Bayern

Auch Beckstein muss gehen

Karsten Wiedemann01. Oktober 2008

Beckstein trat am Mittwoch während einer Sitzung der CSU-Landtagsfraktion in München zurück. Der Druck auf Beckstein war nach dem katastrophalen Abschneiden der CSU bei den Landtagswahlen
immer größer geworden. Die CSU hatte fast 17 Prozent der Stimmen verloren und war auf 43,6 Prozent abgerutscht. Bereits am Dienstag mussten Parteichef Erwin Huber und die Generalsekretärin
Christine Haderthauer gehen. Neuer CSU-Vorsitzender soll Gesundheitsminister Horst Seehofer werden. Seehofer ist auch als neuer bayerischer Ministerpräsident im Gespräch. Der bayerische SPD-Chef
Ludwig Stiegerler begrüßte den Rücktritt Becksteins. "Er hatte keine Perspektive für Bayern und konnte dem Land deshalb auch keine Perspektive vermitteln. So wie er und Huber Stoiber zu Fall
gebracht haben, so sind beide Stoiberkiller jetzt demselben Rudelverhalten in der CSU zum Opfer gefallen." Stiegler erwartet jetzt Machtkämpfe in der CSU. Quellen: Spiegel.de

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