65. Jahrestag des Hitler-Attentats Gräfin Stauffenberg spricht über den 20. Juli

von Red. - 10.07.2009
Zahlreiche Versuche wurden schon unternommen, um die Ereignisse vom 20. Juli 1944 zu dokumentieren. Erinnert sei an die Kinoverfilmung „Walküre“ sowie der kurz zuvor erschienene ZDF-Zweiteiler „Stauffenberg – die wahre Geschichte“ aus diesem Jahr. Anlässlich des sich nun zu 65 Mal jährenden Attentats auf Adolf Hitler, wird Marie-Gabriele Schenk Gräfin von Stauffenberg aus ihrem Erfahrungschatz in Stuttgart erzählen.

Zum 65. Jahrestag des Attentats auf Adolf Hitler am 20. Juli 1944 bietet das Haus der Haus der Geschichte Baden-Württemberg ein besonderes Zeitzeugengespräch an: Am Dienstag, 28. Juli, äußert sich Marie-Gabriele Schenk Gräfin von Stauffenberg über die dramatischen Ereignisse und die Männer rund um Claus Schenk Graf von Stauffenberg, die versuchten, den Diktator zu töten. Gräfin von Stauffenberg, Jahrgang 1914, ist eine Cousine von Claus und Berthold Graf Stauffenberg, der wie sein Bruder zu den Verschwörern gehörte. Sie war zudem mit dem Widerstandskämpfer Joachim Kuhn verlobt. Das Gespräch im Otto-Borst-Saal im Haus der Geschichte Baden-Württemberg, Konrad-Adenauer-Straße 16, moderiert die Historikerin Dr. Cornelia Hecht. Beginn ist um 16 Uhr.

Am Jahrestag selbst, dem Montag, 20. Juli, ist die Stauffenberg-Erinnerungsstätte im Stuttgarter Alten Schloss von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist an diesem Tag frei.

(Pressemitteilung)
 

Verlinken Sie auf diesen Beitrag:

http://www.vorwaerts.de/trackback/7929

Channel: Kultur  
Bundesland: Baden-Württemberg  

Advertising