Wirtschaftshilfe Konjunkturpaket II als Ausbildungschance

Andreas Steppuhn, SPD-Vertreter des Wahlkreises 68 im deutschen Bundestag, ruft Unternehmer aus dem Baugewerbe in der Harzregion auf, das Konjunkturpaket II zu nutzen, um Ausbildungsplätze zu sichern und einzurichten.

Das Konjunkturpaket II, das auch als Pakt für Beschäftigung und Stabilität bezeichnet wird, umfasst mehrere Maßnahmen in einem Gesamtumfang von 50 Milliarden Euro. Die hierfür erforderlichen Gesetzesänderungen wurden von Bundestag und Bundesrat Anfang März bewilligt. Damit ist der Weg geebnet, um die notwenigen Impulse zur Stützung der Binnenwirtschaft und nachhaltigen Stärkung des Landes zu geben.

Der SPD-Arbeitsmarktexperte Andreas Steppuhn hat nun die Firmen und Betriebe aufgerufen, das Konjunkturpaket II als Chance für die Schaffung neuer Ausbildungsplätze zu betrachten. Er betonte: „Baufirmen, die jetzt nicht ausbilden oder auf Grund der Krise Lehrstellen gar abbauen, werden bald ins Hintertreffen kommen. Dem Fachkräftemangel muss entgegengehalten werden – auch aus reinem Eigennutz, denn auf Dauer gibt es ohne Fachkräfte keinen Aufträge. Gerade in der jetzigen Wirtschaftskrise macht das langfristige Planen Sinn, um für die Zeit nach der Krise gerüstet zu sein.“

Das Paket siehe finanzielle Vorteile in Höhe bis zu 28.000 Euro pro Auszubildenden im Baugewerbe vor. So erhalte ein Betrieb 14.000 Euro aus einem Umlagetopf für jeden Azubi in drei Ausbildungsjahren zurück. Weitere 14.000 stünden für die außerbetriebliche Ausbildung bereit. Steppuhn siehe darin ein gutes Angebot, um vielen jungen Frauen und Männern jetzt noch eine Berufsausbildung im Bereich Bau zu ermöglichen. „Ich hoffe auf eine rege Teilnahme der Harzer Firmen und Betriebe“, so der SPD-Bundestagsabgeordnete.

(Pressemitteilung)

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Channel: Wirtschaft  
Bundesland: Sachsen-Anhalt  

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