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Roland Schäfer hatte den Verein Rheinhessen gegen Rechts e.V. 2008 mitgegründet. Er wurde erneut zum Vorsitzenden gewählt.
In dem Jahresbericht wies Vorsitzender Roland Schäfer (Ingelheim) auf die geleistete Arbeit hin. „Wir haben sehr viel erreicht, aber unsere Arbeit ist eine kontinuierliche und fortdauernde“, meinte Schäfer. „Der 1. Mai und die Veranstaltung mit Dr. Michel Friedman zählen sicher zu den Höhepunkten. Unsere Arbeit ist jedoch sehr facettenreich und der Schwerpunkt liegt in ortsspezifischer Arbeit.“ So habe man eine Veranstaltungsreihe zum Rechtsextremismus vor Ort ins Leben gerufen. „Mit dieser Reihe werden wir in allen möglichen Gemeinden in Rheinhessen über Rechtsextremismus informieren“, so Schäfer. „Interessierte können sich gerne melden“. Neben Beratungsgesprächen mit Schülern und Eltern fanden auch diverse Schulbesuche statt. „Diese Arbeit wollen wir auch fortführen.“
Die Mitgliederentwicklung sei erfreulich. Allerdings würde auch weiterhin jedes Mitglied gebraucht. „Wir sind ein Mitgliederverein. Wir brauchen Mitglieder für die Arbeit. Aber auch die finanzielle Unterstützung brauchen wir. Wer Interesse hat, kann sich bei uns melden.“
Die anwesenden Mitglieder wählten Roland Schäfer erneut einstimmig zum Vorsitzenden. Auch Tabea Rössner, MdB, wurde als stellvertretende Vorsitzende des Vereins bestätigt. Neu hinzu kommt Hanne Limbach, die ebenfalls als stellvertretende Vorsitzende des Vereins einstimmig gewählt wurde.
Die Kasse wird zukünftig von Andreas Wagenführer geführt. Als Schriftführer wurde Hagen Schäfer im Amt bestätigt.
Patrick Heer wurde als Beisitzer des Vereins gewählt. Ebenfalls neu hinzu als Beisitzerin kam Pia Schellhammer.
Schäfer verabschiedete sodann die bisherigen Vorstandsmitglieder Florian Maier und Dominik Merz und dankte diesen für ihre Arbeit. Anschließend übergab er die „Kompetenz- und Ehrenamtsnachweise“, die vom Land Rheinland-Pfalz gemeinsam mit den ehrenamtlichen Initiativen vergeben werden an Florian Maier, Dominik Merz, Patrick Heer, Rouven Winter und Hagen Schäfer. Die Urkunde trägt neben der Unterschrift des Vereinsvorsitzenden auch die des Ministerpräsidenten.
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