Er lobte ausdrücklich, dass Heß in den vergangenen sieben Jahren nicht nur im Deutschen Bundestag, sondern auch während ihrer absolvierten Wehrübungen hervorragende Arbeit geleistet habe und mit großem Engagement die Interessen der Soldatinnen und Soldaten vertrat. Er hoffe, dass nach ihrem Ausscheiden aus dem Deutschen Bundestag weitere Abgeordnete diesem Beispiel folgen werden.
Heß entschied sich gleich nach Beginn ihrer Arbeit im Verteidigungsausschuss bewusst dafür, Reservesoldatin zu werden. „Ich wollte einen ungeschminkten Einblick in die Arbeit der Bundeswehr bekommen, Entscheidungsabläufe nachvollziehen können und mich auch mit den Problemen der Soldaten vertraut machen. Als Reservesoldatin bei einer mehrwöchigen Wehrübung erfährt man viel mehr über das Innenleben der Bundeswehr, als dies durch wortreiche Schilderungen der Bundeswehrführung oder einen turnusmäßigen Truppenbesuch möglich ist,“ so Heß.
Mit dem heutigen Tag ist die Sozialdemokratin der ranghöchste weibliche Offizier der Reserve in Thüringen. Auch nach ihrem Ausscheiden aus dem Bundestag behält sie selbstverständlich die Bundeswehr fest im Blick. So ist es auch nur konsequent, dass die nächste Wehrübung bei der Marine 2010 bereits geplant wird. Das Marineamt in Rostock will auch in Zukunft auf die engagierte Arbeit der Thüringerin nicht verzichten – das hat der Amtschef, Konteradmiral Axel Schimpf, in einem Schreiben an Heß sehr deutlich gemacht.
Auch wenn Heß in dieser Legislatur nicht mehr dem Deutschen Bundestag angehört, dürfen die Soldatinnen und Soldaten gewiss sein, dass sie auch künftig in ihr eine starke Fürsprecherin haben werden.
(Pressemitteilung Petra Heß)
Verlinken Sie auf diesen Beitrag:
- Kommentieren
- 2179 Aufrufe
Druckversion
Artikel verschicken



Auf beta.vorwaerts.de können Sie sich schon mal die neue Seite von vorwaerts.de anschauen.