Sollte Thilo Sarrazin aus der SPD ausgeschlossen werden?

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wer hat Angst vom schwarzen Mann ?...

Bild von Anonymous

hier ist nicht ein Farbiger gemeint, sondern wie das Schaf in der Familie müssen auch anders Denkende, toleriert werden. Denn genauso verhält es sich in der Gesellschaft, dort werden und müssen und sollten anders Denkende toleriert werden. Punkt. Die SPD hat sich mit ihren Reaktionen nur ein Armutszeugnis ausgestellt, denn die schiefe Sachlage der Integration wollte sie Jahrzehnte nicht wahrhaben. Da hat sie mehr als ein Herrn Sarrazin nur verdient, denn Unangenehmes auf den Tisch bringen, war bisher von der SPD auch nicht deutlich auszumachen. Sie bejubelt Erfolge die gar keine echten Erfolge sind, die nur auf einzelne Personen ausgerichtet sind, aber inhaltlich tut sich die Partei genauso schwer wie die anderen Parteien. Jeder will doch nur seine Macht - und hat die Gesellschaft und deren Entwicklung schon längst aus den Augen verloren, wie sollte man sonst die Politik die an der Gesellschaft vorbei regiert anders interpretieren.

In meinen Adern fließt ein Teil jüdischen Blutes...

Bild von Charlene

... und die wenigstens meiner Vorfahrenfamilie haben den Holocaust überlebt. Und gerade weil das so ist, verehre ich Herrn Dr. Sarrazin sehr. Er ist ein mutiger, intelligenter Mann und seit Monaten die wichtigste Figur auf der politischen Bühne.

Ich wäre sehr dafür, wenn die SPD ihn rausschmeißt. Ich würde mich sehr freuen, wenn die SPD sich genauso wie die FDP auf eine erträgliches Maß gesundschrumpfen würde. Das gilt im übrigen für alle in den Parlamenten befindlichen Parteien. Ihr seid Luschen, weil Ihr die Zeichen der Zeit nicht erkennt, sämtliche Probleme schönredet und uns für dumm verkauft.

Hut ab vor einzelnen Politikern, die noch so etwas wie Ehre haben und etwas Konkretes für die Bürger erreichen wollen (Jan Timke aus Bremen, Volker Kauder aus Augsburg).

Wir brauchen dringend vernünftige neue Parteien. Wenn die SPD Sarrazin endlich rausschmeißen würde, wäre das schon mal ein Anfang. Sarrazin könnte gar nicht anders, das Volk würde verlangen, dass er eine Partei gründet.

Ich wünsche allen viel Glück, die daran arbeiten, dass der Islam nicht die europäische Kultur und Freiheit auslöschen wird. Die Chancen stehen 50:50. Und jeder Tag, der ungenutzt vorüber geht, ist ein Tag näher an den Abgrund.

Wieder werden die Juden aus Europa fliehen. Und mit ihnen die Christen. Aber alle Geflohenen kennen Eure Namen. Wir kommen wieder. Ihr Linken und Grünen seid die Demjanjuks von morgen.

Tilo wirbt für die CDU

Bild von Frank Kolb

Inzwischen tritt Herr Sarazin auf Wahlkampfveranstaltungen der jungen Union auf. http://www.hr-online.de/website/rubriken/nachrichten/indexhessen34938.js...

Ich denke, ein SPD Mitglied, welches auf Wahlkampfveranstaltungen der Union auftritt, muss die SPD nicht aushalten können.
gruss
Frank Kolb

Wenn man über den richtigen Hintergrund verfügt …

Bild von Sigmar Tacke

… hält die SPD allerhand aus.

Herr Kenan Kolat, Vorsitzender der Türkischen Gemeinde in Deutschland, Vorsitzender des Bundesarbeitskreises Integration und Migration der SPD, kooptiertes Mitglied des Parteivorstands, rief am 10.09.2009 in rassistischer Weise dazu auf, bei der Bundestagswahl gezielt türkischstämmige Politiker zu wählen.
Link zum Artikel in der Zeitung „Die Presse“: http://diepresse.com/home/politik/deutschlandwahl/507409/index.do?parent...

Weiß jemand aus dem Kreis der Vorwärtsleser_innen etwas über den Stand des daraufhin sofort eingeleiteten Parteiordnungsverfahrens gegen Herrn Kolat?

Das ist neu

Bild von Richard Detzer

Soweit bekannt, teilte SPD das Bett mit der Union wesentlich schneller, als Sarrazin je laufen konnte. Wir sollten mit dem was wir verbieten, sehr vorsichtig sein. Wie wäre es mit einer freiwilligen Selbstanzeige.

Mitglied seit 01-11-2009.

Das kann sein ...

Bild von Mein Name steht weiter unten

ist aber nicht Gegenstand des derzeitigen Parteiordnungsverfahrens. Aber man kann ja noch eines anstrengen. Und noch eines.

Schließlich ist der Genosse Dr. Sarrazin im Gegensatz zu Deutschands derzeit beliebtestem Politiker (neuerdings ohne Dr.) kein Lügner - früher galt Ehrlichkeit ja mal als Alleinstellungsmerkmal der Sozialdemokratie, aber heute regeln wir das über den Parteiausschluß.

Schon erstaunlich ...

Bild von Mein Name steht weiter unten

daß dieser Artikel nicht in der Liste der Meistkommentierten erscheint.

Meistkommentiert...

ist immer nur auf die letzten 2-3 Wochen bezogen.

Danke Thilo Sarrazin,

Bild von Anonymous

Danke lieber Genosse Thilo,

das du pauschalisierst, das du Statistiken wissentlich oder unwissentlich verdrehst, das du Millionen von Gastarbeitern als faul und dumm bezeichnest, das du auch meine Eltern die hier in Deutschland jahrzehntelang malocht haben und beide kein Tag arbeitslos waren, die gleichzeitig drei Kinder erzogen haben und denen viel Liebe und Toleranz gegeben haben beschimpfst. Danke das du dem Volk einfache Lösungen vorgibst, danke das du über ein Jahrhundert in die Zukunft vorauschauen kannst und dem Deutschen Volk das Aussterben prophezeist, danke das du von angeblicher jüdischer Intelligenz schwadronierst, danke das du hartz 4 Bezieher beschimpfst, danke das du so lange Minister warst und dich voll in der Integrationspolitik engagiert hast ( keiner hat was davon damals mitbekommen ), danke das du um jeden cent Rente gefeilscht hast und ich könnte noch bis morgen über diesen Menschen schreiben.....

Danke Thilo Sarrazin

Bild von Huberni

Hallo Anonymus,

an deiner Reaktion erkenne ich, dass auch du das Buch nicht gelesen hast, denn in keiner Weise ist es pauschalisierend oder rassistisch. Man kann über Wortwahl, einzelne Sichtweisen oder Thesen anderer Meinung sein. Unbestreitbar ist jedoch, dass in Sarrazins Buch reale Mißstände aufgezeigt werden, die es zu beseitigen gilt, was aber seitens der Politik - da unbequem - nicht angefasst wird. Diese vertieft sich vorzugsweise in Personaldabatten, da einfacher, und degradiert dabei selbst zu einer Parallelgesellschaft. Sarrazin hat im Kern der Sache recht. Warum er aus der SPD ausgeschlossen werden soll, bleibt mir verschlossen. Nach 40 Jahren SPD stellt sich für mich die Parteifrage.

Juden-Gen @ Genosse Lothar Brandt

Bild von Mein Name steht weiter unten

Da Sie nun die Bosheit (mit Verlaub, Genosse) vom Judengen schon zum zweiten Mal gegen den Genossen Sarrazin in's Feld führen, erlaube ich mir, Sie auf zwei Artikel zum gleichen Thema hinzuweisen:

16.6.10 - Tagesspiegel: Abrahams Kinder
http://www.tagesspiegel.de/wissen/abrahams-kinder/1860976.html
17.6.10 - Jüdische Allgemeine: Kinder Abrahams
http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/7637

Hier noch das Interview, damit ein jeder Zusammenhang nachvollziehen kann: http://www.morgenpost.de/berlin-aktuell/article1385382/Thilo-Sarrazin-Ic... - der Genosse Sarrazin wird gefragt, ob es eine genetische Identität gibt, und seine Antwort läßt sich plausibel damit erklären, daß er einen der beiden Artikel gelesen und behalten hat.

Würden Sie bitte erklären, warum es an Dummheit kaum zu übertreffen ist, einen Satz mit dem Wort Jude und dem Wort Gen zu bilden? Vielleicht weil der bekannte (Im-)Migrantenfreund Koch aus Hessen damit die Ausrede hatte, auf die Linie seiner eigenen Partei zurückzukehren? http://www.fnp.de/sdp/region/hessen/koch-geht-auf-distanz-zu-sarrazin_rm...

Ist es eigentlich sozialdemokratische Politik, unser System der sozialen Absicherung ad absurdum zu führen, indem massive Zuwanderung durch eben dieses System erheblich subventioniert wird? Ist jeder, der das dubios findet, ein ausschlußwürdiger Rassist?

Wer bietet mehr verbotene UNWORTE ?

Bild von J.E.Gesang

Sarrazins Buch war noch nicht mal erschienen, schon brodelten und tobten die Gutmenschen und solche, die sich selbt zu Sprachregulatoren ernannt haben, innerhalb von
0,00001 Sekunden emotional senkrecht in die Luft und verteilten ihre Etiketten gegen TH. Sarrazin. Kein halbwegs gescheites Ende all jener professionellen SOFORTENTRÜSTER UND EMPÖRIKER absehbar.

Nun meine ich, er ist mir zwar nicht sonderlich sympathisch als Zeitgenosse, aber ich weiß doch immerhin noch hervorragend Gefühlsbrei von sachlich bedingtem Intellekt zu trennen. Zumal es hier seit mehr als 30 Jahren längst überfällig ist, so was wie EINWANDERUNGEN politisch zu steuern .

Ich halte es für ebenso grotesk wie peinlich, ja kindisch naiv, dass es hier zu Lande offenbar einen Begriffskatalog gibt, den man auf gar keinen Fall in einen noch so winzigen Zusammenhang bringen darf, sofern es um Einwanderer geht.

Ich halte mal fest, welche Worte das sind: Da hätten wir mal zuallererst die AUTOBAHN :):). Dass deutsche Geschichte mehr als 12 Jahre umfasst, ist erst seit ganz wenigen Jahren zu sagen erlaubt. Sowohl meine Nichte als auch mein Neffe, jetzt 27 und 25 Jahre alt, hatten auf dem Gymnasium jeweils nur 12 Jahre deutsche GEschichte serviert bekommen. Nebenbei: das nach immerhin schon 60 Jahren seit Ende des 2ten Weltkrieges.

Kaum ein Tag vergeht, an dem ich in irgendeinem Magazin, in irgendeiner Tageszeitung irgendwas von wissenschaftlich begründeter VERERBUNG lese.

Mal sind es die Sperlinge, die bereits seit 19 000 000 Millionen Jahren den Hepathitis B Virus in sich tragen, mal sind es - grad unter den armen Männern verbreitet :):), schlappes und dünnes Kopfhaar,
ein andermal ist es die Körpergröße, die gesamte Konstitution eines Menschen, die ERBLICH bedingt sind. Und jeder Mensch, bei dem ein medizinscher Vrdacht auf eine ernstliche Erkrankung besteht, wird von seinem Arzt danach gefragt, ob "...so was schon bei Eltern oder Großeltern aufgetreten ist" . All dies ist sogar GUTMENSCHLICH erlaubt zu äußern. Dies zu sagen hat kein sofortiges
"social killing" zur Folge.

Ja sind denn hier im Lande alle derart VERBOHRT und VERNAGELT, dass jede Art von Toleranz und jede Nachdenklichkeit außer Kraft gesetzt wird, wenn es denn um INTELLIGENZ und deren mögliche Vererbung geht! Jawohl. Genau so ist es .
Meine Güte, wer bitte weiß denn schon annähernd, wie groß und umfangreich der Anteil ist ?

ALso bei Sarrazins Angabe von 80% darf man den Sender und den Autor als rechtsradikalen, rasssistischen, faschistischen EINPEITSCHER betiteln. Ja und wie wärs denn nun mit einem ANteil der Erblichkeiten von sagen wir mal 70%? Oder 60% ? Immernoch zu viel? :): Okay, dann eben 50% ?
Immer noch nicht recht für die Gutmenschen? Also gut, wie siehts aus mit 40% ? 30%? oder nur 10 % !!!
10 % nur ? Ja, darf man diese Zahl denn nennen ohne Gefahr für KOpf und Beruf und dem Dasein schlechthin?
Oder besser erst gar nicht aufkommen lassen? :)!

Wir sind doch hier nicht bei SOTHEBY´S oder doch ?
Oder sollte hier der RATEONKEL Robert Lemke neu belebt werden, " Welchen ANTEIL hätten´s denn gerne " ?

Wie groß oder klein auch immer der ANteil sein mag...Der
BEGLÜCKUNGSTERROR der dichtgeschlossenen Reihen der Gutmenschen sollte sich mal gründlichst überlegen, ob sie den BIOLOGEN únd den Soziobiologen am besten gleich mittels DENK-KATECHSIMUS die SELBSTZENSUR in deren Hirne pflanzt...

Nur ja jeden Gedanken zu vermeiden, der sich um so ein Qualitätsmerkmal wie Intelligenz dreht und den dann auch noch mit Migranten zu verknüpfen wagt...
Man kriegt gewisse ANLAGEN mitgeliefert, und die gilt es dann im Verlaufe des Daseins erfolgreich oder nicht umzusetzen.

AMen und nette Grüße, J.E. Gesang,

...Ouh sorrý, ich habe mich ein, zwei, drei Stellen textlich ..

Bild von J.E. Gesang

...vergallopiert. Nicht der BEGLÜCKUNGSTERROR muss sich überlegen, sondern natürlich die subjektiv handelnden BEGLÜCKUNGSTERRORISTEN... na, so was passiert in der Eile des Tippens,,,
J.E. Gesang

Ungesteuerte Einwanderung? Unworte?

Bild von Mein Name steht weiter unten

Genosse, mehr und mehr glaube ich, daß diejenigen, die unseren „Fachkräftemangel“ dadurch zu beheben suchen, daß sie die Einwanderung bildungsferner Gruppen fördern, mindestens ahnen, was sie tun.

Fördern - indem man das System der sozialen Absicherung dazu nutzt, Einwanderung zu subventionieren.

Was sind die „Vorteile“?

1. von der Allgemeinheit subventionierte Billigarbeitskräfte am unteren Rand der Lohnskala
2. wenn man unser System der sozialen Absicherung nicht frontal angreifen kann, wie es der spätrömisch-dekadente Bundesaußenminister Anfang des Jahres versucht hat, könnte man es in die Absurdität treiben, indem man die Zahl der Berechtigten vervielfacht - dann läßt es sich irgendwann nicht mehr bezahlen.

Eine Unterschicht, deren Existenzangst sich nicht mehr auf's Konsumniveau, sondern auf das physische Überleben bezieht - noch dazu gespalten entlang von Verwerfungslinien aus Religion und Kultur - hat aus spätrömisch-dekadenter Besserverdienendensicht schon einen gewissen Charme.

Gelingt es dann noch, jedes Vokabular zu tabuisieren, mit dem man die Konfliktsituation beschrieben werden kann ...

Aber wessen Interessen vertritt die Sozialdemokratie?

Sarrazin und der Zustand der SPD

Bild von Anonymous

Dieses zuerst: Ich war mal Mitglied in der SPD und in der Gewerkschaft. Mit der Diskussion um das Buch von Sarrazin wurde das demokratische Dilemma der deutschen Parteipolitik, vor allem das der SPD, deutlich. Für jeden erkennbar ist die demokratische Unglaubwürdkeit der SPD deutlich geworden. Es ist doch wahr: Die gegenwärtige Misere in der Zuwanderung ist doch das Ergebnis und das Ziel rotgrüner Politik! Die Politik der Zuwanderung wurde doch von J. Fischer bestimmt. Mit dem Hinweis auf die Visaaffäre (Ukraine) sei hier der Beleg angeführt. Schon vorher hat Lafontaine als SPD-Mitglied das Ende der Zuwanderung der deutschen Aussiedler aus Russland gefordert. Wenn jetzt ein Stop der Zuwanderung von Ausländern gefordert wird, dann wird dies von diesen Leuten als Rassismus dargestellt! Dazu kommt die Agenda 2010! Gerade in diesen Tagen wird in Frankreich gegen die Anhebung des Rentenbeginns auf das 62. Lebensjahr gestreikt! Deutlicher kann man nicht belegen, dass gerade für die rotgrüne Politik (Schröder: Es gibt kein Recht auf Faulheit.) keine wirtschaftliche Notwendigkeit bestand. Diese Politik war und ist eine Politik der Enteignung der Arbeitnehmer, Rentner, Arbeitslosen. Die SPD ist nicht regierungsfähig! Sie hat zu viel Schaden angerichtet! Sie wird wieder viel Schaden anrichten! Auch deshalb, weil sie ein urdemokratisches Prinzip augegeben hat! Demokratie kann nur existieren, wenn es eine Regierung und eine regierungsfähige Opposition mit einem alternativen Programm gibt! Und der Auschluss Sarrazin würde zeigen, dass die SPD nicht regierungsfähig ist! Dann lieber bekennender Nichtwähler! So denken viele!

Nichtwähler

Bild von Benjamin Lettl

... sehr schade, dass du deine Energie, etwas anders (besser?) zu gestalten, nicht bei der SPD und den Gewerkschaften, sondern ins "Nicht-wählen" investierst.

Sarrazin-Berufsprovokateur

Bild von Brandt

>
>Liebe Andrea, liebe Freunde.
>die öffentlichen Diskussionen helfen nur wieder der Schwarz-Gelben Regierungsschicht in Berlin, welche sich scheckig lacht, weil damit wieder vom eigenen Versagen abgelenkt wird.
>
>Provozieren um jeden Preis ist doch die Devise von Sarrazin!!
>
>Über seine rassistischen Äußerungen kann man nur den Kopf schütteln. Er der schon in der Vergangenheit für "markige" Sprüche gut war ( Hartz IV Empfänger sollten eine Pullover anziehen um Heizkosten zu sparen) hat jetzt endgültig überdreht.
>
>Seine Äußerungen zum Vorhandensein eines "Jüdisches Gen `s" sind an Dummheit kaum noch zu übertreffen. Ihn jetzt für gewissen Bevölkerungsschichten aber zum Märtyrer hochzuspielen, indem ein Parteiausschlussverfahren dermaßen öffentlich betrieben werden soll, halte ich für falsch.
>Wenn es aber dazu kommt (ich bin auch dafür) warum geht unser Bundesvorsitzender ewig damit an die Öffentlichkeit. Macht es etwas geräuschloser.
>
>Einmal ein Statement dazu und Schluss!! Alles Weitere wird in den zuständigen Gremien behandelt.
>
>Mit besten Grüßen
>
>Lothar Brandt
>
>Bis 31.08.Regionalgeschäftsführer im
>
>LV M-V
>
>Bereich Vorpommern

Sarrazin hält uns den

Bild von Anonymous

Sarrazin hält uns den Spiegel im Spiegel vor, bisher sehen wir nur in einen Spiegel! - Bücher schreibt man auch um im Leser eine freie Interpretation zu fördern.
Die bisherigen Interpretationen erheben sich aber nicht über den Inhalt, der letztlich schon bekannt war. Er will auf etwas ganz anderes hinaus als er geschrieben hat.
Ich habe das Gefühl er will uns den Vorteil von mehr Sozialismus deutlich machen, statt uns weiter zwischen Boni und Burgunder zu bewegen! Er will sicherlich auch das die Eu- Sozial und Wirtschaftsreform vorangebracht wird!...............
Inhaltlich gibt es in seinem Buch auch Stellen, da wird sich jeder braune Leser beleidigt fühlen!

Parteiausschluss-Verfahren

Bild von Gisela

Liebe Freunde, ich finde es sehr schade, dass auch nur ein Gedanke daran verschwendet wird, Thilo Sarrazin aus der SPD auszuschließen! Thilo Sarrazin hat auf 40 Jahre verpasste Integrationspolitik in Deutschland hingewiesen und es geschafft, dass endlich eine Diskussion in Deutschland in Gang kommt. Und was tut die SPD? Anstatt dieses Thema auf ein hohes Niveau zu bringen und zu einem (SPD-)Thema zu machen, überlässt es die Parteibasis mal wieder den Rechten in der CDU/CSU dieses Thema zu ihrem zu machen - mit entsprechendem Schaden für die Sozialdemokratie!(s. Seehofer und früheren O-Ton FJS: Rechts neben uns kommt nichts mehr). Wann lernt Ihr endlich, Themen die das Volk bewegen zu Euren zu machen!!! Nur so könnt Ihr wieder punkten und Euch nicht von den Grünen überholen lassen.
Viele Grüße von einem nach wie vor überzeugten SPD-Mitglied.

Streit um Sarrazin

Bild von Anonymous

sarrazin soll in SPD bleiben.

Wer lesen kann ist klar im

Bild von Anonymous

Wer lesen kann ist klar im Vorteil, sagt man oft so dahin, wichtig ist dabei auch was man zwischen den Zeilen wahrnehmen kann. Man sollte hier nicht vergessen was sich an weltweiter sozialer Zusammenarbeit innerhalb der sozialistischen Internationalen ergeben kann.

An vielen Beiträgen die hier veröffentlicht sind, nicht nur Kommentaren zu Sarrazin selbst sieht man sehr deutlich wie wenig Begrifflichkeiten, die man Sarrazin anhängt, wirklich geklärt sind.

Die deutsche Geschichte verführt zur Unsachlichkeit. Es besteht einer höherer Aufklärungsbedarf, als man bisher vielleicht geglaubt hat.

Auusschluss sarrazin und Diskussion dazu

Bild von Brandt,L.

Liebe Andrea,liebe Freunde,

aus der Antwort - s.u.- spricht eine Arroganz die kaum noch zu ertragen ist.
Meint Ihr ernsthaft, ich brauche Hinweise auf solche Informationen, welche Sigmar im besagten Artikel äußerte! Ich bin vom 01.April 1990 bis zum 31.August 2010 Geschäftsführer im SPD-LV M-V gewesen.
Ich habe in einer schwierigen Region über all diese Jahre versucht, für uns, für die SPD M-V mitzuhelfen für den LV vernünftige Ergebnisse zu erreichen.
Dieses war nicht immer leicht, aber die SPD im Land steht immerhin seit 1994 mit in Regierungsverantwortung, ab 1998 als führende Kraft in der Regierung!

Ich selber habe weder Probleme mit Ausländern, habe selber 3 (Afrika, Japan, Irland) in der Familie.
Ich habe Probleme damit, mit welcher Abgehobenheit Themen im Berliner Elfenbeinturm der SPD abgehandelt werden. Immer schön weit weg,wenn nötig dann die "Basis" als "Feigenblatt" benutzende ( z.B.Ausstieg aus dem Afghanistan-Krieg)!

Mit freundlichen Grüßen

Lothar Brandt
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-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: Parteivorstand der SPD [mailto:]
Gesendet: Freitag, 8. Oktober 2010 09:55
An: Lothar Brandt
Betreff: RE: WG: Sarrazin-Berufsprovokateur

Lieber Lothar,

vielen Dank für Deine E-Mail, die uns am 09.09.2010 erreicht hat.

Unabhängig vom eingeleiteten Parteiordnungsverfahren gegen Thilo Sarrazin und der neu entstandenen Diskussion über seine Thesen ist und bleibt das Thema Integration bei der SPD ein zentrales Handlungsfeld. Dazu wurde auf dem Sonderparteitag der SPD am 26. September 2010 in Berlin eine Resolution zur Integrationspolitik verabschiedet, die wir Dir hiermit zur Kenntnis geben.

Empfehlen möchten wir Dir zusätzlich einen Artikel des SPD-Parteivorsitzenden Sigmar Gabriel, der sich detailliert mit den Thesen und Schlussfolgerungen des Buches von Sarrazin auseinandersetzt.

Freundliche Grüße

Elie-Lukas Limbacher

SPD-Parteivorstand
Direktkommunikation
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>Betreff: Sarrazin-Berufsprovokateur
>>
>Liebe Andrea, liebe Freunde.
>die öffentlichen Diskussionen helfen nur wieder der Schwarz-Gelben Regierungsschicht in Berlin, welche sich scheckig lacht, weil damit wieder vom eigenen Versagen abgelenkt wird.
>
>Provozieren um jeden Preis ist doch die Devise von Sarrazin!!
>
>Über seine rassistischen Äußerungen kann man nur den Kopf schütteln. Er der schon in der Vergangenheit für "markige" Sprüche gut war ( Hartz IV Empfänger sollten eine Pullover anziehen um Heizkosten zu sparen) hat jetzt endgültig überdreht.
>
>Seine Äußerungen zum Vorhandensein eines "Jüdisches Gen `s" sind an Dummheit kaum noch zu übertreffen. Ihn jetzt für gewissen Bevölkerungsschichten aber zum Märtyrer hochzuspielen, indem ein Parteiausschlussverfahren dermaßen öffentlich betrieben werden soll, halte ich für falsch.
>Wenn es aber dazu kommt (ich bin auch dafür) warum geht unser Bundesvorsitzender ewig damit an die Öffentlichkeit. Macht es etwas geräuschloser.
>
>Einmal ein Statement dazu und Schluss!! Alles Weitere wird in den zuständigen Gremien behandelt.
>
>Mit besten Grüßen
>
>Lothar Brandt
>
>Bis 31.08.Regionalgeschäftsführer im
>
>LV M-V
>
>Bereich Vorpommern
>
>
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>

Auaschluß

Bild von Anonymous

Sehe ich ebenso
Freundschaft
Günther Gruchala

Das Schlimmste ist, das die

Bild von Antje Rabe

Das Schlimmste ist, das die Menschen in Deutschland selbst wenig integrationfähig sind!- Besonders die Deutschen! Ich kenne einige liebenswürdige Menschen, die nicht meiner Nationalität sind und ich habe viel Freude im Austausch mit diesen! Ich freue mich auf jeden Satz den ich austauschen kann auch wenn aus mein Garten, meine Garte wird.
Ich kann keine andere Sprache so gut wie die meine und ich finde wir sollten alle menschlicher mit einander umgehen. Die Deutschen selbst haben seit Jahrzehnten den Fehler gemacht nicht auf ihre Mitmenschen zuzugehen! Das gilt für alle Gruppen!
Und leider, leider, springen alle die sich für Übermenschen halten auf Sarrazin auf, ohne sich jemals gefragt zu haben wo sie je selbst zu einem "Ausländer" ( blödes Wort) freundlich waren.-
Der Konsumrausch frißt die Menschen auf!-Und von Jahr zu Jahr laufen mehr leere Gesichter in grauem Gewand mit immer aufdringlicheren Parfüms durch die Strassen.
Wie schön waren die Zeiten als wir weniger hatten und weniger in Medien entfliehen konnnten, denn da hat ein Lächeln zwischen den Menschen noch gezählt! Auch heute kann man mit einem Lächeln jemanden für sich gewinnen! Nur schade das kaum mehr einer lacht!
Am traurigsten an der Geschichte ist, dass die Demokratie trotz über 50ig Jahren Nachkriegsgeschichte nicht genügend Toleranz im Einzelnen entwickelt hat! Nicht genügend innere persönliche Stabilität des Einzelnen. So das es insbesondere in der schwarzen Ecke ein schwarzbraune Soße gibt, die keiner von uns will! - Ausser die Herrenmenschen die sich wie Wespen tarnen!

Nachtrag: All das, s.o. darf

Bild von Antje Rabe

Nachtrag:

All das, s.o. darf aber nicht darüber hinwegtäuschen das was Sarrazin geschrieben hat diskutiert werden muß! Unsere Demokratie tut sich keinen Gefallen es nicht zu tun! Auch diese Partei tut sich keinen Gefallen damit, über jemanden abzustimmen, der sehr unliebsame Wahrheiten ausgesprochen hat.(Andere werden es dann nur wieder rhetorisch für sich nutzen und so verschwimmt alles immer mehr)

Denn Sarrazin hat das ausgedrückt, was im Allgemeinen sonst gern unter den Tisch gekehrt wird, nämlich Fakten!- Und bei einer offenen Diskussion dazuführen kann den sozialen Frieden zu gestalten und zu sichern. (Diskreminierng findet eben nicht nur zwischen Menschen unterschiedlicher Nationalität statt!)

Alle Welt ist auf die genetische Sache aufgesprungen, was zur Hetzjagd geführt hat! In der Medizin sind genetische Dispositionen Teil der täglichen medizinischen Arbeit, niemand wird wegen eines erhöhten Krebsrisikos diskreminiert.

Es ist eine Form von Krieg die hier entstanden ist, jeder wirft jedem etwas vor und keiner bleibt dabei objektiv!
Aber gerade eine objektive Betrachtungsweise könnte Nüchternheit in die Sache bringen und das ist dringender notwendig denn je.

WIR, das Volk wollen doch Wahrhaftigkeit in der Politik! Wahrheiten sind oft schmerzlich, aber nur Wahrheiten können Verdrossenheit besiegen.

Wir haben viele große Probleme und wir brauchen nichts dringender als ehrliche, wahrhaftige Politik! Und eine Politik die auch vorausschauend handelt!(Besonders auch in unserer Wirtschaft!) Das ist im Sinne Aller!

Bisher fallen eigentlich immer noch viel zuviele Kinder in den Brunnen, weil meist erst etwas unternommen wird, wenn die Sache nicht mehr zu retten ist. (Siehe Ernährung und Gesundheit - Botulismus,Hormone und anderes läßt grüssen)

Die Menschen in diesem Land haben es doch schon lange satt Untätigkeit erdulden zu müssen und wenn sich was ändert stehen meist mächtige finanzielle Interessen dahinter (Lobby), die nicht dazu beitragen eine vernünftige Politik gedeien zu lassen.

Ich freue mich sehr auf die Zukunft, insbesondere dann, wenn Politik sich mehr um Wahrheit bemüht. Weil ich das zur Zeit nicht sehen kann habe ich diese Partei verlassen.
Danke das ich hier dennoch kommentieren durfte.

Thilo Sarrazin Gabriel: Rote Linie überschritten

Bild von Willi Haas

Der Genosse Gabriel und die anderen Vorstandsmitglieder sollten lieber die von Sarrazin beschriebenen Probleme angehen, statt ihn aus der Partei auszuschliessen und ihn mit billiger Polemik zu attaktieren.
Was habt ihr denn schon anzubieten, wenn es um verwahrloste Kinder geht, was wollt ihr gegen das Analpabetentum tun, wie wollt ihr völlig resignierte Erwachsene wieder gesellschaftsfähig machen, was sind eure Vorschläge für die nächsten 50 Jahre in Deutschland usw, usw.
Eure political correctnes geht den meisten Menschen auf die Nerven und treibt uns aus der Partei. Keiner hat den Mut die Probleme mit Klarheit und Wahrheit auszusprechen.
So bringt ihr die Partei weiter in das Zustimmungstief.

Willi Haas

Sarrazin

Bild von Dr. Haider

Lieber Genosse Haas,
Du hast völlig recht. Es ist eine Schande, was Gabriel von sich gibt. Teilweise werden Sarrazin Aussagen und Meinungen unterstellt, die er in seinem Buch nicht macht. Dann werden Zitate aus dem Zusammenhang gerissen, damit sie in das Verdammungsschema passen.
Es dürfte für den SPD-Vorstand mehr als peinlich sein, wenn sie die Aussagen von Helmut Schmidt im Zeitmagazin und den Gastbeitrag von Volker Hauff in der heutigen Frankfurter Rundschau lesen.
Übrigens wird die Satire von Sarrazin (ab S. 398) von der niedersächsischen Sozialministerin eindrucksvoll bestätigt, da sie eine "kultursensible Sprache" von den Medien fordert; das kann man auch als Einschränkung der Meinungsfreiheit verstehen.

Genosse Hauff in der Frankfurter Rundschau

Bild von Mein Name steht weiter unten

http://www.fr-online.de/politik/meinung/ohne-erhobenen-zeigefinger/-/147...

Habe mir mal erlaubt, den Verweis beizufügen. Wieso erscheinen solche Artikel eigentlich nicht im Vorwärts?

Gene oder Herkunft

Bild von Christoph Schürmann

Liebe Genossen,
bürgerliche Gesellschaften als Ergebnis von Aufklärung, boten dem Menschen die Möglichkeit durch Bildung und eigene Leistung gesellschaftlichen Aufstieg zu bewirken.
Vorher galten feudale Strukturen, es gab wenige die großen Reichtum und große Macht inne hatten und eine Vielzahl von Menschen, die in Armut lebten und, da die Gesellschaften hinsichtlich der Durchlässigkeit der Schichten nicht offen waren, keine Möglichkeit zum Aufstieg hatten. Die jenigen, die in gesellschaftlicher Hierarchie oben waren, betonten, eine solche Gesellschaftsordnung bestünde "von Gottes Gnaden". Die Funktion eines solchen Bildes selbstverständlich war, jene Gesellschaftsordnung zu rechtfertigen, die die gesellschaftliche Stellung der Einen oben festschreibt, der Anderen unten.
Nach sagen wir 200 Jahren bürgerlicher Gesellschaft, hat es Entwicklungen in diesen bürgerlichen Gesellschaften u.a. größter Ungleichverteilung materieller Ausstattung der Menschen gegeben, die nichts mehr mit angemessener Mehr- oder Wenigervergütung der größeren oder kleineren Leistung zu tun hat.
Und nun beginnen Menschen vom oberen Ende gesellschaftlicher Schichtung damit zu behaupten, es gebe Menschen, die genetisch so disponiert seien, dass sie intelligenter, leistungsfähiger, moralischer etc. seien - ich gehe davon aus, dass sich die dies behauptenden Menschen selbstverständlich zu dieser Gruppe zählen.
Und es gebe Menschen, die genetisch bedingt für das untere Ende der Gesellschaft bestimmt seien.
Was in feudalen Gesellschaften "von Gottes Gnaden" hieß, sind nun die guten Gene. Diese werden eben nur Manchem, vielleicht von Gottes Gnaden, zu teil. Das Bild wurde bildungsbürgerlich aufbereitet, die Funktion bleibt die gleiche, nämlich die eigene gesellschaftliche Position abzusichern.
Unterstützt werden solche Thesen von Fürsprechern wie Arnulf Baring, deutscher Ahne britischer Bankiersfamilie, Verwandter vieler in den britischen Adelsstand Erhobener. Die Stellungnahme zu den Kosten der durch Banken verursachten Finanzkrise vernahm man nicht ganz so deutlich. Vielleicht aber war dies, dem einen Menschen tatsächlich disponierenden Element, nämlich der Herkunft geschuldet.

im Nachgang zum vorstehend

Bild von Christoph Schürmann

im Nachgang zum vorstehend Gesagten, empfehle ich einen Gastkommentar im Handelsblatt, nicht gerade als sozialdemokratisches Organ bekannt, vom 13.10.2010 zum Zusammenhang von Ressentiments gegen Minderheiten und der Verteidigung der Interessen bestimmter gesellschaftlicher Gruppen. Zur Vereinfachung habe ich den Link beigefügt: http://www.handelsblatt.com/meinung/gastbeitraege/usa-eine-gesellschaft-...

vorwärts oktober 2010 Gabriel - Sarrazin S.10

Bild von joachim sensse

Zu der o. a. Kritik
Die Methode Gabriel: Lass aus über 400 Seiten 5 "Stellen" raussuchen und schreibe ein Verdammungsurteil zusammen. Das ist die Methode der Hexenjäger und der Justiz in rechten wie in linken Diktaturen, aber der SPD unwürdig. Nach dieser Kritik muss ich bezweifeln, ob G. das Buch überhaupt gelesen hat. Wer über sich Armut, Arbeit, Bildung, Zuwanderung und Demographie in Deutschland durch mehr als die üblichen Redensarten von vielen Politikern und Medien, Talkshows u. dgl. informieren will, kommt an den ARGUMENTEN von Sarrazin
( bei aller Verstiegenheit von einzelnen Folgerungen ) nicht mehr vorbei. Der Ausschlus von S. aus der SPD wäre ein ein Grund für einen Austritt.

zu der o.a. Kritik

Bild von Rabe, Antje

Besser als Joachim Sensse kann man es eigentlich gar nicht mehr sagen. 300 Seiten hätten uns evtl.manche Verstiegenheit erspart. Aber Sarrazin ist da als Statitiker sicher auch gefangener seiner selbst! - Er regt aber über das geschriebene hinaus, im Leser neue Wege für Wirtschaft und ähnliches an.
Wenn man ihm diese "antisemitische" Debatte weiter liefert bringt man vieles in ein Licht das so nicht auf ihn scheinen sollte.
Es gibt im Land mehr Menschen als man glaubt, die derartige Hetzkampagnen überhapt nicht mehr gut heißen. Die polit. Verdrossenheit nimmt dadurch zu, denn was S. ausführt sehen auch andere auf uns zukommen. Das schlimmste daran ist eigentlich das wir in Deutschland immer wieder unserer eigenen Vergangenheit aufsitzen und deshalb meint man, man müsse einen S. ausschließen.
Mehr Demokratie wagen ist das nicht ein Motto der SPD?

Bitte nicht austreten

Bild von Mein Name steht weiter unten

diese Partei ist nicht das Spielzeug des Genossen Gabriel und auch nicht von Seinesgleichen, deren es leider genug gibt - aber keine Mehrheit, es sei denn alle des Lesens Kundigen und Willigen treten angewidert aus.

„Neger, Neger, Schornsteinfeger“ habe auch ich gelesen, aber was hat das mit dem Buch des Genossen Sarrazin zu tun? Da wird die Jugend eines einzelnen Menschen beschrieben, der aktiv daran gehindert wird, sich zu integrieren - Sarrazin problematisiert, daß ganze Gruppen sich der Integration verweigern.

Nochmals: diskutieren wir das gleiche Buch („Deutschland schafft sich ab“)? Wäre bitte mal einer der Rassismusvorwefer dazu bereit, präzise mit Seitenangabe die Stellen zu nennen, an denen Rassismus propagiert wird?

Nein? Weil man, wie unsere Bundeskanzlerin, das Buch nicht zu lesen braucht?

Bitte nicht austreten

Bild von Christoph Schürmann

Lieber Schreiber!
Und ich dachte ich hätte geschrieben, welche Textstellen, von welcher Seite, warum, welche Assoziationen ausgelöst haben. Vielleicht nochmal nachlesen.
Die Wortwahl "Gabriel und [...] Seinesgleichen" allerdings irritiert in ihrer Schroffheit.
Christoph Schürmann

Schroffheit ist geboten, Genosse (?)

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Sie haben aus zweiter Hand Textstellen zitiert, die Assoziationen an „Mein Kampf“ bei Ihnen auslösen.

Das Buch des Genossen Sarrazin haben Sie also nicht gelesen. Halten Sie es für denkbar, daß Sie die Textstellen anders beurteilen würden, wenn Sie sie im Kontext lesen würden?

Haben Sie „Mein Kampf“ gelesen? Dann bitte ich allerdings auch da um nachprüfbare Belegstellen. Nein? Aber Ihnen ist bewußt, daß der Autor, mit dem Sie den Genossen Sarrazin in einen Topf werfen, im allgemeinen Bewußtsein so nahe an das absolute Böse heranreicht, wie sonst kein Deutscher?

Verraten Sie mir bitte, wie ich auf unschroffe Weise ausdrücken soll, daß das kein Umgangsstil unter Genossen ist.

Es geht hier nicht nur um die Verteilung innerparteilicher Pfründen, sondern auch um die Außenwirkung. Bitte lesen Sie dazu das Buch „Mit allen Kniffen und Listen“ des Genossen Kronawitter - es ist auch heute noch gültig. Wir blamieren uns durch den absurd unsolidarischen Umgang mit einem Genossen bis auf die Knochen. Dadurch verlieren wir an Effektivität. Die brauchen wir aber dringend, wie die sozialpolitische Debatte der letzten Wochen wieder einmal deutlich zeigt.

Übrigens gibt es insbesondere bei den bildungspolitischen Lösungsvorschlägen des Genossen Sarrazin einige hochproblematische Ansätze - die scheinen aber völlig auf Parteilinie zu sein, sonst hätte man dazu vielleicht schon einmal einen Muckser gehört? Ach ne, geht ja nicht, weil ja anscheinend immer noch niemand im Willy-Brandt-Haus das Buch unter einem anderen Aspekt als „Rassismuskeule“ gelesen hat. Vielleicht wäre eine Debatte, in der nicht versucht wird, den Genossen Sarrazin zum Widergänger des rassistischen Bösen zu machen, für die Partei, aber vielleicht auch für den Genossen Sarrazin besser, weil konstruktiver?

Schroffheit ist geboten

Bild von Christoph Schürmann

Ich glaube, auch Menschen denen man nicht den Vorwurf machen kann rechtsradikal o.ä. zu sein, können durchaus durch Bezugnahme auf deutsche Geschichte lernen. So kann eigentlich jeder im Alltag achtsam sein, ob Dynamiken wirken, die jenen ähnlich sind, die zu schlimmen Ereignissen in Deutschland geführt haben.
In meiner Zitierweise habe ich zu erkennen gegeben, dass ich auf Sekundärquellen Bezug nehme, insofern habe ich, so meine ich, seriös zitiert.
Ich habe beide genannten Bücher, also auch Sarrazin nicht gelesen. Sträube mich auch dagegen, denn dann wäre ich der Marketingmaschine des Herrn Sarrazin erlegen. Die öffentliche Diskussion reicht mir eigentlich schon. Obwohl nun durch Teilnahme an diesem Forum ein wenig der Reiz entstanden ist, beide Bücher einmal in Aussagen synopsenhaft gegenüber zu stellen.
Sofern das Fragezeichen hinter Genosse in Ihrer Betreffzeile in Frage stellt, ob ich überhaupt Mitglied der SPD bin, möchte ich ausführen, dass ich Anfang der 90'er Jahre in die SPD eingetreten bin. Anlass damals waren die progromhaften Ereignisse in Deutschland in z.B. Solingen, Mölln oder Hoyerswerda gegen Menschen mit Migrationshintergrund und die Tatsache, dass ich der SPD eine tatsächlich große Tradition von Toleranz gegenüber Minderheiten zubillige, die auch durch ihre Repräsentanten verkörpert wurde.

Der Vergleich mit „Mein Kampf“ ist niederträchtig

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Wenn sich irgendeiner zu „Migranten“ (Immi, Emi?) so äußern würden wie Sie zu unserem Genossen, wäre Ihre Diagnose klar. (Übertragen: „Worum es wirklich geht, interessiert mich doch nicht, wird schon ein Krimineller sein“)

Daher geben Sie bitte, bitte, dem Reiz nach und leihen sich die Bücher in der Bücherei aus - dann müssen Sie dem Genossen Sarrazin auch nichts bezahlen. (ca 4 Eu je Exemplar, verkaufte Auflage inzwischen 1,1 mio, erfolgreichstes Sachbuch seit 1945 - insofern ist Ihr Vergleich nicht völlig abwegig - niederträchtig ist er dennoch)

Thilo Sarrazin

Liebe Genossen,
auf einer Urlaubsreise per Auto diesen Sommer, habe ich die Hörbuchausgabe des Buchs "Neger, Neger, Schornsteinfeger" gemeinsam mit meinem Sohn kennengelernt. Hierin wird die Geschichte eines Hamburger Jungen, des Sohns einer Deutschen und eines afrikanischen Diplomaten, in Nazideutschland geschildert. Er ist als dunkelhäutiges Kind vielfachen Diskriminierungen, u.a. dem Ausschluss von der Möglichkeit das Gymnasium zu besuchen, ausgesetzt. Zitiert werden Auszüge aus Hitlers "Mein Kampf" zur Bildungsfähigkeit "nicht-arischer" Menschen. Zitiert wird u.a. sinngemäß die folgende Passage: Bisweilen würden Bildungserfolge bei "Nicht-Ariern" als Beleg für die Gleichheit der Menschen herangezogen. Dieser Auffassung sei, so Hitler in seinem Buch, zu widersprechen, und vergleicht solche Bildungserfolge mit Dressurerfolgen an Tieren im Zirkus. Die Bildung "nicht-arischer" Menschen könne nie zu wirklich innerer Erkenntnis und Entwicklung führen, sondern führte bestenfalls zu Nachahmungs- also Dressurerfolgen - Ende des sinngemäßen Zitats. Auf Seite 10 des aktuellen Vorwärts zitiert ihr aus dem Buch Sarrazins. Ihr zitiert von Seite 249 "die angeborene Ungleichheit von Menschen würde durch Bildung [...] nur akzentuiert", von Seite 9 "dass Menschen unterschiedlich sind - nämlich intelektuell mehr oder weniger begabt, faul/fleißig, mehr oder weniger moralisch gefestigt [...]Bildung und Chancengleichheit ändern daran nichts" und von Seite 175, dass Menschen aus bildungsfernen Schichten durch Vererben und generelle Grunddisposition generell benachteiligt seien. Der Tenor dieser Zitate, führte bei mir unwillkürlich zur Assoziation der genannten Passagen aus "Mein Kampf". Nun ist die Anfangs ganz entschieden ablehnende Reaktion öfentlicher Personen auf Sarrazins Buch, etwas einer Verunsicherung gewichen, da Herr Sarrazin in der Öffentlichkeiut Zustimmung findet. Diese Zustimmung macht seine Ausführungen jedoch nicht richtiger, sondern zeigt nur, um mit den Worten Joachim Fest's zum Phänomen des Nationalsozialismus zu sprechen, dass der "zivilisatorische Lack dünn ist".
Christoph Schürmann, Wuppertal

Thilo Sarazzin

Bild von Erich Riegner

Es ging eigentlich nur um die Frage "Müssen wir uns Sorgen machen wegen der Grünen", aber inzwischen ist daraus ein Abstimmungsverfahren in der "Sache Sarazzin" geworden, leider.
Ich bin schon lange im Besitz des guten Buches "Neger, Neger Schornsteinfeger" und es hat mich mindestens genau so berührt. Wir sind da schon einer Meinung, doch bei Sarazzin liegt der Fall anders. Jetzt werden Äpfel mit Birnen verwechselt. Wir reagieren hier in Deutschland sehr zu recht und immer auch sehr schnell auf rassistische Äußerungen, nur sehe ich in dem, was Sarazzin zusammengestellt hat, noch lange keinen schädlichen Rassismus.Der "zivilisatorische Lack" ist ziemlich dünn, da hat J. Fest leider recht, doch ihn in diesem Zusammenhang zu zitieren, ist in meinen Augen verfehlt, sozusagen (s. oben) im doppelten Sinn am Thema vorbei.

Thilo Sarazin

Bild von Anonymous

Was ist überhaupt der schädliche Rassismus?
Rassismus muss ohne "wenn und aber" geächtet werden.

Haben die Anhänger von Sarazin von der deutschen Gechichte vor über 70 Jahre noch nichts gelernt?

Damals waren die Mitläufer die jenigen, die die Verbrechen erst möglich gemacht haben. Ohne deren Unterstützung wäre das Hitlerreich in drei Tagen zusammengebrochen.

Ich sage bloss:Wehret den Anfängen!

Die Gnade der späten Geburt ...

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... was soll man sonst sagen. Es geht mir aber jedesmal gegen den Strich, zugeben zu müssen, daß Helmut Kohl einmal, ein einziges Mal, uneingeschränkt recht hatte.

Hier wird ein Genosse, der ein Thema angesprochen hat, daß der Parteispitze unangenehm ist, auf intellektuell unredliche Weise gemobbt.

Macht mich meine Kritik an diesem für die Partei schädlichen Vorgang (Umfrageergebnisse seither wieder im Keller!) zum Anhänger dieses Genossen? Nein.

Es tut mir leid, wenn ich

Bild von Peter Amberg

Es tut mir leid, wenn ich das aus meiner bschränkten Sicht so naiv einfließen lasse: Aber es gibt nun einmal keine genetisch gleichen Menschen. Ansonsten wären wir alle Clo(w)ns. Und wir hätten hier auch keinerlei unterschiedliche Meinungen. Was also soll denn an der genetischen Diversivität so schlecht sein? Selbst Sprachforscher arbeiten heute ganz selbstverständlich mit Erkenntnissen aus der Paläogenetik, z. B. wenn es um die Erforschung der Entstehung und die Verbreitung des Indoeuropäischen geht! Kein Mensch würde diese Leute als Rassisten verdächtigen.
Es ist zwar rührend und auch beruhigend, feststellen zu können, wie viele Menschen sich heute öffentlich gegen Rassismus wenden. Das ist auch gut so. Aber wir können nicht mehr dieselbe rassenideologische Diskussion führen wie vor 70 Jahren! Definitive genetische Unterschiede haben wir zur Kenntnis zu nehmen, ob uns die in unser ideologisches Weltbild passen oder nicht. Gewisse Anderartigkeiten zwischen den Ethnien sind damit nicht zu leugnen. Höllich aufpassen müssen wir nur dann, wenn wir anfangen, die Ethnien qualitativ gegeneinander abzuwägen und auszuspielen. Da bin ich dann auch nicht mehr dabei! Ob es Intelligenzgene überhaupt gibt, müssten uns diejenigen erklärem, die sie "erfunden" haben.

Müssen wir uns Sorgen machen?

Bild von Erich Riegner

Folgenden Text habe ich Euch vor einem Monat geschrieben. Das passt dazu:

Liebe Genossen in Berlin,
haltet Euch bitte nicht für schlauer als 80.000.000. Die Erkenntnisfähigkeit der gewählten Politiker ist zumeist begrenzter als die eines gesamten Volkes. Daran muss ich Euch mal erinnern.. Vieles von Euch kommt überhaupt nicht mehr oder nur arrogant oder dubios an. Der Abstand zu den Parteien war noch nie so groß wie zur Zeit. Eine repräsentative Demokratie ist keine mehr, wenn mit einer gewissen Regelmäßigkeit gegen den artikulierten Mehrheitswillen des Volkes vorgegangen wird. Die Wirkung regierungsseitiger oder parteilicher Gegenpropaganda hat sich nämlich weitgehend abgenützt. Die meisten Menschen sind immun geworden gegen Phrasen, falsche Versprechen u.ä. Die alten Rezepte wirken nicht mehr. Politiker werden schon längst nicht mehr so ernst genommen wie sie eigentlich sollten. Die neuerdings eingenommene Haltung zur "Rente mit 67 " ist ein Unikum besonderer Art und hätte früher vielleicht noch gepasst. Jetzt ist sie nur ein schlimmes Beispiel für die kurze Halbwertzeit der Entscheidungen von "daoben" . Auch die jetzt gerade wieder geschürte Aufregung über Sarrazin könnte leicht zum Rohrkrepierer werden. Nochmal: Propaganda nützt da gar nichts, sondern es muss ganz schnell ein befreiendes Wort her. Ich kann Euch die Entscheidung nicht abnehmen, aber schaut dem Volk mehr aufs Maul!

Viel Grüße

Erich Riegner

Wo bleibt die Auseinandersetzung der deutschen

Die Auseinandersetzung mit Sarazins Vorschlägen setzt meines Erachtens voraus, sich mit den Feststellungen von Kirsten Heisig, Necla Kelek, Güner Balei und anderen zu befassen. Wer den Ausschluss Sarazins fordert, verdrängt diese Tatsachen und scheut eine unvoreingenommene Diskussion. Daher Diskussion: ja, Distanzierung von untauglichen Thesen und Vorschlägen: ja, Ausschluss: eindeutig nein. Die Folgen sind nicht absehbar.
Wo ist die Auseinandersetzung von moslemischen Emigranten und deutscher Moslems mit Chauvinismus, Rassismus gegenüber der europäischen Werteordnung? Die Intoleranz der islamischen Ideologie gegenüber Nichtgläubigen produziert Intensivtäter und den Boykott der europäischen Werteordnung. Darüber möchten einige Meinungsführer nicht sprechen.
R. Schmolling

Wenn Sarrazin fliegt, gehen wir auch!

Zu Sarrazins Hinauswurf aus der SPD

Liebe GenossInnen!

So kann man nicht miteinander umgehen! Ich wünschte mir:

- erstens, dass zunächst einmal alle Artikel derer, die Sarrazins Buch nicht gelesen haben, mit einem Schlag aus der Diskussion fliegen würden. Dann herrschte hier in diesem Forum schlagartig gähnende Leere!

- dass wieder eine ernsthafte inhaltliche Sachdiskussion die heute leider fast überall vorherrschende Betroffenheitsduselei und Soldarisierungsakrobatik ablösen würde

- dass die Partei sich auf das zurückbesinnt, was sie ist und wofür sie steht, nämlich für die älteste durchgehende demokratisch-parlamentarische Seele dieses Landes und dessen Fähigkeit zu politischer Toleranz wenigstens in ihren Reihen

Es geht nicht wirklich darum, wo Thilo Sarrazin Denkfehler macht und wo er unsauber recherchiert und interpretiert haben könnte. Jeder Mensch hat (!) in unserem Land das unveräußerliche Recht, als Bürger seine Meinung zu äußern, unabhängig von dem Amt, das er bekleidet. Er darf auch erwarten, dass man ihm zuerkennt, dass er es in der ihm unverwechselbaren Art und Weise bzw. Diktion tut. Es muss jeder reden dürfen, wie ihm der Schnabel gewachsen ist! Das muss auch für Thilo Sarrazin gelten. Es geht auch nicht darum, ergründen zu wollen, ob hier mal wieder ein staatsbekannter Profilneurotiker (Da haben wir viel bekanntere und widerlichere!) eine geschickte Abkassiermasche entdeckt hat. Es geht auch nicht darum, ob das alles neu ist, was T.S. zusammenträgt. Die "Textdichter" unsere Zeit leben vom Eklektizismus.

Es geht vielmehr darum, ernst zu nehmen, wie Herr Sarrazin dieses Material verarbeitet, um darzustellen, was ihn bedrückt und was bei vielen in unserer Partei auf offene Ohren stößt, weil diejenigen, die dieses Problem schon seit Jahren eigentlich hätten ebenso sehen können, ja müssen, weil wir sie dafür gewählt haben, es nicht gesehen haben, weshalb sie nun auf den verhassten Nebenbuhler eindreschen.

Es geht Sarrazin nach unserer Ansicht, die wir das Buch gelesen und darüber diskutiert haben, darum, darauf aufmerksam zu machen, dass wir Deutschen immer stärker eine gestörte Beziehung zu uns selbst und zu unserer Identität haben. Weil das so ist, sind wir liebend gerne bereit, uns als alles mögliche zu outen: als Europäer, als Kosmopoliten genauso wie als Kölner, als Bayer oder als Schwabe (...), aber nicht als Deutsche(r). Darauf weist u. a. auch T.S. hin.

Dass wir mit unserer Nationalität immer noch ein Problem haben, ist aufgrund der Geschichte des 20. Jahrhunderts verständlich. Dass das aber so bleiben muss nicht. Wir neigen zu einem letztlich uns selbst fressenden Altruismus, mit dem wir alles das wieder gut machen wollen, was unsere Vorfahren verbrochen haben, und sind bereit, lieber unser Land und seine Eigenheiten auf dem Altar der Mulitkulturalität zu opfern, um uns in der Weltöffentlichkeit liebkind zu machen, als uns irgendwann einzugestehen, dass auch wir Deutsche einige nationalegoistische Bedürfnisse haben könnten, für die es sich zu streiten lohnen würde. Wir reden lieber Englisch als Deutsch (Weltoffenheit). Wir speisen lieber Italienisch/Südländisch (Lebenskultur). Wir beten lieber buddhistisch, treiben lieber Yoga oder sind stolz auf unseren Atheismus (Religionsfreiheit). Wir öffnen unser Land allen, die anderswo verfolgt und gedemütigt werden (Humanitarismus) und lösen die Probleme der Welt auf deutschen Boden (Musterknabenrrolle im ökologischen Denken). So überheblich waren wir schon mal, bloß anders herum ("Am deutschen Wesen soll die Welt genesen"). Auch damals ist unser Land - heute noch schockierend dokumentierbar - daran genesen.

Sarrazin macht nichts anderes, als wort- und datenreich und da und dort etwas ungeschickt die Frage zu stellen, welchen Eigenwert unser Land, seine Geschichte (so bedrückend sie auch sein mag) und seine Kultur für uns Deutsche eigentlich noch haben! Diese Fragen stellen u. a. Franzosen und Briten für ihre Länder sehr viel dringlicher, selbstverständlicher und unverkrampfter. Und das ist eine Diskussion, die endlich unbedingt geführt werden muss. Dringend! Schon deswegen, weil der historische Analphabetismus, was die Vor-Nazigeschichte Deutschlands betrifft, immer bestürzender um sich greift. Jemanden, der zwanzig Jahre und mehr in diesem Land lebt und der die deutsche Sprache und deren Menschen in dieser Zeit vollkommen ignoriert hat, müssen wir fragen dürfen, was er hier will und ob er hier bleiben will, wenn ihm seine Umgebung derart am Allerwertesten vorbeigeht. Es muss diesen Leuten klar gemacht werden dürfen, wessen Leistung sie hier eigentlich verkonsumieren. Die ihrer Landsleute sicherlich nicht! Eine Familie, die ihren Kindern verbietet, zu Hause Deutsch zu sprechen, um die heimatliche Tradition nicht aufgeben zu müssen, gehört nicht hierher. Wenn die heimatliche Tradition so wertvoll und so unveräußerbar ist, dann muss sie dort gepflegt werden, wo sie zu Hause ist.

Wir haben nichts gegen Einwanderer, die eine neue Heimat suchen, diese Heimat in ihrem Sosein akzeptieren und in sie die positiven Kulturinnovationen aus ihrer alten Heimat mit einfließen lassen. Aber wir haben kein Verständnis für Menschen, die ihre alte Heimat nur dorthin verlegen wollen, wo es anderen Menschen besser geht, die dort mit ihrer Lebenshaltung und ihrem Kulturverständnis eine Welt aufgebaut haben, die aus deren Verdienst heraus eine andere Lebensqualität ermöglicht. Die islamische Welt hat Europa vor tausend Jahren sicherlich grundlegend befruchtet, aber sie hat es nicht aufgebaut und geprägt. Das zu sagen, muss Deutschen/Europäern möglich sein, ohne dafür an der Pranger gestellt zu werden. Wenn auch heute noch Europäer eine gewisse Urangst vor der "Erboberung durch die Araber" haben, ist das nicht nur aufgrund der immer wiederkehrenden Abwehrkriege gegen die Araber und Osmanen seit dem frühern Mittelalter begründet, sondern auch aufgrund der Versuche islamischer Fundamentalisten und bildungs- und integrationsunwilliger Ignoranten heutzutage durch die Hintertür unter Ausnutzung der Segnungen und Instrumente der liberalen Zivilisation, die sie selbst ablehnen, diese tausend Jahre alte mittelalterliche orientalische Weltbild endlich doch noch nach Europa zu importieren.

Diese Ängste sind ernst zu nehmen, so rational unbegründet sie auf den ersten Blick auch sein mögen. Dem ist nicht damit Rechnung getragen, dass man Thilo Sarrazin aus der SPD "entfernt", sondern dadruch, dass wir Deutsche (dazu zählen auch integrierte Migranten!) uns zukünftig stärker erlauben, diejenigen, die zu uns kommen wollen, auch mit konkreten Gegenforderungen unserseits zu konfrontieren.

Wir hoffen sehr, dass zumindest unsere Parteiführung diesen Wink mit dem Zaunpfahl von T. S. verstanden hat. Anonsten werden ich und einige Andere aus unserem Ortsverein ebenfalls die Partei verlassen, wenn Thilo Sarrazin gehen muss, und das nach 34 und mehr Jahren. Wir sind nicht seine Fans, aber ebenfalls unbequeme Querdenker wie einst auch Hebert Wehner. Parteizensur lassen wir uns nicht gefallen! Für die Existenz unseres OV kann das allerdings der Dolchstoß sein. Und komme mit/uns jetzt keiner mehr mit seinem edelmenschlichen Betroffenheitsgedusel .. Es reicht! Genauso wie diese ewigen anonymen Briefchen hier von all denen, die zwar glauben, eine Meinung haben zu müssen, aber dafür kein Rückgrat mehr!

Peter Amberg
Diedorf (Schwaben)

zum Kopfschütteln

Ein Paar Punkte, die dann doch schon wichtig sind:

Erstens wird man doch als Sarrazin-Gegner von den Befürwortern, die meistens garkeine Diskussion, die Contra-Argumente beinhaltet, führen wollen, diffamiert und in Grund und Boden beleidigt. Ihre Einstellung gegenüber denjenigen, die sich den wissenschaftlichen Ausführungen von Sachexperten anschließen, die Sarrazins Thesen in der Luft zerrissen haben, zeugt von ähnlichem Ansinnen.
Wenn ich pro-Sarrazin Foren sehe, sehe ich unmengen Links zu Artikeln über kriminelle Ausländer, Artikeln von bekanntermaßen rechtsradikaler Zeitungen und Schmierblätter und Hassbekundungen gegenüber jenen, die sich erdreißten, doch tatsächlich Quellen mit Statistiken und wissenschaftlichen Aussagen zu verbreiten, die die fehlerhaften Äußerungen Sarrazins richtigstellen zu versuchen.

Zweitens tun Sie, wie viele Sarrazin-Anhänger hier so als dürfe sich Herr Sarrazin nicht frei äußern. Dieses ständige Geheule angeblicher Unterdrückung der Meinungsfreiheit zieht die ganze pro-Sarrazin-Bewegung doch nur in die Lächerlichkeit. Ad absurdum wird quasi behauptet, man dürfe nicht seine Meinung sagen, während Herr Sarrazin mit seinem Buch durchs Land tourt und in jedem nahmhaften Magazin, jeder Nahmhaften Zeitung und Fernsehshow, ob sie nun was mit Politik zu tun hat oder nicht, auftritt, Interviews gibt usw. und dabei auch noch ungeheuren Zuspruch findet mit seinen eher auf Gefühlsregungen ausgelegten, da durch fehlerhafte Schlussfolgerungen und mangelhafte Recherche schwach unterlegten Thesen. Dabei wird gerne behauptet, der Mann spreche Wahrheiten aus. Dass dies in vielen Punkten schlicht nicht so ist wurde bereits hinreichend belegt. Aber selbst wenn es so gewesen wäre - was haben Warheiten mit Meinungen zu tun? Eine Meinung kann nie eine Wahrheit sein, eine Wahrheit nie eine Meinung. Eine Meinung ist eine persönliche Einstellung, die man sich aufgrund von (vermeintlichen) Fakten oder Vorurteilen aneignet.
Da aber nun wie bereits erwähnt hinreichend gezeigt wurde wo Sarrazin schlicht FALSCHE Tatsachen behauptet, kann auch nicht von "Meinungsfreiheit" die Rede sein. Die öffentliche Behauptung falscher Tatsachen ist nicht durch die Meinungsfreiheit gedeckt - im Gegenteil. Wird durch solche nämlich ein Individuum oder gar eine Personengruppe diffamiert handelt es sich um eine Straftat.
Ich sehe diesen Bestand im Falle T.S. erfüllt.

Interessant finde ich, dass sie sich erdreisten, für alle Menschen sprechen zu wollen, die das Buch gelesen, verstandan und darüber diskutiert haben, und somit letzlich allen Menschen, die eine andere Meinung über Herrn T.S. und sein Buch haben als Sie (und es AUCH gelesen und darüber diskutiert haben), geistige Inkompetenz attestieren - oder warum lassen Sie diese in Ihrer Darstellung unter den Tisch fallen? Aber was rede ich, als wäre das untypisch für den geneigten Sarrazinen.

Eine nicht unbedeutend große Gruppe derer nämlich, die das Buch gelesen und darüber diskutiert haben, denkt, in dem Buch geht es darum, dass Menschen rein nach Ihrer Produktivität her in Schubladen sortiert werden. Es werden Beweisketten geführt, die den Eindruck entstehen lassen sollen, dass z.B. Türken aufgrund ihrer "Kultur" weniger wertvoll seien, weil sie angeblich ausser höchstens durch Obst- und Gemüseständen nur mit Hartz4 Geld "verdienen". Wahlweise können die wirtschaftlich Uninteressanten aber auch mal Uckermärker sein. Sie als Schwabe sind bei T.S. natürlich fein raus.

Die Ängste indes sind nicht auf den ersten Blick rational unbegründet. Bei sorgfältiger Tatsachenstudie jedoch...

Eine Partei steht im Übrigen für bestimmte Werte. Dass Sozialdarwinismus zur Sozialdemokratie gehören soll halte ich für ein Gerücht. T.S. wäre in anderen Parteien besser aufgehoben. Durch seine Einteilung der Gesellschaft in unterschiedlich wirtschaftlich leistungsfähige Klassen würde er z.B. in der FDP sicher nicht weiter auffallen. Sein subtiles "Kultur"-Denken wäre in der REP gut aufgehoben. Was dieser Mensch, der so massiv auf ethnische Gruppen und generell die Schwachen der Gesellschaft eindrischt in der SPD verloren haben soll, diese Erklärung sind bisher alle Befürworter schuldig geblieben. Die Meinungsfreiheit jedenfalls hat in dieser Frage keine Relevanz, selbst wenn außer Meinungen nichts äußern würde.

Rafael Antoni

Nichts begriffen!

Mit billiger, publikumsheischender Polemik kommen wir keinen Schritt weiter. Genau das hatte ich darzustellen versucht (s.o.). Immer nur auf andere zu verweisen, die ihrerseits wieder auf andere verweisen, die wiederum jemanden kennen. der eine Studie kennt, die genau das beweisen soll, was man selber gern bewiesen hätte, aber eigentlich auch nur vom Hörensagen kennt, ist schlichtweg Sand in die Augen derer gestreut, die sich von dem Wort „Wissenschaft“ an sich noch beeindrucken lassen. Was soll die Augenwischerei? Wer kann und soll’s denn nachprüfen? Das ist ja auch nicht wirklich gewollt. Gewollt ist die Meinungsdominanz! Dafür aber waren schon immer Polemik, Arroganz und vermeintliche Eloquenz die unheimlichen Helfershelfer, andersdenkende Weicheier in die Knie zu zwingen. Leider aber ist das die heute in den meisten Diskussionsforen übliche Masche, unbequeme Andersdenkende mundtot zu machen. Keiner weiß wirklich was, aber jeder verweist auf jeden! Ein nach Migrationshintergrund klingender Name, kann dabei nicht schaden. So weit sind wir schon (wieder?).
Sarrazin hat, so weit ich das beurteilen kann, nicht unsauberer gearbeitet als die meisten seiner Widersacher. Er hat nur Sch(l)üsse gezogen, die manchen an die intellektuelle Querlatte geknallt sind. Das war seine Absicht. Dafür danken wir ihm. Und das ist es, was ihm übel genommen wird.
Ich werde aber gerne - und genauso intensiv - das noch zu schreibende (Sach-)Buch lesen, das sich mit demselben Problem befasst wie Thilo Sarrazin, nur aus der Warte seiner Gegner. Ich erwarte aber, dass diejenigen sich dieselbe Mühe machen, die eigenen Ausführungen so umfangreich und nachvollziehbar zu belegen wie ihr Verachtungsobjekt das getan hat. Die Statistiken sind nicht wirklich "falsch", wie ständig behauptet wird, aber eben deren Auslegung unerwünscht. Das gilt auch für seiner Art der Darstellung historischer Zusammenhänge. Auch wenn sie manchmal zu grob und undifferenziert wirken mögen.
Ich fürchte nur, dass ich dieses Buch nicht erleben werde! Es ist halt einfach zu schön, sich in der diffusen Mitte der Mitmenschlichkeit unserer so sehr betroffen MitbürgerInnen gut aufgehoben zu fühlen. Donald Duck hat das einmal sehr treffend auf den Punkt gebracht: "Man muss immer mit den Wölfen heulen, - nur ein bisschen lauter." (Wenn man [als Ente] nicht gefressen werden will; Anm. d. Verf.)

Immer noch rote Grüße
Peter Amberg

Falsche Tatsachen

Mit falschen Tatsachen meine ich insbesondere, dass T.S. offensichtlich absichtlich Statistiken und Fakten unterschlagen hat, die ihm (laut seinen eigenen Quellen wie dem Statistischen Bundesamt oder auch dem Bürgermeister von Neukölln, Genossen Buschkowsky) vorliegen, seine Schlussfolgerungen aber als eindeutig widersinnig entlarven.
Wie z.B. die Tatsache, dass die Aleviten, auch wenn sie bei den Muslimen eine geringe Minderheit stellen mögen, sehr wohl äußerst Bildungsorientiert und Weltoffen sind, von ihrer KULTUR her, um die es T.S. (zumindestens mal vordergründet) geht. Ebenso wird im Buch verschwiegen, dass Iraker, Iraner und Afghanen, obgleich sie ebenso zum islamisch-orientalischen Kulturkreis gehören und NICHT allevitisch sind bei der Bildung besser abschneiden als es die Deutschen selbst tun. Hinzu kommt: Die Italiäner liegen hier sogar noch hinter den Türken, obwohl sie westlich und christlich sind.

Diese Tatsachen zerstören jeden Argumentationsstrang, den T.S. gegen die muslimischen Migranten gerichtet hat.
Des Weiteren hätte er sich nicht an die Genetik wagen sollen, ohne Ahnung davon zu haben. Intelligenz ist zu 70% (wahlweise nutzt er auch Zahlen wie 50 oder 90% - schwankt ja von Interview zu Interview) vererbbar? Also hat ein Mensch mit einem IQ von 100 jetzt 50 (oder 90) davon von den Genen? Humbug.
Ausserdem hat JEDES Volk grundsätzlich das gleiche genetische Potenzial zur Bildung von Intelligenz, da die gesamte Menschheit auf eine Gründungspopulation zurückläuft, in dem sämtliche Gene bereits erhalten waren.

Diese Fakten lassen meines Erachtens nur einen logischen Schluss zu: Der Grund warum unsere türkischen (und italiänischen) Mitbürger bei der Bildung so schlecht abschneiden ist, dass wir diese Gastarbeiter aus dem Proletariat dieser Länder anwarben - schließlich brauchten wir auch nur einfache Arbeiter. Wir haben uns eine sowieso bildungsferne, und im Falle der Türken, eher hinterweltlerische und religiös sehr konservative Gruppe Migranten herangeholt und ihnen die Integration von Grund auf verweigert - sie sollten ja nach ein paar Jahren wieder gehen. Also bloß kein Deutsch lernen, bloß keine Familie gründen, schon garnicht mit Deutschen, und schön in einem Klein-Istanbul aus Sozialbauten zusammengepfercht unterkommen, bis die Arbeit getan ist und es wieder heimwärts geht.

Aus selben Grund sind Afghanen, Iraker und Iraner in Deutschland so elitär: Diese Migrantengruppe waren keine Gastarbeiter, sondern politische Flüchtlinge. Also weltoffene Intelektuelle, die für ihr Land die Demokratie wollten und vor dem herrschenden Regime flüchten mussten. Sie stammen aus dem Bildungsbürgertum. Entsprechend haben wir in dieser Migrantengruppe kaum typisches Unterschichtsmilleu. Die Deutschen in Deutschland haben alle Gruppen - von bildungsfern und Unterschicht bis elitär und leistungsorientiert ist alles vertreten, entsprechend ausgeglichen sieht der Bildungsdurchschnitt aus.

Letztlich sind die Gründe warum gerade Türken so schlecht integriert sind simpel, aber völlig unabhängig von islamischer Religion und orientalischer Kultur:
- Verweigerung der Integration (sie waren nur Gäste)
- Rekrutierung fast ausschließlich aus der türkischen Unterschicht
- meistens aus ländlichen, erzkonservativen Gegenden
(versuchen Sie mal einen erzchristlichen, konservativen, bayrischen Almhirten in der Türkei zu integrieren - viel Spaß dabei! - nichts gegen Christen, Bayern oder Agrarbiologen, aber ist eben so!)

Rafael Antoni

???

Bild von Peter Amberg

"Erzchristlichen, konservativen, bayrischen Almhirten"? Wenn Sie so einen noch finden, dann heben Sie ihn gut auf! Der wird mal viel wert! Sie ähnlich wie Ötzi. Wie ich oben schon (anders) gesagt habe: Mit verbaler Schaumschlägerei kommen wir nicht weiter.

Die Debatte wird in der Tat nicht sauber geführt -

aber daran sind nicht nur die „Sarrazinen“ schuld - ich denke nur an die intellektuelle und moralische Fehlleistung, die Antisemitismuskeule auszupacken.

Zwei Thesen:
- Meinungsfreiheit wird nicht erst gefährdet, wenn Menschen eingesperrt und ermordet werden, sondern auch schon, wenn ihnen die berufliche und soziale Grundlage durch Mobbing entzogen wird.
- zu der von Ihnen mit Recht beklagten Disziplinlosigkeit in der Diskussion gehört, daß die Zustandsbeschreibungen und die Lösungsvorschläge des Genossen Sarrazin nicht getrennt und entsprechend ihrem tatsächlichen Wortlaut diskutiert werden.

Symptomatisch - und da nehme ich mich nicht aus - ist, daß von über 90 Kommentaren zu dieser Umfrage sich kein halbes Dutzend auf die Umfrage selber beziehen.

Symptomatisch auch, daß nicht wenige Sarrazinkritiker offen zugebe, das Buch nicht gelesen zu haben, voran Frau Merkel. Viele andere, leider auch in der Parteispitze, argumentieren in einer Weise, die entweder unredlich ist, oder von Unkenntnis zeugt.

Übrigens bin ich bei der erstaunlichen Verbreitung des Buches gespannt, wie lange es dauert, bis sich massiv integrationswillige Türken zu Wort melden, die mitbekommen haben, daß der Genosse Sarrazin keinesfalls undifferenziert über alle Türken herzieht (wie von Mobbingbefürwortern immer wieder unterstellt wird).

Weiterhin anonym w/ Gugel.

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