Neumitgliederwochenende Helmut Schmidt und Willy Brandt Kopf an Kopf

Der Schneesturm, der am 29. und 30. Januar über die Ostseeküste in Mecklenburg-Vorpommern fegte, war angekündigt, konnte aber die 50 Neumitglieder der SPD Mecklenburg-Vorpommern nicht davon abhalten, nach Rostock zum Neumitgliederwochenende zu kommen.

In lockerer Runde, in der auch der Landesvorsitzende und Ministerpräsident Erwin Sellering nicht fehlte, lernten sich die „Neuen“ kennen. Das jüngste Neumitglied war  der sechszehnjährige Ali.  69 Jahre trennen ihn von Elisabeth, die  mit 85 Jahren das älteste Neumitglied war und mit ihrer Mitgliedschaft den Beweis antritt, dass man in ihrem Alter sehr wohl noch politisch aktiv sein kann.

Bei der Frage, welche Persönlichkeit der SPD am meisten beeindruckt hatte, lieferten sich Helmut Schmidt und Willy Brandt ein enges Rennen.  Als wichtigste politische Leistung der SPD wurde mit weitem Abstand die Ostpolitik von Willy Brandt genannt. Die Hauptmotivation in der SPD mitzumachen bleibt das Streben nach sozialer Gerechtigkeit, zu der auch eine vernünftige Bildungspolitik gehört.

Wer glaubt, dass im Zeitalter der neuen Medien der Onlineeintritt überwiegt, musste sich eines Besseren belehren lassen. Das gute alte Gespräch bleibt der Schlüssel zur Mitgliedschaft.  In Mecklenburg-Vorpommern entschlossen sich 2009  immerhin 230 für das SPD-Parteibuch. Der Landesverband hat damit nach 2008  zum zweiten Mal in Folge Mitglieder hinzugewonnen.

Die Fünfzig, die beim Seminar dabei waren, werden weiter motiviert in der SPD aktiv sein,  um wie es ein Teilnehmer formuliert hat,"die SPD wieder stark zu machen".

 

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Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern  

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