"Die Unregelmäßigkeiten bei den Senatswahlen müssen rückhaltlos aufgeklärt werden", fordert Nora Haerkötter, neu gewählte Senatorin für die Juso-Hochschulgruppe, "wir sollten dann diesen Prozess gleich nutzen, um die Abläufe bei künftigen Senatswahlen zur optimieren, sodass zum einen solche Unregelmäßigkeiten nicht mehr vorkommen und zum anderen sich die Wahlbeteiligung erhöht." Die Wahlbeteligung lag in diesem Jahr bei 9,70 %.
"Es kann auch nicht sein, dass bei jeder Kommunalwahl die Ergebnisse trotz Kumulieren, Panaschieren und einer viel höheren Anzahl von abgegebenen Stimmen innerhalb von 24 Stunden bekanntgegeben werden können", so Erik Donner, Sprecher der Juso-Hochschulgruppe und ebenfalls neu gewählter Senator, "die Uni aber braucht dafür die doppelte Zeit bei nur etwa 3400 Stimmzetteln."
Die Juso-Hochschulgruppe hat bereits in der vergangenen Woche vorgeschlagen, eine Arbeitsgruppe ins Leben zu rufen, die sich explizit mit den Senatswahlen befasst.
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