SPD besuchte Geysir-Zentrum in Andernach

Um den weltweit größten Kaltwassergeysir richtig in Szene zu setzen, hat die Stadt Andernach mit Unterstützung des Landes Rheinland-Pfalz und der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Landkreises Mayen-Koblenz ein beachtliches Bauwerk am Rhein erstellt, welches im Dreiklang mit Schifffahrt und Geysir-Sprung auf den Namedyer Werth, der Attraktion eine große Bühne bietet.

Das Geysir-Zentrum war nunmehr Ziel einer Exkursion der SPD-Fraktion und ihrer Arbeitskreise „Kultur und Tourismus“, sowie „Wirtschaft“. Dort begrüßte der Andernacher Oberbürgermeister Achim Hütten die Gäste aus Koblenz und führte aus, dass nach der Eröffnung am 1. Juni 2009 bereits 80.000 Besucher zu verzeichnen seien. Diese würden auch der Stadt als Einkäufer zusätzliche Kaufkraft bringen. Er bezeichnete das Geysir-Zentrum als richtige Entscheidung für Andernach.

Gemeinsam mit Petry und Thiemann entwickelten die Bäckerjungen das Erlebniszentrum. In Potsdam-Babelsberg ließen sie Exponate der Ausstellung erbauen. Von der Ausstellung überzeugten sich die Sozialdemokraten aus Koblenz um deren Vorsitzenden Christian Altmaier und den wirtschaftspolitischen Sprecher der SPD-Fraktion, Manfred Bastian, unter fachkundiger Führung von Christian Heller, Geschäftsführer von andernacht.net. Diese städtische Gesellschaft betreibt das Geysir-Zentrum.

Hintergrund der Reise in die Bäckerjungenstadt für die Koblenzer Delegation war, dass auf dem Zentralplatz ein eigenes Zentrum zur Rheinromantik entstehen soll. „Derzeit sind wir im Abstimmungsprozess, wie wir das Ausstellungszentrum ausgestalten sollen“, so der tourismuspolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Christian Altmaier, „wir wollten uns in der Region Anregungen und Ideen geben lassen.“

Die Besucher aus Koblenz sehen im Geysir-Zentrum ein gutes Beispiel, wie man es richtig anpacken kann. „Wichtig wird sein, dass sowohl Familien mit Kindern, als auch an Geschichte Interessierte sich in unserem Rheinromantik-Zentrum auf dem Zentralplatz begeistern können für unsere Region und das Welterbe“, so die Ratsmitglieder Manfred Bastian und Ute Hoffmann.

Im Werkausschuss Koblenz-Touristik wird die SPD-Fraktion beantragen, dass die Werkleitung entsprechende Vorschläge unterbreitet, wie das Welterbezentrum entwickelt werden kann. „Die Zeit wird knapp, wir müssen alsbald Entscheidungen treffen, wenn wir etwas Gutes auf dem Zentralplatz entwickeln wollen und dies ist unser Wille“, so SPD-Politiker Altmaier.

In Andernach wurden rund 9 Millionen Euro investiert. Die Bauzeit betrug rund 2,5 Jahre. Prognostiziert werden 100.000 Besucher im Jahr, im Durchschnitt werden 10,- EUR Eintritt eingenommen, so dass eine wirtschaftlich tragfähige Basis besteht.

(Pressemitteilung SPD-Andernach)
 

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Bundesland: Rheinland-Pfalz  

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