Aus allen demokratischen Parteien liegen inzwischen Rücktrittsforderungen an den CDU-Abgeordneten vor. Dies lehnt Nitsche ab. CDU-Chefin Merkel und Unions-Fraktionschef Kauder hüllen sich in Schweigen. Die NPD dagegen begrüßte Nitzsches Äußerungen und forderte ihn auf, der NPD beizutreten. Mit seinen Sätzen habe er schließlich „den letzten Schritt hin zu authentiscchen nationalen Positionen gemacht“, so Holger Apfel, NPD-Fraktionschef im sächsischen Landtag.
Nitzsche ist bereits mehrfach wegen rechtsextremer Parolen aufgefallen. 2005 hatte er in Sachsen mit der NPD-Parole „Arbeit, Familie, Vaterland“ Wahlkampf gemacht. Moslems diffamierte er als „letzten Ali aus der Moschee“, denen „eher die Hand abfaule“, als CDU zu wählen.
2003 hatte der hessische CDU-Bundestagsabgeordnete Martin Hohmann mit antisemitischen Sprüchen für einen Skandal gesorgt. Er wurde aus Fraktion und Partei ausgeschlossen. Genau das wird nun auch im Fall Nitzsche gefordert.
Quellen: dpa, ddp
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