Um den Aktiven des Herbstes 1989 ein ehrendes Andenken zu bewahren, hat die Redaktion der halleschen SPD-Mitgliederzeitung „blick.punkt“ eine Sonderausgabe unter dem Titel „wende.punkt“ erarbeitet. In der Kategorie „Die SPD als Geschichts- und Zukunftswerkstatt“ ist diese Sonderausgabe für den Wilhelm-Dröscher-Preis nominiert, der am 15. November anlässlich des SPD-Bundesparteitages in Dresden zur Würdigung ehrenamtlicher sozialdemokratischer Arbeit verliehen wird.
Der Redaktion der halleschen Mitgliederzeitung war es ein besonderes Anliegen, für die Aufarbeitung der jüngeren Geschichte der SPD in Halle einen ersten Anstoß zu geben. Außerdem sollten Menschen, die zur Zeit der friedlichen Revolution den Mut fanden, offen gegen das DDR-Regime vorzugehen, zu Wort kommen und ihre ganz persönlichen Erfahrungen mit den letzten Kämpfen des DDR-Systems und dem Aufbruch in die Freiheit mitteilen. Damit füllt der „wende.punkt“ eine Lücke im Wissen vieler heutiger SPD-Mitglieder und Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt.
Neben Christel Riemann-Hanewinckel, Landtagsvizepräsident Rüdiger Fikentscher und Thomas Felke (MdL) erinnern sich im „wende.punkt“ weitere Aktive, die nach 1989/90 nicht in der ersten Reihe der sozialdemokratischen Politik in Sachsen-Anhalt Platz genommen haben: so zum Beispiel der langjährige Wahlkreismitarbeiter von Christel Riemann-Hanewinckel, Wolf-Michael Groß, und Helmut Becker, der seit 1999 Pfarrer der Petrusgemeinde in Kröllwitz ist.
(Pressemitteilung Jusos Halle/Saale)
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