Zum 5. Todestag von Hans Jürgen Wischnewski SPD erinnert an „Ben Wisch“

Als Staats- und Bundesminister verbesserte er das Verhältnis zu zahlreichen arabischen Staaten mit der Bundesrepublik Deutschland und erlangte so den Spitznamen „Ben Wisch“. Er setzte sich außerdem für das Selbstbestimmungsrecht der Palästinenser und den Frieden im Nahen Osten ein. 1997 wurde er von Jassir Arafat mit dem höchsten palästinensischen Orden ausgezeichnet.

Am 24. Februar 2010 jährt sich zum  fünften Mal der Todestag von Hans Jürgen Wischnewski. Er verstarb am 24. Februar 2005  in Köln. Hans-Jürgen Wischnewski war eine besondere Kölner Persönlichkeit. 1922 in Allenstein geboren, war er von 1952 bei der IG Metall in Köln angestellt und von 1957 bis 1968 Vorsitzender der Kölner SPD. Hans-Jürgen Wischnewski vertrat von 1957 bis 1990 die Interessen der Kölnerinnen und Kölner als Mitglied des Deutschen Bundestages in der damaligen Bundeshauptstadt Bonn.

Zum Andenken an einen großen deutschen Politiker wird der Kölner SPD Vorsitzende Jochen Ott, der zugleich auch stellvertretender Landesvorsitzender der NRWSPD und Mitglied des Parteirates ist, für die gesamte deutsche Sozialdemokratie an seinem Grab auf dem Kölner Friedhof Melaten (Block N um 11 Uhr – Treffen ist um 10.45 am Eingang Piusstraße vor der Trauerhalle) einen Kranz niederlegen. Mit dabei sein werden auch langjährige politische Weggefährten von Hans-Jürgen Wischnewski wie der  ehemalige OB Norbert Burger, Erich Henke und Anke Brunn.

Der Kölner Sozialdemokratie ist es darüber hinaus ein wichtiges Anliegen ein dauerhaftes ehrendes Andenken zu schaffen. Dazu zählt zum Beispiel auch die Benennung einer wichtigen Straße in hervorgehobener Lage. Auf Empfehlung der Bezirksvertretung Innenstadt soll im Barmer-Viertel an prominenter Stelle eine Straße nach Hans-Jürgen Wischnewski benannt werden.

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Bundesland: Nordrhein-Westfalen  

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