„CDU und FDP zerstören mit dem Gang in die Revision das Vertrauen der Bevölkerung in die Mediation und den nach zehn langen Jahren getroffenen Interessensausgleich für die Region“, sagt Petra Tursky-Hartmann, Vorsitzende der SPD Sachsenhausen.
Städten und Gemeinden, Arbeitnehmern und Gewerkschaften und vor allem den Anwohnern sei immer wieder versprochen worden, dass zusätzliche Belastungen am Tage durch Ruhe in der Nacht ausgeglichen werde, bedauert die Ex-Landtagskandidatin aus dem Frankfurter Süden. Das Nachtflugverbot am Frankfurter Flughafen war das umstrittenste Thema im südmainischen Wahlkreis.
Tursky-Hartmann bedauert, dass Staatsminister Boddenberg und CDU-Landtagskandidat im Frankfurter Süden bei der namentlichen Abstimmung im Landtag für die Revision gestimmt hatte. „Das ist wirklich unverständlich, denn niemand hat die CDU zur Revision gezwungen“, so Tursky-Hartmann. Die Sozialdemokratin hatte gehofft, Boddenberg würde sein Versprechen – Kein Ausbau des Frankfurter Flughafens ohne Nachtflugverbot - hier im südmainischen Wahlkreis halten und sich auf die Seite der lärmgebeutelten Bevölkerung stellen.
„Die Hessen-SPD hat im Internet eine Unterschriftenaktion für ein Nachtflugverbot gestartet. Dort habe jetzt jeder Gelegenheit, seine Meinung zum Gang von CDU und FDP in die Revision zu artikulieren“, weist die Sachsenhäuser Sozialdemokratin auf die Aktion hin.
Verlinken Sie auf diesen Beitrag:
- Kommentieren
- 1344 Aufrufe
Druckversion
Artikel verschicken



Auf beta.vorwaerts.de können Sie sich schon mal die neue Seite von vorwaerts.de anschauen.