Wilhelm- Dröscher- Preis geht in die Quadratestadt Jusos Mannheim Publikumslieblinge auf Parteitag

von Benedikt Hummel - 10.12.2009
Auf dem SPD- Bundesparteitag in Dresden am vergangenen Wochenende wurden die Jusos Mannheim mit dem Wilhelm- Dröscher- Preis ausgezeichnet. Bei der Abstimmung unter den Delegierten hatten die Mannheimerinnen und Mannheimer aber die Nase vorn und holten sich den mit 1000 € dotierten „Preis der Delegierten“.

Die Jusos Mannheim hatten im Jahr 2007, gemeinsam mit dem Sozialdemokratischen Bildungsverein und zahlreichen Kooperationspartnern, zum 400jährigen Stadtjubiläum der Stadt Mannheim eine sechsteilige Reihe von Veranstaltungen zur Bedeutung der Arbeiterbewegung in Mannheim mit dem Titel "Bewegte Zeiten. Mannheimer Arbeiterbewegung im Spiegel der Zeit" durchgeführt. Federführend waren hierbei der Historiker Jens Hildebrandt und die damalige Juso- Kreisvorsitzende Malin Melbeck. Die behandelten Themen reichten vom Widerstand von Arbeitern gegen den Nationalsozialismus, der Rolle Amerikas in der Welt bis zum Bereich Jugendkulturen, der mit einem HipHop- Event abgeschlossen wurde, an dem über 400 Besucher teilnahmen. Toleranz, Freiheit, Solidarität und Gerechtigkeit sind zentrale Grundwerte der Arbeiterbewegung und fanden in Mannheim stets ihre Verteidiger und Förderer. Mannheimer Arbeitnehmer standen in vorderster Front gegen den Nationalsozialismus und Mannheimer Sozialdemokraten waren nach dem 2. Weltkrieg Vorkämpfer für ein gleichberechtigtes und demokratisches Zusammenleben. An der Veranstaltungsreihe, die durch Pressearbeit, Flyer, Postkarten und Internetauftritt beworben wurde, nahmen insgesamt 1.800 Menschen teil. Die Veranstaltungsbroschüre wurde über den Buchhandel verkauft.

Juso- Sprecher Benedikt Hummel zeigte sich hoch erfreut über die Auszeichnung für die geleistete Arbeit. „Ein Dank gilt auch unseren zahlreichen Partnern, die die Veranstaltungsreihe erst möglich gemacht haben.“ Unterstützt haben die Reihe u.a. der Sozialdemokratische Bildungsverein, die DGB- Jugend, die IG Metall, die KAB, das Stadtarchiv Mannheim, sowie zahlreiche Einzelpersönlichkeiten wie Professor Hermann Weber, Kayed Sagalla und viele mehr. 

Ein großes Dankeschön geht auch an das Team, das in Dresden vier Tage lang den "Bewegte Zeiten" - Stand mit großem Engagement betreute.  "Der Parteitag in Dresden war für uns ein historisches Ereignis, ein absolutes Highlight, das noch lange nachwirken wird.", so Hummel.

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