Wie mein Abteilungsmitglied, der SPD-Bundesgeschäftsführer Kajo Wasserhövel auf seiner Internetseite mitteilt, wurde innerhalb von 24 Stunden die 1 Million Besucher Marke durchbrochen. Das große Interesse am neuen Look der SPD im WWW zeigt drei Dinge:
- Das Interesse an der SPD ist trotz schlechter Umfragewerte groß
- Die SPD ist DIE Internetpartei in Deutschland
- Das Internet spielt wie erwartet eine immer größere Rolle im Werben um die Wähler
Das erste stimmt mich, vor allem im Bezug auf die beiden großen Wahlkämpfe dieses Jahr, natürlich optimistisch, zeigt mir aber gleichzeitig auch, dass ein Interesse alleine nicht ausreicht. Wir müssen jetzt alles daran setzen um das Interesse auch in tatsächliche Unterstützung bzw. Stimmen umzusetzen. Und bis dahin ist es noch ein weiter Weg.
Der zweite Punkt ist nicht verwunderlich. Wenn man sich die Internetseiten der anderen Parteien so anschaut, dann wird klar warum die SPD die Nase im WWW vorne hat: Wenig einladende Seiten begegnen einem da, die zum Teil scheinbar nur möglichst viel Text dem User näher bringen wollen. Das ist schon lange out. Zudem beschreitet die SPD mit dem neuen Layout und der veränderten Menüführung mal wieder neue Wege. Bisher hat sich sowas noch keiner bzw. keine (Partei) getraut. Die Innovationskraft der Partei ist dabei sicherlich nicht nur der ausführenden Agentur geschuldet. Nein, gerade mit Kajo Wasserhövel haben wir einen an der Spitze der ein ausgewiesener Internetexperte ist. Er nimmt das Internet nicht nur ernst - was viele andere bedauerlicherweise leider immer noch nicht machen - er gibt ihm sogar einen wichtigen Platz innerhalb der Wahlkampagne.
Das mit dem Ernstnehmen spiegelt sich oben auch in meinem dritten Punkt wieder. Bei vielen Politikern ist scheinbar immer noch nicht angekommen, dass das Internet immer bedeutsamer wird. Inzwischen benutzen es viele Menschen als reine Informationsquelle - gerade was politische Themen angeht. Das heißt, dass sich gerade in einem Wahlkampf, wie dem kommenden Bundestagswahlkampf, viele ihre Meinung durch Veröffentlichungen im Internet bilden werden. Als Partei haben wir deswegen den Auftrag dem Wähler entsprechende Informationen von und über uns zur Verfügung zu stellen. Das Internet ist vielleicht nicht alles, ein überzeugendes Wahlprogramm und entsprechende Kandidaten sind viel wichtiger, aber schaffen wir es nicht den Wähler oder die Wählerin im Internet für uns zu interessieren, neugierig auf Mehr zu machen, dann haben wir ihn oder sie schon verloren...
Zum Abschluss kann ich aber sagen, dass wir als SPD auf einem guten Weg sind, genau dies nicht zu tun. Der Relaunch von SPD.de ist dabei ebenso ein kleiner Baustein wie die SPD-Community meineSPD.net. Ich werde mir den Online-Wahlkampf wie die letzten Male auch sehr genau anschauen und sicherlich hier regelmäßig meine Eindrücke und Meinung posten.
Wer weitere Gedanken und Meinungen zum neuen Internetauftritt der SPD von mir lesen möchte kann dies gerne auf meinem eigenen Blog www.alexander-sempf.net tun.



Auf beta.vorwaerts.de können Sie sich schon mal die neue Seite von vorwaerts.de anschauen.