Der SPD-Landtagsabgeordnete Florian Ritter hat vor kurzem im Rahmen der Sendlinger SPD-Mitgliederversammlung vor mehr als zwanzig Zuhörern einen interessanten Einblick in das Thema Datenschutz gegeben. Dort betonte der Experte der SPD, der Datenschutzbeauftragter des Bayerischen Landtages ist: „Datenschutz geht uns alle an.“
Nicht erst seit den aufsehenserregenden Datenskandalen bei großen Konzernen wie der Telekom sollte allen Bürgern bewusst sein, welche Konsequenzen Datenmissbrauch haben kann. Niemand will, dass seine persönlichen Angaben zwischen Konzernen weiterverkauft und zu Werbezwecken missbraucht werden. Allerdings werden Verstöße gegen Datenschutzrichtlinien oft als Bagatelldelikte abgetan, die mit niedrigen Strafen belegt werden und kaum eine abschreckende Wirkung besäßen.
Besonders interessiert zeigten sich die Zuhörer auch am Thema Videoüberwachung. „Um Eigentum zu schützen, ist es erlaubt, an jedem Zigarettenautomaten eine Kamera anzubringen, um Diebstähle aufzuklären“, so Ritter.
Schutz des Eigentums sei zwar wichtig, doch die Zuhörer stimmten ihm zu, dass hier der „Sicherheitswahn“ der CSU zu weit gehe.
Ein anderes Thema, das in Bayern häufig zu Diskussionen zwischen CSU und den anderen Parteien führe, sei das Filmen seitens der Polizei während Demonstrationen. Florian Ritter weist alle Bürger darauf hin, dass jeder das Recht habe, sich bei den zuständigen Stellen zu erkundigen, welche persönlichen Daten über ihn gespeichert seien.
Verlinken Sie auf diesen Beitrag:
- Kommentieren
- 1608 Aufrufe
Druckversion
Artikel verschicken



Auf beta.vorwaerts.de können Sie sich schon mal die neue Seite von vorwaerts.de anschauen.