Zweiter Arbeitsmarkt SPD-München will Beschäftigungsförderung intensivieren

von Redaktion - 07.08.2009
Der zweite Arbeitsmarkt ist ein Beitrag zum sozialen Frieden, gerade auch in der aktuellen Wirtschaftskrise. Er soll einerseits Arbeitslosigkeit verringern und andererseits den Wechsel in den ersten Arbeitsmarkt ermöglichen. In München wird er vorrangig zur Qualifizierung der betroffenen Menschen genutzt. Vom Erfolg dieser Maßnahmen in München hat sich die Rathaus-SPD gestern vor Ort überzeugt.

Die Münchener Rathaus-SPD besuchte die beiden Projekte „Münchener Arbeit gemeinnützige GmbH“ und „Arbeitswege“. Die „Münchener Arbeit“ unterstützt Langzeitarbeitslose mit besonderen sozialen Schwierigkeiten und schlechten Eingangsvoraussetzungen. Pro Jahr werden hier ca. 800 Menschen betreut und vermittelt. Jede(r) Dritte schafft so direkt den Weg in den ersten Arbeitsmarkt. Das Projekt „Arbeitswelt bietet jungen Frauen und Männern bis 25 einen niedrigschwelligen Einstieg in die Arbeitswelt. Ziel ist der Übergang in eine Arbeit oder Ausbildung.

Überzeugt vom Erfolg der Maßnahmen, hat die SPD ergänzend zu ihrem Besuch der beiden Projekte im Rathaus einen Antrag auf Verlängerung gestellt. Die 2007 eingeführten Leistungen zur Beschäftigungsförderung sollen bedarfsgerecht verlängert werden. Alexander Reissl, Stadtrat und Vorsitzender der SPD-Stadtratsfraktion meint dazu: „Die Rathaus-SPD sieht ihre Arbeitsmarktpolitik bestätigt und schlägt vor, die vorhandenen Instrumente der Beschäftigungsförderung noch intensiver und gezielter zu nutzen.“

Auch Christian Müller, Stadtrat und kinder- und jugendpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion spricht sich für einen Ausbau der Maßnahmen aus: "Die SPD setzt sich für eine familienfreundliche Arbeitswelt ein. Die Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen für Familien ist ein wichtiger Schwerpunkt in der Landeshauptstadt München. Diese Erfolgsbilanz wollen wir fortsetzen und ausbauen."
 

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