Heike Taubert ging in ihrer sehr beeindruckenden Rede auf das unterschiedliche Engagement der in diesem Jahr mit der Thüringer Rose Geehrten ein.
Die Ministerin erinnerte an das der Ehrung zu Grunde liegende Rosenwunder, und stellte den Bezug zum Thema Barmherzigkeit hervorgehoben dar. Mit der Auszeichnung werden Menschen bedacht, welche Gutes im Verborgenen an ihren Nächsten tun, ganz im Sinne der Barmherzigkeit. Barmherzigkeit, so die Ministerin weiter, sei ein Begriff aus der Vergangenheit, doch trotz der festen Verankerung des Sozialstaates im politischen System kommt die Gesellschaft auch heute nicht ohne Barmherzigkeit aus.
Ohne Barmherzigkeit geht eine entscheidende Grundlage für die Sozialgesetzgebung verloren. Ohne sie werden neue Notlagen überhaupt nicht entdeckt. Auch wenn das soziale Netz die größte Not auffängt, gibt es viele, die durch dessen Maschen fallen. Nur die behördlich erfassten Fälle sind in die staatliche und kommunale Sozialhilfe eingebunden. Daher muss Barmherzigkeit eine neue Dimension der Wahrnehmung anregen und erfahren. Barmherzigkeit ist der Quellgrund der sozialen Gerechtigkeit.
Die Preisträger haben sich in unterschiedlicher Weise in Barmherzigkeit hervorgetan. Andere sind darauf aufmerksam geworden und haben die Preisträger vorgeschlagen, hob die Ministerin weiter hervor. Vor der Übergabe der Thüringer Rose an die Preisträger stellte Heike Taubert jeden persönlich mit ihrem Wirken persönlich vor.
Verlinken Sie auf diesen Beitrag:
- Kommentieren
- 1819 Aufrufe
Druckversion
Artikel verschicken



Auf beta.vorwaerts.de können Sie sich schon mal die neue Seite von vorwaerts.de anschauen.