Noch am Stand am Rande des Parteitagsplenums unterschrieb der hessische Partei- und Fraktionsvorsitzende Thorsten Schäfer-Gümbel die Beitrittserklärung und wurde herzlich begrüßt. Schäfer-Gümbel lag im Trend: Mehr als 20 Neueintritte verbuchte der „Bund aktiver Demokraten“ in Dresden. Für Bundesgeschäftsführer Florian Kaiser ein gutes Zeichen: „Die vielen Eintritte allein auf dem Bundesparteitag und diverse Anfragen aus der ganzen Bundesrepublik belegen die große Unterstützung, welche das Reichsbanner besonders aus der Mitgliedschaft der Sozialdemokratie erfährt.“
Kampf um die Köpfe statt mit Nazis
Drei Tage lang informierten die Mitglieder über Geschichte und Arbeit des Vereins. „Das Reichsbanner schlägt sich heute nicht mehr mit den Nazis auf der Straße, sondern widmet sich der Bekämpfung extremistischer Entwicklungen durch Bildungsarbeit und führt damit den Kampf um die Köpfe“, so der stellvertretende Bundesvorsitzende Cornelius Zimmermann.
Beispielhaft für die Tätigkeit des Reichsbanners sei die Veranstaltung mehrtägiger Seminare für Schüler und Auszubildende, Podiumsdiskussionen, Entwicklung programmatischer Grundlagen in den Themenfeldern Grundrechte und wehrhafte Demokratie, sowie die Förderung und Aufbereitung der historischen Erforschung des Widerstandes gegen totalitäre Regime. Wer sich über den Verein informieren wolle, sei eingeladen über die neue Internetseite des Landesverbands Hessen Kontakt aufzunehmen.
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