Der vorwärts-Verlag

Seit 1876 auf der Höhe der Zeit: der vorwärts-Verlag

Fast 140 Jahre ist es her, dass der „vorwärts“ gegründet wurde. Die Zeitung der deutschen Sozialdemokratie hat eine bewegte Geschichte hinter sich, war verboten, erschien im Exil, wurde nach dem Ende der deutschen NS-Diktatur neu gegründet. Heute lesen eine halbe Million Genossinnen und Genossen ihren gedruckten „vorwärts“. Neben der Printausgabe gibt es unter vorwaerts.de längst auch eine digitale Variante des traditionsreichen Mediums.

Die Redaktion des „vorwärts“ sitzt in der Stresemannstraße, im Paul-Singer-Haus, benannt nach dem früheren Vorsitzenden der SPD und ihrer Reichstagsfraktion. Er war es, der der Partei den vorwärts-Verlag vermachte.

Der vorwärts-Verlag ist ein alter Haudegen in der deutschen Medienlandschaft, ein putzmunterer allerdings. Neben der SPD-Mitgliederzeitung „vorwärts“ entstehen im Verlag das Debattenmagazin „Berliner Republik“, die kommunalpolitische Zeitschrift „DEMO – Demokratische Gemeinde“ und die Online-Plattform „blick nach rechts“, die auf bnr.de rechtsextreme Vorkommnisse dokumentiert.

Seit einiger Zeit hat der vorwärts-Verlag eine Tochterfirma: NetworkMedia, kurz NWMD. Diese Agentur ist spezialisiert auf politische Kommunikation für Kunden. Sie konzipiert und realisiert Printmedien, Onlineprojekte und Kampagnen – im sozialdemokratischen Umfeld und darüber hinaus. So hat NWMD unter anderem die Kampagnen für die Landtagswahlen der SPD in Sachsen und in Thüringen konzipiert und Websites für NOW Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie realisiert.