Die Wahl zum Bundespräsidenten Wenn eine Chance leichtfertig im 3. Wahlgang vertan wird

von Kurt Nickel - 30.06.2010
Es mag sein, dass Christian Wulff ein guter Bundespräsident wird. Gemessen an seinen Fähigkeiten hat er sicherlich das Zeug dazu. Insofern möchte ich diesem Mann zu seiner Wahl gratulieren.

Doch leider hat die Wahl ein Mann verloren, wie er geeigneter für dieses Amt nicht hätte sein können und den wohl der größte Teil der Bürger gewünscht hätten: Joachim Gauck. Nun wird auch der Letzte begriffen haben, dass die Linken als Partner völlig unbrauchbar sind. Durch ihre Stimmenthaltung im letzten Wahlgang machte sie Jenen zum Bundespräsidenten, dessen Politik sie bekämpfen. All Jene, die bisher mit den Linken, sei es während und nach der NRW-Wahl geliebäugelt hatten, wurden am Wahltag des Bundespräsidenten eines Besseren belehrt. Belehrt, wie wenig es dieser Partei daran liegt, eine Politik zu betreiben, die realitätsbezogene Elemente beinhaltet und nicht ausschließlich dem Eigennutz dient. Vierzig Jahre hatten die SED-Schergen ein ganzes Volk eingesperrt, überwacht, bespitzelt und Jene erschossen, die einfach nur frei sein und „ihrem Staat“ dem Rücken zukehren wollten. Seit der Wende hat es dem deutschen Steuerzahler bisher 1,7 Billionen Euro gekostet (Angabe RP), jene jahrzehntelange Misswirtschaft zu korrigieren. Sogar die Bundespräsidenten-Kandidatin der Linken äußerte am vergangenem 17. Juni, die „DDR“ sei kein Unrechtsstaat gewesen. Unbelehrbare Betonköpfe in der Interessengemeinschaft „Linke“, so weit das Auge reicht. Beobachtungen durch den Verfassungsschutz sorgten letztendlich für einen Ruf, bei dem nicht zu verstehen ist, warum es noch immer Mitglieder in anderen Parteien gibt, die dafür plädieren, mit ihnen gemeinsame Politik zu betreiben. Und nun bot sich für die Linken eine einmalige Gelegenheit, dem Land zu zeigen, dass sie zumindest gewillt sind, ihre Politik den Erfordernissen, die eine allgemeine Akzeptanz voraussetzt, anzupassen.

Die Chance wurde leichtfertig vertan

Das Ergebnis zeigt doch eindeutig, wie sehr die Grundsätze dieser Partei noch den Richtschnüren der „DDR“ angepasst sind und wie gering die Bereitschaft ist, hiervon abzurücken. Nie konnten sich die Linken besser spiegeln, als an diesem Wahlabend. Die Wahl von Joachim Gauck, jenem Mann, der einen Großteil jener kriminellen Handlungsweisen und die Personen, die darin verstrickt waren, aufdeckte, dazu konnten sie sich doch nicht überwinden. Sieh dich vor, Hannelore!! Es wäre eine eindeutige Geste der Bereitschaft gewesen, dass man sich um einen politischen Anpassungsprozess bemüht und bereit ist, von den grundlegenden Gedanken ihrer Vorstellungen von der Gestaltung und dem Aufbau eines Staates ihrer Vorstellungen, abrückt. Die Linken sollten sich nun nicht wundern, wenn ihnen ihr Verhalten übel genommen wird. Übel genommen von Jenen, die zwar nicht eingefleischte Anhänger von ihnen waren, sich jedoch getraut hatten, es mal zu riskieren, ihnen ihre Stimme zu geben. Abschließen sei angemerkt, dass ich davon überzeugt bin, dass sich die Regierung Merkel/Westerwelle wohl dem Ende zuneigen wird. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass wir diese Konstellation noch über 3 Jahre ertragen müssen. Laut Umfragen liegt die FDP mittlerweile bei 4 %. Wenn das Tempo des Abstieges so weiter geht, müsste sie alsbald im Minus liegen...

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Taktik in der Bundesversammlung

Bild von Norbert Schnitzler

Vor ein paar Wochen wollte der Vorwärts Andrea Nahles interviewen und bat im SPD-Newsletter um die Einsendung von Fragen. Das Interview suchte ich gerade vergeblich, als ich auf diesen Kommentar stieß. Frau Nahles hat ja oft Gelegenheit, ungefragt ihre Meinung zu verbreiten, mag sein, daß dann die Zeit knapp wird, sich fragen zu lassen. Meine am 21.6.2010 um 16:11 eingeschickten Fragen bezogen sich auf einen Aspekt der Bundesversammlung, den auch Kurt Nickel verschweigt:

Hallo Frau Nahles,

Sie haben am 3. Juli 2009 laut Bundestagsprotokoll 16/231, S. 26166 gegen den Vorschlag der Fraktion Bündnis90/Grüne (Drucksache 16/11885) eines Gesetzes zur Änderung des Bundeswahlgesetzes gestimmt. Damit sollte das verfassungswidrige Wahlrecht, das nach BVerfG ohnehin bis 2011 geändert werden muß, noch vor der Bundestagswahl der Auslegung des höchsten Gerichts angepaßt werden. Die SPD sah sich durch den Koalitionsvertrag zwar verpflichtet, nicht gegen den Koalitionspartner zu stimmen, hätte möglicherweise die sofortige Entlassung der SPD-BundesministerInnen riskiert, aber auch bei der Bundestagswahl die 21 Überhangmandate der Union verhindert, die jetzt Gauck fehlen.

  • Waren die gewonnenen Monate an der Macht und an den Dienstwagen das wert?
  • Machen Sie sich jetzt Vorwürfe?
  • Folgt da endlich eine Selbstkritik?
  • Schämen Sie sich wegen des Opportunismus?

Soweit meine Mail. Mit dem geänderten Wahlrecht (dem von der SPD immerhin Otto Schily zustimmte) wäre der Unionsvorsprung über 20 Stimmen geringer gewesen, was zumindest die Wahl von Gauck erleichtert hätte. Das will man wohl nicht mehr wissen.

Außerdem:

Die SPD hat m.E. bis zur Wahl Wulffs alles richtig gemacht. Den Erfolg am Abstand der Stimmen für die eigene Kandidatin zum Sieger zu messen, ist zu einfach. Gesine Schwan war vielleicht näher dran, aber der entscheidende Trick beim Vorschlag war ja, daß man den Anhängern von Union und FDP zeigte, daß ihr "Durchregieren" bei Köhler gescheitert war und deshalb die gleiche Vorgehensweise beim Auswählen eines Nachfolgers nicht allzu gut im Volk und bei den eigenen Leuten ankam. Das ist gelungen und wird bleiben. Als zweites Ziel hätte man noch verfolgen können, die Linken subtil zu verdächtigen, Gauck wegen seiner Tätigkeit als Beauftragter für die Stasiunterlagen abgelehnt zu haben. Das ist zwar allenfalls die halbe Wahrheit, dafür aber auf den ersten Blick schon naheliegend.

Aber nach der Wahl auf den Linken rumzuhacken, die eigentlich für diese Strategie nicht benötigt wurden, und soweit sie benötigt wurden (um selbst verdächtigt zu werden) gut mitgespielt haben, ist wieder typische SPD-Mäkelei, so wie man nach der Wahl Roman Herzogs an seiner Äußerung, er wolle das Amt "unverkrampft" ausüben, herummäkelte. Dabei ausgerechnet das Ergebnis des ersten Wahlgangs so zu deuten, daß in ihm Gauck gewählt hätte werden können, wenn die Linksparteileute geschlossen für ihn gestimmt hätte, ist ja dumm, weil es die Versuchsanordnung geändert hätte. Dann hätten die WulffwählerInnen nämlich bestimmt vorher Wind davon bekommen und nicht so deutlich ihrer Führung einen Denkzettel gegeben und Wulff wäre gleich gewählt worden. Weder besser für die SPD (schon im ersten Wahlgang gescheitert) noch für die Linkspartei (Verrat an ihren Idealen und vorgeführt worden) noch für ein Bündnis farblos-rot-grün (nicht unter Gleichberechtigten). Hätte man aber (völlig unrealistische Vorstellung) die Verabredung geheim halten können und die "Bürgerlichen" reingelegt, weiß ich nicht, ob ein mit solchen Tricks gewählter Gauck überhaupt die Wahl angenommen hätte.

Was hätte Gabriel also nach dem Dritten Wahlgang machen können? Z.B. An die Tradition der SPD erinnern können, bessere bürgerliche Kandidaten zu finden als ihre Gegner. So hat sie ja schon 1959 (erinnere mich noch, da war ich 1 Jahr alt) Carlo Schmid gegen Adenauer ins Spiel gebracht, der damals mit dem Gedanken gespielt hat, ins Präsidialamt zu wechseln, um Ludwig Erhard als Nachfolger zu verhindern. Dann hat er sich informiert, daß er dort gar nicht so viel Macht hat, und ist weiter Kanzler geblieben. Wahrscheinlich ist aber die SPD zu geschichtslos, um sich daran zu erinnern, schließlich hat man ja auch Lafontaines Parteibuch lieber geschreddert als es dem Haus der Geschichte zu spenden.

Z.B. hätten Gabriel, Nahles, Oppermann usw. auch als moralische Sieger auf die Linkspartei zugehen können, und ihr klarmachen können, daß es diesmal wichtiger war, die Union zu verwirren als die Opposition zu einen.

Mit freundlichen Grüßen
Norbert Schnitzler

Entwürdigende Fragestellung

Bild von Kurt Nickel

Lieber Norbert Schnitzler

abgesehen vom Inhalt Ihrer Mail an Frau Nahles, über dessen Einzelheiten ich mich jetzt nicht äußern möchte, stelle ich einzig fest, dass die 4 Punkte der Fragestellung

* Waren die gewonnenen Monate an der Macht und an den Dienstwagen das wert?
* Machen Sie sich jetzt Vorwürfe?
* Folgt da endlich eine Selbstkritik?
* Schämen Sie sich wegen des Opportunismus?

beinahe entwürdigend ist. Dann können sie jemanden ja gleich fragen, ob es ihn stört, dass er dumm ist oder sonst was. So lange der Begegnungsstil einer Frage dorthin kanalisiert wird, dass dem Gefragten die Antwort in der Frage vorgegeben wird, so lange würde ich auch nicht antworten. Versuchen Sie es doch einmal mit Fragen auf der Sachebene. Ich denke, da ist die Chance größer, eine Antwort zu bekommen.

Liebe Grüße

Kurt Nickel

Bitte korrekt argumentieren

Bild von Peter Kordts

Auch ich gratuliere Herrn Wulf zu seiner Wahl zum Bundespräsidenten.
Zwar mit Bauchschmerzen, aber immer noch besser ein ehrlicher Wulf, als ein Gauck.
Hatte die SPD denn keinen geeigneten Kandidaten in den eigenen Reihen, der von der Mehrheit der Bundesversammlung wählbar gewesen wäre?
Vielleicht der über jeden Zweifel erhabene Rudolf Dressler, oder der Nobelpreisträger Dr. Herrman Scheer, oder, um wieder zur Sozialdemokratie zurückzufinden, der ehrenwerte F.W. Steinmeier, der es geschafft hat, die SPD in die komplette Bedeutungslosigkeit zu führen.
23% bei der letzten Bundestagswahl sind nun wirklich keine Empfehlung für den Fraktionsvorsitz, aber für Schloss Bellevue reicht es allemal.
Ich könnte nun auch etwas zu dem am rechten Rand der CDU schwadronierenden Wulf sagen.
Das schenke ich mir, nur so viel, eigentlich müsste er auf Grund seiner Verbindungen ins ultrarechte Lager längst vom Verfassungsschutz überwacht werden, aber wo kämen wir hin, wenn plötzlich die CDU-Rechte mit der demokratisch legitimierten Linkspartei in einen Topf geworfen würde.
Das ist so wie so ein Phänomen, da wird eine demokratische Partei, die auf dem Boden des Grundgesetzes agiert, überwacht, bloss weil sie dem linken Spektrum angehört.
Warum werden die Parteien, die die Blockflöten vereinnahmt haben, nicht auch überwacht?
Die Blockflöten waren Teil des DDR-Staatssystems, sie haben alles mitgetragen, und auf regionaler Ebene waren sie oft die Hardliner des Systems, während man mit dem SED-Kreissekretär vernünftig reden konnte.
Es ist zu empfehlen, sich öfter mal in den neuen Bundesländern mit den Menschen zu unterhalten, aber das ist ein anderes Thema.

„“Durch ihre Stimmenthaltung im letzten Wahlgang machte sie Jenen zum Bundespräsidenten, dessen Politik sie bekämpfen““

Kurt, du kannst doch rechnen, oder?

Wulf hat im dritten Wahlgang 625 Stimmen bekommen, die absolute Mehrheit liegt bei 623 Stimmen.
Das heisst, Gauck hätte auch mit den Stimmen der Linken auf jeden Fall verloren.
Ich mag die Nachdenkseiten nicht besonders, trotzdem hier ein erhellender Link, der irgendwelchen Legendenbildungen die Grundlage entzieht.
http://www.nachdenkseiten.de/?p=6065#more-6065
Mich ärgert, das du unkritisch die Polemik der vereinigten Milliadärspresse übernimmst, ganz vorne weg die der Bild-Zeitung.
Da du mit falschen Fakten argumentierst, wirkt dein ganzer Artikel für gebildete Menschen unglaubwürdig.
Und Unglaubwürdigkeit ist zur Zeit unser grösstes Problem, dem wirst du wohl zustimmen können.

„“Es wäre eine eindeutige Geste der Bereitschaft gewesen, dass man sich um einen politischen Anpassungsprozess bemüht und bereit ist, von den grundlegenden Gedanken ihrer Vorstellungen von der Gestaltung und dem Aufbau eines Staates ihrer Vorstellungen, abrückt.““

Ich bin froh, dass die Linke Gauck nicht unterstützt hat.
Sie wäre plötzlich noch von viel mehr Bürgern wählbar gewesen.
Sie hätte die Chance gehabt, der SPD noch mehr das Wasser abzugraben.
Die Linke würde überhaupt keine Rolle spielen, wenn innerhalb der SPD nicht die neoliberalen Hardliner weiterhin in der ersten Reihe sitzen würden.
Die SPD ist in der Pflicht, wieder zur Sozialdemokratie zurückzukehren, dann ist die Linke schnell Geschichte.
Wir brauchen den mutigen Neuanfang dringender denn je.
Weg mit Hartz4, Abkehr von der Agenda 2010, weg mit der Rente mit 67, ach, das passt hier nicht hin, da müssen wir gesondert drüber debattieren.

Meine abschliessende Bemerkung, sondst wird das zu lang:
Die derzeitige Regierung wird wohl bis 2013 regieren.
Natürlich mit viel Krampf und ohne jeden Erfolg.
Aber was sollen sie denn machen,
alles, was sie auf ihrer Agenda haben, hat rot grün schon längst erledigt.
Und die Groko hat es verfeinert, das Desaster.
Wir sehen heute, dass es ein grosser Fehler war, die neoliberale Ideologie derartig umzusetzen, wie es rotgrün gemacht hat.
Die Steuereinnahmen sind weggebrochen, ausgerechnet den Vermögenden, den Konzernen, den Hedgefonds, und, und, hat man unglaubliche Steuergeschenke gemacht.
Das hat nichts anderes gebracht, als eine enorme Zunahme der Verelendung ganzer Bevölkerungsschichten.
Du solltest mal den neuen Gesundheitsreport der Technikerkrankenkasse lesen, der ist augenöffnend, und stopft jedem das Maul, der noch Schröder und Co nachtrauert.
Das nur nebenbei, ist auch ein anderes Thema.
Dabei sollten wir nie vergessen, dass wir, du und ich, Parteifreunde sind.
Aber, Ich musste hier eingreifen, es geht um die Glaubwürdigkeit unser Partei, da kann ich, da der Vorwärts für jeden Bürger lesbar ist, deinen doch sehr schlichten Artikel nicht unkommentiert lassen.

Und deshalb die allerfreundlichsten Grüsse aus dem Hunsrück von deinem Parteifreund

Peter.

Lieber Peter, sicherlich

Bild von Kurt Nickel

Lieber Peter,

sicherlich kann ich rechnen und somit wäre das Ganze schon im ersten Wahlgang positiv für Gauck ausgegangen, wenn..., na du kannst ja auch rechnen...

Mit der verpassten Chance im 3. Wahlgang meinte ich, dass die Linken hätten Farbe bekennen und zeigen können, dass sie bemüht sind, Akzeptanz von denen zu bekommen, um deren Gunst sie bemüht sind. Dass Wulff mit 50,2% die absolute Mehrheit hatte, daran hätten sie auch nichts mehr ausrichten können.

Die Wahl Gauck als Kandidat fand ich prima, weil er parteipolitisch neutral war und deshalb die Regierungsparteien im Zwiespalt gerieten. Angesehen davon, dass er sich auch verdient gemacht hatte für Deutschland.

Wenn wir jetzt im Schmutz wühlen, werden wir sicherlich bei jedem Politiker Schwachpunkte finden, die man aufgebauscht gegen ihm verwenden könnte...

Schöne Grüße, Kurt

SPD -- und Linke --- Das wird nix mehr !

Bild von upupintothebluesky

Ich bewundere die Geduld der Linken gegenüber der SPD.
Seit Jahren baut die Linke der SPD Brücken.
Brücken die die SPD nicht betreten will.

Die Linke hat Ihrer Partei Angebote gemacht die fast an die Grenze der Selbstverleugnung der Linken gegangen sind.

Meine Hoffnung an die Linken wäre, die Kooperationsbereitschaft zu Ihrer Partei deutlich zurückzufahren.

Auch Ihnen Herr Nickel wird es mit Sicherheit klar sein, dass die Linken keinerlei Neuauflagen einer DDR wünschen.
Die Farce um die Aufstellung Ihres Kandidaten Gauck zur Bundespräsidentenwahl war einfach nur lächerlich.
Die Reaktion Ihrer "Parteioberen" auf die Nichtbereitschaft der Linken dieses Wahlspiel mitzutragen zeigt nur allzu deutlich, dass Ihre Partei wohl auch in Zukunft auf eine mögliche Zusammenarbeit mit den Linken nicht eingerichtet ist.

Ich persönlich als "Nichtmitglied" der Linken, aber als "ehemaliges Mitglied -bis 1995 - der SPD" meine, dass die Linken und die Sozialdemokraten sich mehr aus dem Weg gehen sollten.

Linke und Sozialdemokraten sind keine politischen Freunde.
Schlimmer noch -- Sie sind politische Gegner.

Die Linken schulden Ihrer SPD nix. --- absolut Nix!
mit einemm freundlichen linken Gruss
upupintothebluesky

Hallo upupintothebluesky,

Bild von Kurt Nickel

Hallo upupintothebluesky,

bitte nicht böse sein: Heißen Sie wirklich so oder ist das das politische Konzept der Linken...?

Ich bin sicher, dass die Linken eine Strategie verfolgen, die ähnlich geprägt ist wie fundamentale Grundzüge der "DDR"- Diktatur. Und ich bin mir sicher dass auch wirtschaftspolitische Richtungen dorthin ausgerichtet sind, zu einer Struktur, die seinerzeit jämmerlich gescheitert ist und sie denken, dass mit Modifizierungen bei Beibehaltung elementarer Strukturen ein Paradies geschaffen werden könnte.

Insofern gehen wir nicht konform.

Liebe Grüße und nicht böse sein über den kleinen Scherz

Kurt Nickel

welche Chance?

Bild von Frank K.

Das Ganze zeigt doch nur wie sehr sich SPD und Linke ähneln, jede Parteien verlangt von der Anderen, ihnen zu folgen, klappt es nicht, wird gejammert und gemotzt.

Selbst wenn die linken Abgeordneten beim ersten Wahlgang gemeinsam trotz eigener Kandidatin Gauck gewählt hätten, wäre eine absolute Mehrheit nicht garantiert gewesen.

Jetzt mit irgendwelchen Rechenkünsten zu behaupten, das es geklappt hätte, ist nur das, was es ist, eben Rechenkünste.

Warum wurde eigentlich nicht die ehemalige Gegenkandidatin Frau Schwan aufgestellt?

Gauck war goldrichtig

Bild von Kurt Nickel

Hallo Frank K.,

ich denke Frau Schwan wurde nicht aufgestellt, weil die SPD einen neutralen, nicht parteipolitisch orientierten Kandidaten aufstellen wollte, der auch von dem Rest der Bundesversammlung sowie von der Bevölkerung akzeptiert werden konnte. Und so falsch war der Zug doch gar nicht.

Gruß, Kurt Nickel

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