Das im April 2010 gegründete Finanzforum der Frankfurter SPD ist eine offene, pluralistische Fach- und Veranstaltungsplattform und Teil des Wirtschafts- und Finanzmarktforums der Hessischen SPD. Ziel ist es, dem tiefen Gefühl der Ratlosigkeit in weiten Teilen der finanzpolitisch interessierten Öffentlichkeit mit einem "Neuen finanzpolitischer Dialog" zu begegnen und zur weiteren fachlichen Fundierung und öffentlichen Vermittlung sozialdemokratischer Finanzpolitik beizutragen.
Weitere Informationen: Finanzforum der SPD Frankfurt
Die Zielsetzung des Frankfurter SPD-Finanzforums formuliert der Sprecher Dr. Niels Joeres: „Fundierte wissenschaftliche wie praktische Expertise gerade zu den Themen Finanzaufsicht und Finanzstabilität müssen noch besser zusammengeführt werden. Dann können diese politisch bewertet und Entscheidungen auf den relevanten politischen Ebenen vorbereitet werden.“
Im Einzelnen bedürfe es einer umfassenden Erfassung aller Finanzmarkttransaktionen und einer neutralen Risikobewertung, so der Konsens. Auch müsse eine möglichst weit reichende Standardisierung von Finanzmarktprodukten sowie eine effektive Aufsichtsstruktur geschaffen werden. Im Zuge der Finanzmarktkrise sehen Experten, wie der BaFin-Präsident Jürgen Sanio oder Prof. Adalbert Winkler von der Frankfurt School of Finance and Management, eine steigende Regulierungsintensität als unumgänglich an.
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