Briefwechsel

14.11.2010 - „Ich brauche Deine Briefe“ schreibt Paul Celan wenige Wochen vor seinem Freitod an Gustav Chomed. Der Adressat ist ein Jugendfreund des Dichters. Ihr Briefwechsel zeugt vom Überleben der Shoah und letztlich von der Unmöglichkeit des Weiterlebens für Paul Celan. » Weiterlesen

30.03.2010 - „Es ist nur und ausschließlich eins maßgebend: Dein und unser Leben!!! - sonst absolut nichts!“ – Dieser beschwörende Appell eines Soldaten in Rußland, aus einem Feldpostbrief vom 29. Juli 1943, gilt der Mutter in Hamburg. Der unbedingte Wille den Krieg zu überleben bildet das Leitmotiv einer zwischen 1942 und 1945 geführten Familienkorrespondenz. Sie gewährt einen unverstellten Einblick in den Alltag der NS-Zeit. » Weiterlesen

09.02.2010 - „ ... ich bin ein Seiltänzer ohne Seil und der Abgrund ist nicht nur unten“, so Thomas Bernhard. Am 9. Februar wäre er 79 Jahre alt geworden. Zu seinem Geburtstag liegt der lange erwartete Briefwechsel zwischen dem Schriftsteller und seinem Verleger Siegfried Unseld vor. Ein letzter großer Bernhard in all seiner Sprachgewalt und ein Lesevergnügen ersten Ranges. » Weiterlesen

21.08.2009 - „In Dankbarkeit für Dein An-mich-Denken, Dein Zu-mir-Fühlen, Dein Zu-mir-Stehn“, schreibt Paul Celan am 12. April 1970 an Ilana Shmueli. Wenige Tage später nimmt der Dichter sich das Leben. Der im Suhrkamp Verlag erschienene Briefwechsel zwischen Paul Celan und Ilana Shmueli, der Freundin aus Czernowitzer Jugendtagen, gibt Einblick in die letzte Lebens- und Schaffensphase des Lyrikers und zeugt zugleich von einer Liebesbeziehung. » Weiterlesen

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