Den Auftakt bildete die Veranstaltung „Ballett-Gala gegen HIV/Aids“ in Verbindung mit der Aktion „VERGESSEN IST ANSTECKEND“ in der Staatsoper Unter den Linden. In den Ausschnitten aus diversen Inszenierungen des Staatsballettes Berlin tanzten unter anderem der Intendant und Erste Solotänzer Vladimir Malakhov sowie die Ersten Solotänzerinnen Beatrice Knop, Shoko Nakamura, Nadja Saidakova, Iana Salenko und Polina Semionova. Danach bestand auf der Party die Gelegenheit, mit Ensemblemitgliedern ins Gespräch zu kommen.
An den Werktagen gewährte die Ballettcompagnie den Besuchern einen Einblick in ihre Trainingsabläufe und ließ sie mit „Lecture Demonstrations“ an den Früchten ihrer Arbeit teilhaben. Daneben ging es bei Vorträgen und Podiumsdiskussionen zum Thema „Tanz und Sportmedizin“ vornehmlich um die Frage, ob klassische Bühnentänzer den Hochleistungssportlern gleichzustellen seien. So forderte die Stellvertretende Intendantin Dr. Christiane Theobald angesichts des Leistungsprofils eine bessere medizinische Versorgung der Tänzer. Beispielsweise sei es nach Unfällen deren körperlicher Verfassung und Leistungsniveau abträglich, keine zeitnahe, auf die konkreten beruflichen Anforderungen abgestimmte Versorgung zu erhalten; ferner seien zuwenig Ärzte mit den Verletzungsspezifika bei Tänzern vertraut. Um so wichtiger sei die Verhütung von Unfällen durch eine geeignete Prävention. Es war indes klar, wie schwierig eine Umsetzung sein wird, da die Problematik hierzulande lediglich rund 1.600 Berufstänzer, mithin eine vergleichsweise kleine Interessengruppe, betrifft. Insofern kommt das Exzellenzprojekt dem berechtigten Anliegen sehr entgegen.
Die Veranstaltungsreihe endete mit der Uraufführung des Ballettes „FLATLAND“, womit die niederländische Compagnie „DANSGROEP AMSTERDAM“ erstmals in Berlin auftrat. Mit seiner Choreographie brachte Itzik Galili, den die Werke des Malers Piet Mondrian und die Novelle „Flatland: A Romance of Many Dimensions“ des Schriftstellers Edwin A. Abbott inspiriert hatten, modernen Tanz auf die Bühne der Deutschen Oper Berlin.
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