Bereits 1946 wurde Günter Pauli Mitglied der Sozialdemokratie, so dass ihm im Jahr 2006 durch den damaligen SPD-Bundesvorsitzenden und brandenburgischen Ministerpräsidenten Matthias Platzeck, im Beisein von Oberbürgermeister Dr. Eberhard Schulte-Wissermann und dem Vorsitzenden seines Heimatortsvereins SPD Metternich, Christian Altmaier, die Ehrennadel und Urkunde für viele Jahrzehnte Treue verliehen werden konnte.
Der mehrfach ausgezeichnete Politiker war für die Sozialdemokratie in vielen Funktionen tätig. So wirkte er als Unterbezirksvorsitzender ebenso, wie in SPD-Gremien auf Bezirks- und Landesebene. Bis heute ist er Ehrenvorsitzender der Koblenzer SPD.
Von 1972 bis 1980 war Günter Pauli auch Bürgermeister und Beigeordneter im Stadtvorstand Koblenz. "Wenn von einem guten Baudezernenten die Rede ist, wird heute noch der Name Günter Pauli genannt", erinnert der heutige SPD-Vorsitzende Christian Altmaier. Doch nicht nur für das Baudezernat zeichnete Pauli verantwortlich, ihm war auch der Bereich Jugend und Soziales anvertraut.
Nicht nur in der "Stadtregierung" wirkte Pauli. Auch als Stadtratsmitglied, für kurze Zeit als Landtagsabgeordneter und von 1980 bis 1990 als Mitglied des Deutschen Bundestages hinterließ Günter Pauli seine Spuren in der Politik.
"Wir wünschen ihm an seinem Geburtstag alles Gute und wissen welche großen Verdienste er um die Koblenzer Sozialdemokratie hat", so SPD-Stadtverbandsvoristzender Altmaier in einer Mitteilung, "noch heute ist sein Wirken in der Koblenzer SPD zu erkennen."
Der Vollblutpolitiker aus Metternich gründete nach seinem Ausscheiden aus der aktiven Politik die "Heimatfreunde Metternich" und kümmerte sich hier ebenso leidenschaftlich um seinen Stadtteil. Viele Fahrten für ältere Mitbürger wurden organisiert, wie auch Einsätze für die Nordtangente gefahren. Dieses Straßenbauprojekt begleiete Pauli schon zu seiner aktiven Zeit als Politiker, die Realisierung eines Teilabschnittes von 20 Jahren war ein Erfolg seiner Arbeit. In vielen Vereinen wirkte er als Vorsitzender und brachte sich stets für seine Mitmenschen ein.
(Pressemitteilung SPD-Koblenz)
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