Die Berliner Falken sehen in dieser Aktion der Dresdner Staatsanwaltschaft eine Kriminalisierung des gesellschaftlichen Engagements gegen Rechtsextremismus und Neofaschismus.
Die Berliner Falken sind der Meinung, dass „in Zeiten, in denen die Rechte massiv präsent ist und unzählige Straftaten gegen Menschen verübt, die nicht in ihr rechtes Weltbild passen, gesellschaftliches Engagement in voller Breite notwendiger ist denn je. Die Gegenproteste in Dresden sind ein notwendiges und richtiges Zeichen, ein politischer Akt der Meinungsäußerung und Willensbekundung, der nicht kriminalisiert werden darf“, so der Pressesprecher Kolja Schumann.
Aus diesem Grund haben sich die Berliner Falken in der aktuellen Situation bewusst entschieden, über ihr bisheriges Engagement, zu den Protesten zu mobilisieren, hinauszugehen und die Gegenproteste auch ganz offiziell zu unterstützen.
Die Berliner Falken setzen sich seit ihrem Bestehen gegen faschistische Bestrebungen aktiv ein, im Nationalsozialismus wurden sie als Organisation verboten und ihre Mitglieder verfolgt.
Die Bekämpfung von Neofaschismus ist auch heute noch eines der wichtigsten Elemente ihrer Arbeit mit dem Ziel einer freien und gerechten Gesellschaft.
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