drogenpolitik ändern es garnichts daran! Im Gegenteil, das verschlimmert die Dinge nur. Unter anderem anderem überlässt man so den Jugendschutz dem Schwarzmarkt, statt einem staatlich reguliertem Markt.

Cannabis in Verbindung mit Tabak

Vielleicht sollten wir uns auch dringend die Frage stellen, sind die vergangenen Studien über Cannabis, Konsum und Konsumenten mit Beimischung von Tabak bzw. weiteren Stoffen durchgeführt worden, da neue Studien ganz andere Ergebnisse liefern, wenn der Konsum rein auf Cannabis beschränkt bzw. beleuchtet wird und keine Tabakbeimischung stattfindet.
d.h. die wissenschaftlichen Erkennisse gestalten sich mit Tabakkonsum und Cannabis als Gemisch verändert in Bezug auf das Gehirn, Leistungsfähigkeit usw... .
Tabak kann nachweislich Psychosen auslösen.
Vielleicht übersehen wir hier einfach die falsche defekte Zahnwurzel und somit wären die vergangenen Studien so nicht haltbar.
Vielleicht irre ich mich ja, ich bin auf jedenfall Kritik fähig.
Das wäre noch zu klären.

Die Einstiegstheorie bzgl Cannabis ist ja nun auch schon wieder widerlegt worden

Auch interessant eine neue Studie von UBCO und der University of Victoria
das Cannabis Süchte ersetzen kann usw... .
Diese neue Studie würde auch die kürzlich durchgeführte Studie stützen, weniger Tote durch Opiat und Medikamentenmissbrauch in den Ländern die reguliert haben.

Farce-Veranstaltung

Auf dieser Veranstaltung waren als einzige "hochkarätige" Redner Prof. Thomasius und eben Frau Mortler geladen.
Näheres zu dieser blamablen Verantstaltung kann man beim DHV unter http://hanfverband.de/nachrichten/blog/gewerkschaft-der-polizei-blamiert... lesen.

Die GdP hat als Interessenvertretung derer, die die Strafverfolgung umsetzen, ein parteiisches Interesse an der Zementierung der Konsumentenjagd - denn diese sichert die Arbeitsplätze der Kollegen.
Und auch Frau Mortler hat ein privates Interesse daran, denn ihre Familie kommt von einem Hopfenhof. Sie hat daher auch privat kein Interesse daran, dass sich ein einziger Risiko-Trinker eine ungefährlichere Ausweichdroge aussuchen kann.

Hier sind gleich zwei Böcke zu Gärtnern gemacht worden.

Verkehrte Welt

Frau Mortler sagt: "Es geht ihr, um die Gesundheit des Menschen."

Das ist lobenswert.
Und deswegen ist es nur sinnvoll Menschen, um sie vor ihrer Gesundheit zu schützen, ins Gefängnis zu setzen.
Oder ihren Job weg zu nehmen oder den Führerschein!
Ich finde es unverantwortlich, dass immernoch so viele ungesund lebende Menschen auf den Straßen BRDs rumlaufen dürfen: Coachpotatoes, Chipsfresser, Extremsportler, Fast Food und Junk Food Junkies, Alkoholiker, Nikotinsüchtige, Schokoladenmampfer, Süßigkeitenverzehrer! Und nicht zu vergessen: Zirkusatleten.
Weg mit diesem selbstgefährden Pack!
Frau Mortler handeln sie entlich!

Jetzt mal ernsthaft: Frau Mortler möchte die Gesundheit der Menschen mit strafpolitischen Mitteln durchsetzen. Die Volksgesundheit bewahren und den reinen, drogenfreien und drogenunmündigen Mensch verwirklichen. Was für ein widerliches Menschenbild und Ideologie.

Frau Mortler unterstellt Legalisierungsbefürworten automatisch, dass ihnen die Gesundheit der Menschen nicht wichtig ist. Verkehrte Realität.
Wir wollen Verbraucherschutz, Jugendschutz, Schutz vor Gefägnis, Drogendealern und Medizin für Kranke!
Alles was Frau Mortler und Co nicht wollen!

Vielen Dank, Besenstil!

Sie sprechen mir aus der Seele!
Besonders mit dem Absatz:

" Frau Mortler möchte die Gesundheit der Menschen mit strafpolitischen Mitteln durchsetzen. Die Volksgesundheit bewahren und den reinen, drogenfreien und drogenunmündigen Mensch verwirklichen. Was für ein widerliches Menschenbild und Ideologie. "

haben Sie den Nagel auf den Kopf getroffen!

Es ist einfach nur widerlich wie versucht wird, seine persönlichen, egoistischen Vorstellungen unter Verbreitung falscher Tatsachen durch zu setzten.
Als "Volksvertreter" haben Politiker eine Pflicht, die Meinung jedes Einzelnen zu hören und diese, sofern keine anderen Fakten vorhanden sind,
Für mich unvorstellbar und unverschämt, dass Politiker (die Vertreter des Volkes) nur nach ihren persönlichen Meinungen handeln. Einfach unverantwortlich!

Upps....

...im Eifer des Gefechts hab ich einen halben Satz vergessen.

Richtig sollte es heißen:
Als "Volksvertreter" haben Politiker eine Pflicht, die Meinung jedes Einzelnen zu hören und diese, sofern keine anderen Fakten vorhanden sind, einfach mal in Betracht zu ziehen. Wirtschaftlichkeit und Nutzen steht an oberster Stelle.
Aber das vergessen die Damen und Herren sehr gerne einmal.

Unangenehm!

Ich muss wirklich sagen, dass mir die Inkompetenz Frau Mortlers wirklich unangenehm bis peinlich ist, zumal sie wirklich davon überzeugt zu sein scheint, was sie täglich den Medien präsentiert. Ihr würde ein Blick auf die vergangene Frankfurter Fachtagung "Jugendliche und Cannabis: Wir sprechen darüber" sicher gut tun.

Auch ihre guten Vorsätze, wie z.B. den Schutz unserer Jugend, rechtfertigt sie mit der Prohibition, als ob ein Verbot die Substanz sicherer machen würde oder gar Konsumenten schütze.

Auch das Drogensymposium der GdP war schlicht ein Witz. Der Titel "Den Joint nicht schön reden" erweckt ja schon den Eindruck einer äußerst differenzierten Debatte.

Und was bei Frau Mortler aufgrund ihrer fehlenden Kompetenz bereits seit ihrem Amtsntritt der Fall ist, so hat sich (mit den Worten Hubert Wimbers, Polizeipräsident a.D.) nun auch "die GdP aus dem Kreis ernst zu nehmender Akteure in der aktuellen drogenpolitischen Diskussion verabschiedet".

Mortler-Thomasius-Gröhe-Merkel-CDU/CSU=Prohibitions Lobbyisten

Wissenschaft/Mensch: Der Cannabiskonsum durch Jugendliche nahm in den USA trotz der Legalisierung der medizinischen Verwendung in vielen Staaten ab

Viele Staaten der USA haben Gesetze zur Entkriminalisierung verabschiedet, und mehr als 20 Staaten haben die Verwendung von Cannabis für medizinische Zwecke legalisiert. Aber nach zwei neuen Studien ging der Cannabiskonsum durch Heranwachsende im gleichen Zeitraum zurück. "Trotz erheblicher Veränderungen der staatlichen Marihuana-Gesetze innerhalb der vergangenen 15 Jahre, hat der Cannabiskonsum unter Highschool-Studenten deutlich abgenommen", folgerte eine der Publikationen, die in der Zeitschrift Drug and Alcohol Dependence veröffentlicht wurde. Die Studie schaut sich den Cannabiskonsum unter allen Highschool-Studenten in den Vereinigten Staaten, der alle zwei Jahre mit dem National Youth Risk Behavior Survey erhoben wird, an. Im Jahr 1999 hatten 47,2 % aller Highschool-Besucher angegeben, in ihrem Leben jemals Cannabis konsumiert zu haben. Diese Zahl sank auf 36,8 % im Jahr 2009 und stieg erneut auf 40,7 % im Jahr 2013. Die Autoren der Studie fanden aber, dass dieser erneute Anstieg bisher nicht signifikant ist.

Wo ist da die Logik?

Ich habe heute einen Beitrag in der auf "ostesee-zeitung.de" über die Forderung der Grünen in Mecklenburg-Vorpommern gelesen, den Besitz von bis zu 10 Gramm Cannabis zu entkriminalisieren.

Abgesehen davon, dass der Beitrag auch darauf verweist, dass selbst zahlreiche Mediziner eine Regulierung des Marktes für längst überfällig halten, äußerte sich Justizministerin Uta-Maria Kuder (CDU) diesbezüglich wie folgt:

„Daran wird nicht gerüttelt. Das wäre ein fatales Signal an Kinder und Jugendliche, wenn der erste Kontakt in die Drogenwelt unter legalen Voraussetzungen stattfinden würde.“

Bei diesem Kommentar musste ich doch sehr lachen. Also mein erster Kontakt mit der Drogenwelt fand bereits als kleines Kind unter LEGALEN Bedingungen statt, nämlich genau dann, als ich z.B. mit meinen Eltern die Kirmes besuchte oder ich mitbekam, wie sie mit Freunden auf ihren Geburtstag mit Alkohol anstießen.

Auch der indirekte Kontakt mit der "Drogenwelt" der Erwachsenen kann durchaus nützlich sein, sofern offen mit dem Thema umgegangen wird und eine ehrliche Aufklärung bezüglich der möglichen Gründe des Konsums und vor allem der Gefahren, die davon ausgehen können, gesprochen wird.

Eine Meinung

Ja so ist es mit der freien Meinungsäußerung, jeder darf eine haben auch Marlene Mortler. Allerdings leben wir hier in einer Demokratie. Wir lassen uns viel zu schnell von einer Meinung lenken und bestimmen.Gerade in den heutigen Zeiten, wo es doch zu jeder sachen etliche Meinungen und Intressen gibt. Die Motivation ist doch entscheident und wer weiß warum Marlene Mortler so argumentiert. Sie selber geht auf gespräche.
Wir leben hier immer noch in einer Demokratie und unsere Politiker sollten das Volk vertretten und nicht ihre eigen Ego durchsetzten.

Dumm geboren und nichts dazu gelernt!

Etwas anderes fällt mir dazu leider nicht mehr ein! Diese Frau verbreitet absichtlich Lügen und betreibt Propaganda auf Kosten von Kranken Menschen und Menschen, die nur wenig Interesse an Alkohol (Zellgift) und Nikotin (Nervengift) haben! (In Ihrem Suchtbericht werden absichtlich die Fälle von der künstlichen Droge "Legal Highs" ,hierbei handelt es sich um künstlich hergestellte Cannabinoide also nicht das Naturprodukt, den Fällen von Cannabis zugeordnet)

Sie ignoriert krampfhaft alles was an positiven Dingen über Cannabis berichtet wird. Welche Erfolgsgeschichten gibt es über Alkohol? Ach ja die größte offne Drogenszene, das Oktoberfest! Danke! Sie hat versprochen es für Kranke Menschen leichter zu machen und dass die KK die Kosten übernehmen.... was ist daran so schwer es Umzusetzen? Ich lehne es ab, dass diese Frau auch noch Geld für einen schlecht gemachten Job bekommt! Selbst der härteste Jugendrichter Deutschlands ist der Meinung das Frau Mortler Ihren Job sehr schlecht macht! Es war Ihr von Anfang an ein Graus sich mit Menschen die diese Pflanze lieben zu Sprechen! Ihr FB Profil war 3 Tage nach Amtsantritt weg!

RE: Drogenbeauftragte weiter strikt gegen Cannabis-Legalisierung

Die CDU wird in 20 Jahren genau wie wie FDP aus dem Bundestag fliegen, weil dann die meisten Wähler dieser verlogenen Partei endlich das Grün von unten sehen. Wir werden von einer Generation regiert die völlig inkompetent ist. Siehe Flüchtlingspolitik, siehe Cannabis-Prohibition, siehe NSA-Skandal, siehe Steuer-Progession, siehe etc.die schaffen nur für sich und selbst unser Bundespräsident will uns die direkte Abstimmung verweigern! Die ganze Führung in Deutschland hat einen Seehofer im Kopf!

Alkohol-Werbeverbot im sportlichen Bereich

Verehrte Frau Mortler,

Nebelkerzen sind besonders im Herbst schön anzuschauen. Aber wann kommt denn nun das von uns geforderte Werbeverbot im Sport? Wir haben nach wie vor täglich 65 komatöse Kinder und Jugendliche, die in die überforderten Kliniken eingewiesen werden. Klar - 300 Mio Werbeetat für Alkohol allein im Sport ist nicht von Pappe - aber der Sport soll doch so gesund sein und wichtig für die Daseinsvorsorge.

Sie können die Argumente und Mahnungen der vielen PädiaterInnen und Kliniken nicht ignorieren. Bei dem derzeitigen Erkenntnisstand ist eine Alkoholwerbung im Sport nicht mehr zeitgemäß.

Das hat auch schon der "Vorwärts" erkannt:

http://bcgh.de/2012/11/artikel-des-vorwaerts-112012-zum-bremer-sportforum/

Hier können Sie sich glaubwürdig einsetzen. Wenn die Alkoholwerbung im sportlichen Bereich Geschichte ist, dann reden wir über Cannabis. Die Droge, die ebenfalls das juvenile Hirn schädigt und in bei Abgabe vor dem 25. Lebensjahr - also vor Abschluss der Hirnreifung - in vielen Fällen ebenfalls zur Verblödung führt.