Studentische Beschäftigte halten den Betrieb an der Uni aufrecht, ihre Ausbeutung und die fehlende Anerkennung wird aber immer unter den Teppich gekehrt. Um Haushaltslöcher zu stopfen, übernehmen sie immer mehr Tätigkeiten von eigentlich Festangestellten, was in seiner Folge zu steigendem Lohndumping im Hochschulbetrieb führt.
Die Juso-Hochschulgruppen unterstützen das Templiner Manifest der GEW. Denn zu guter Lehre und Forschung gehören gute Arbeitsbedingungen. Auch Studierende leisten wichtige Arbeiten in Hochschule und Wissenschaft – werden aber schlecht bezahlt und ihnen werden oftmals elementare Arbeitsrechte verwehrt: Fehlende Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, nicht gewährter Urlaubsanspruch sowie unbezahlte Überstunden sind für fast alle studentisch Beschäftigten der Regelfall.
Um dies zu ändern, fordern wir einen Tarifvertrag für studentische Beschäftigte, der eine Mindestvergütung von 11 € pro Stunde garantiert, die Einrichtung von studentischen Personalräten, die Einhaltung der gesetzlich garantierten Arbeitsrechte wie Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, Urlaubsanspruch und Feiertagsausgleich, eine Mindestvertragslaufzeit von vier Semestern, die Einhaltung vereinbarter Arbeitszeiten, eine transparente Stellenbesetzung, einen Anspruch auf Weiterbildung sowie eine Vergütung der geleisteten Arbeit in Geld und nicht in Leistungspunkten.
Die umfassende Position der Juso-Hochschulgruppen zu "Guter Arbeit" ist hier zu finden.
Das Templiner Manifest: http://www.gew.de/Templiner_Manifest.html



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