Der Artikel erscheint mit freundlicher Genehmigung des "Blick nach Rechts".
Gegen sieben Uhr morgens entdeckten Bauarbeiter, die noch damit beschäftigt waren die Schäden der früheren Attacke auf das Haus zu beseitigen, das Feuer. Mindestens fünf Brandherde waren vermutlich mit Grillanzündern an den Türen gelegt worden. Vier erloschen von alleine, die rechte Seite wurde allerdings stark beschädigt. Das Haus war seit dem ersten Anschlag nicht mehr nutzbar. Am 4. Dezember sollte das Haus neu eröffnen, die Renovierung abgeschlossen sein. Durch den neuerlichen Anschlag wurde diese nun verhindert.
Maßnahmen der Politik gegen den Nazi-Terror gefordert Karsten Thiemann, Vorsitzender der SJD-Die Falken Neukölln erklärte in einer Pressemitteilung dazu: „Wir sind entsetzt über die Brutalität und Rücksichtslosigkeit der Rechtsextremisten und über die offensichtliche Hilflosigkeit der Politik. Um demokratische Kinder- und Jugendarbeit zu verhindern, scheuen die Verbrecher nicht davor zurück, Menschenleben zu riskieren, im Gegenteil: Sie nehmen Verletzung und Tod bewusst in Kauf.“
Regelmäßig ist die Einrichtung Ziel neonazistischer Aktivitäten im Bezirk, zuletzt im Juni. Immer wieder kommt es zu Sachbeschädigungen und Sprühereien. Doch die Neuköllner Falken wollen sich auch von diesem Angriff auf das Anton-Schmaus-Haus nicht einschüchtern lassen: „Wir werden unsere Arbeit für die Demokratie und eine gerechtere Gesellschaft nicht aufgeben.“ Thiemann fordert aber „endlich klare Signale und Maßnahmen der Politik, die beweisen, dass der Staat nicht länger bereit ist, den Nazi-Terror hinzunehmen.“
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