Konkrete Schritte für die Bologna-Reform müssen her Jetzt mal Butter bei die Fische!

von Erkan Ertan - 05.03.2010
Die Juso-Hochschulgruppen sind derzeit an mehreren Baustellen der Bologna-Reform aktiv dabei und setzen sich für die Stimme der Studierenden ein. So auch auf der vergangenen Fachtagung am 3. März von HRK und KMK zum Bologna-Prozess

 Viel wurde wieder einmal in dieser Woche über Bologna diskutiert, passiert ist dadurch trotzdem nichts. So leider auch bei der Fachtagung am 3. März von HRK und KMK, bei der die Weiterentwicklung des Bologna-Prozesses zusammen mit Studierenden und HochschulrektorInnen diskutiert wurde. Es gab eine hohen Austausch an Informationen und auch bereichernden Diskussionen.

Wir haben gemeinsam eine umfassende Problemanalyse durchgeführt, die in manchen Bereichen sinnvoll, oftmals aber nur oberflächlich war. Die KMK hat sich anschließend jeglicher konkreter Aussagen verschlossen. Ein bindender Fahrplan, der alle Akteure einbezieht, blieb leider aus.

Auch der Bundestag hat sich gestern mit dem Thema Bologna befasst. Die Regierungskoalition hat dabei ebenso wenig Phantasie gezeigt, wie die KultusministerInnen. An keiner Stelle wird ein konkretes Handeln gefordert, die dramatische Situation an den Hochschulen wurde völlig ausgeblendet. Auf dem Rücken der Bachelor- und Masterstudierenden einen nichtssagenden Beschluss für die Bundesbildungsministerin vor der Konferenz nächste Woche in Wien durch den Bundestag zu peitschen bringt niemandem etwas. Wer tatsächlich den Bologna-Prozess neu gestalten will, sollte nun endlich auch konkrete Handlungsschritte folgen lassen. Die Studierenden haben dahingehend sehr konkrete Vorschläge gemacht. 

 

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