Die SPD Sylt fusionierte mit dem SPD-Ortsverein List Up ewig ungedeelt

von Nina Hoyer - 29.03.2010
Die SPD Sylt ist der Fusion von allen Sylter SPD-Ortsvereinen ein Stück näher gekommen. Vor wenigen Tagen schloss sich der OV SPD Sylt, dem bereits die ehemaligen SPD-OV Sylt-Ost, Westerland und Rantum angehören, auf der jährlichen Mitgliederversammlung mit dem Ortsverein List zusammen und ist damit um einige Mitglieder stärker geworden.

Eberhard Eberle, Vorstandsvorsitzender der SPD Sylt, begrüßte die Fusion der SPD-Ortsvereine als ein unabdingbarer Schritt, um gemeinsam die Weichen für die Zukunft zu stellen. „Es ist an der Zeit, dass die Menschen auf der Insel gemeinsam agieren, insbesondere, weil auch die Zahl der Einwohnerinnen und Einwohner rückläufig ist. Auch im Hinblick auf die Kommunalwahl 2013, bei der sich hoffentlich die übrigen Inselgemeinden der Gemeinde Sylt anschließen, ist dies ein wichtiges Signal.“

Manfred Seeger, bis vor kurzem Vorsitzender des SPD-Ortsvereins List, der wegen einer Erkrankung fehlte, ließ per Grußwort übermitteln, dass „hiermit eine lange, über Jahrzehnte auch sehr erfolgreiche Geschichte ein gewolltes Ende nimmt. […] Wir sind uns ganz sicher, die richtige Entscheidung getroffen zu haben, zumal die meisten politischen Felder insular betrachtet werden müssen.“

Auf den Nachwahlen zum Vorstand wurden Holger Beckhoff und Klaus Behncke, beide vormals Vorstandsmitglieder des OV List, einstimmig zu neuen Beisitzern gewählt.

Gelegenheit, die Fusion der beiden Ortsvereine zu feiern und sich näher kennen zu lernen, gab es schon am 19. März beim alljährlichen Mitgliederessen der SPD Sylt. Bei dem außerordentlich gut besuchten Abend mit traditionellem Bingo-Spiel im Fischhüs wurde auf den Zusammenschluss beider Ortsvereine angestoßen und in fröhlicher, ungezwungener Runde die künftige politische Arbeit diskutiert.

 

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Bundesland: Schleswig-Holstein  
AutorIn: Nina Hoyer  

Der Zusammenschluss von

Bild von Christian Alexander Tietgen

Der Zusammenschluss von Ortsvereinen zeugt eher von Mitgliederschwund.

Up ewig ungedeelt

Bild von Rolf Ullrich

"Up ewig ungedeelt" bezog sich ja jetzt nicht auf die SPD, sondern auf die ungeteilte Zugehörigkeit Schleswigs und Holsteins zu Dänemark. Das Postulat, das von einem Dänischen König ausging, hatte zur Folge, dass Kriege zwischen Dänemark und Deutschland mindestens ebenso häufig waren, wie die mit dem sog. Erbfeind Frankreich.

Dass der wegen seiner sozialen Romankunst sehr schätzenswerte Theodor Fontane, seine Nase zu sehr in dänische Angelegenheiten steckte und Fakten aus der mittelalterlichen Geschichte Dänemarks als für das Deutschtum verbindlich darstellte (Gorm Grymme, Atterdag), wirft einen Schatten auf diesen Dichter.

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