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In Deutschland dauert ja alles etwas länger;
insbesondere was die adoption technischer
oder technologischer Errungenschaften anbelangt.
Ich meine damit NICHHT die "early adaptors"; die gibt es hier wie anderswo:
Menschen, die kreativen Kopfes jedes neue Ding recht schnell produktiv nutzen.
Nein, ich meine den Mainstream, und damit auch die Politik / er.
Wenn man sich mal die Tweets der Politiker anschaut, merkt man sehr deutlich, dass die gar keine Ahnung haben, was Sie tatsächlich für ein mächtiges Instrument in den Händen halten.
Das ist, als ob der Pilot sich darüber freut, dass sein Jumbo-Jet so schön
auf dem Runway FAHREN kann.....
Aber es gibt bereits einige positive Politik-Tweets.
Leider weniger von der SPD.
In spätestens vier Jahren wird dann Twitter (oder ähnliche Dienste) auf Senderseite eine genau so große Rolle spielen im Maketingmix, wie bsp. Werbespots. Auf der Empfängerseite kann es aber eine wesentlich mächtigere Wirkung entfalten, als ein solcher blöder Spot, der ja nur sagt: "wähl mich, und nicht die anderen".
Schöne neue Medienwelt!
Ich habe ein Problem mit der Nutzung des WEB 2.0, wie es momentan passiert. Ich finde es ist ein fehler, das Web 2.0 nur als Wahlkampfunterstützung zu sehen.
Genau das wird nach hinten los gehen.
Leider hat auch das Beispiel TSG in Hessen gezeigt, dass im Wahlkampf die Möglichkeiten sehr intensiv genutzt werde und einen Tag nach der Wahl alles brach liegt.
Wir sollten das Web 2.0 als Chance sehen, wieder näher an den Bürger heranzutreten. Und das nicht nur, um an seine Stimme zu kommen.
Twitter wird vor allem zu einem sehr überschätzten und vielfach falsch genutzten Wahlkampftool.
Moin,
ich denke als Mittel zur Koordinirung ist Twitter genauso gut wie andere Mittel und als eine andere Art der Newsletterform ganz sicher auch. Somit kann auch hier zu Lande Twitter für einen Turbo im Wahlkampf werden.