Auf Wiedersehen!
"Goslarer Gleichstellungsbeauftragte
"Sie hat ihr Amt falsch verstanden"
Die Gleichstellungsbeauftragte in Goslar musste gehen – abgewählt von SPD, Linken und Grünen. Männervereine stilisieren sie nun zum Opfer, gar zur Märtyrerin.
VON SIMONE SCHMOLLACK " aus:
http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/kommentarseite/1/sie-hat-ihr-amt-falsch-verstanden/kommentare/1/1/?tx_skpagecomments_pi1[showComments]=1&tx_skpagecomments_pi1[success]=1
Schön währe es ja, dann würde wieder Frieden auf der Welt Einkehren wir würden wieder unseren Mann stehen, und könnten wieder den Frauen Vertrauen entgegen bringen.
Sie Lieben und Ehren wie es sein soll.
So wie es jetzt aussieht nein Danke.
Keine Emmanze, Gendermainstream, Pseudo-Lesbe, oder sonstiges was der Feminsmus an Frauenbilder Produziert.
Was anderes gibt es heutzutage nicht mehr, Normale Frauen sind extrem schwer zu finden, und immer vergeben.
Jeder Mann kann sich nur Wünschen das der Verfluchte Feminismus endlich tot ist.
Liebe Monika Dittmer,
vielen Dank für Ihre kraft- und gefühlvollen Beiträge. Ich hab hier selten so gute Gründe für einen Eintritt in die SPD gelesen. Mit meinen kleinfamiliären Ansichten fühle ich mich im Mainstream kaum mehr persönlich gemeint, dafür häufig pauschal abgeurteilt. Bei ehemals befreundeten Parteien ist es keineswegs besser, allerorts scheint gleichgemachtermaßen offene Angst vor gewohnten Mustern und/oder/aber/auch neuen Schritten zu herrschen.
Ich nehme Ihre ruhig puckernden Lebenszeichen aus Goslar als fröhliche Vorboten gesamtgeschlechtlicher Menschlichkeit – Wiedergänger einer schon verloren geglaubten Kultur weiblicher Souveränität, der ich gerne ein gutes Stück entgegenkomme. Auf Augenhöhe, wie man das so macht, wenn man sich gut behandelt fühlt.
Gesunder Puls. Muß an der frischen Luft liegen.
Alles Gute,
Martin
Sehr geehrte Frau Dittmer,
auch wenn ich selbst SPD-Mitglied bin, werde ich Sie weiter förmlich anreden, denn Ihre Ansichten sind sehr weit weg von der SPD, wie ich Sie kenne.
Die "Quote", die in unseren Statuten übrigens geschlechtsneutral formuliert ist (Begünstigung des unterrepräsentierten Geschlechts 60:40), hat der SPD gut getan. Zugunsten von Frauen kann sie ja auch nur dort wirken, wo Frauen auch mitgestalten wollen und bereit sind, Verantwortung zu übernehmen. Auch wenn ich nicht so pauschal wie Sie argumentieren möchte, habe ich allerdings festgestellt, dass mehr Frauen als Männer Bedenken haben, ob sie einer Aufgabe gerecht werden können. Mehr Männer als Frauen haben da mehr Ansprüche, als sie in Wirklichkeit erfüllen können. Vielleicht liegt es auch daran, dass viel zu wenig Frauen in Führungspositionen drängen, immer in der Angst, die gestellten Aufgaben nicht erfüllen zu können. Daran werden wir alle arbeiten müssen, damit - unabhängig vom Geschlecht - der/die Beste für eine Aufgabe ausgesucht werden kann.
Dies mag auch ein Grund sein, warum mehr Frauen als Männer Berufe wählen, in denen eine "dienende" Funktion ausgeübt wird, sei es Arzthelferin oder Krankenschwester statt Ärztin, Altenpflegerin statt Heimleitung, Rechtsanwaltsfachangestellte statt Rechtsanwältin, Verkäuferin statt Filialleiterin. Dies obwohl regelmäßig die Mädchen bzw. jungen Frauen die besseren Noten in der Schule erreichen. Verstehen Sie mich nicht falsch, ich bin durchaus dafür, dass Jungen und Mädchen in der Schule entsprechend ihren Fähigkeiten und Neigungen gleich erzogen werden. Ich habe selbst einen Sohn (inzwischen 17 Jahre alt und seit der ersten Klasse in der Schule erfolgreich) und war begeistert von der jungen Lehrerin in der Grundschule, die alle Kinder, gleich welchen Geschlechts, individuell gefördert hat (unter idealen Bedingungen: 17 Schüler in der 1. - 4. Klasse; davon gingen 11 (6 Mädchen und 5 Jungen) später erfolgreich auf´s Gymnasium). Das würde ich mir für alle Kinder wünschen. Da nicht alle Kinder gleichzeitig in der 4. Klasse ihr Potenzial zeigen, wäre es sinnvoller, das gemeinsame Lernen zu verlängern und die besten Pädagoginnen und Pädagogen (ich bin auch für mehr Männer in der frühen Schulausbildung) in die ersten Klassen. Mehr Männer als Grundschullehrer und Erzieher im Hort und Kindergarten würde auch dazu führen, diesen wichtigen Beruf mit unserer wichtigsten Ressource aufzuwerten. Vielleicht käme dann auch mehr Geld bei den LehrerInnen und ErzieherInnen an, weil dann nicht mehr "nur dazu verdient" werden müsste, wenn beide Geschlechter beteiligt wären.
Ich finde es auch schade, dass immer mal wieder - meist von Männern - der Einwand kommt, Frauen müssten nicht soviel verdienen, weil sie ja die schweren und dreckigen Arbeiten nicht machen wollten. Für diese Leute kann ich nur sagen: haben Sie mal einer Altenpflegerin, einer Reinigungskraft, einer Krankenschwester oder auch einer Krippen- oder Kindererzieherin zugesehen, wenn sie die in diesen Berufen ekligen oder schweren Arbeiten erledigt? Schon mal Windeln gewechselt, Patienten gehoben, gedreht oder gewaschen oder eine öffentlliche Toilette geputzt? Die Rückenbeschwerden in diesem Bereich stehen denen einer Schlosserin, eines Schlossers sicherlich in nichts nach. Nur die Bezahlung ist deutlich schlechter, sei es, weil der Stundenlohn eher niedrig angesetzt ist, oder Vollzeitarbeit nur selten angeboten wird.
Was die Unterschriftenaktion des deutschen Juristinnenbundes angeht, so sollten Sie noch einmal nachsehen. Dort geht es nicht um Langzeitalimentierung arbeitsunwilliger Kindesmütter durch Unterhalt, sondern darum, dass Altehen, die in traditioneller Rollenverteilung als Hausfrauenehen geführt wurden und zwar auch im Einverständnis mit dem jeweiligen Ehemann, nicht benachteiligt werden dürfen. Diesen Frauen stand nun einmal keine Kinderbetreuung zur Seite, so dass sie gar nicht hätten arbeiten gehen können, selbst wenn der Ehemann nichts dagegen gehabt hätte. Nur am Rande: bis 1977 konnte der Ehemann das Arbeitsverhältnis der Ehefrau kündigen, wenn diese - wie es gesetzlich damals auch noch festgeschrieben war - den Haushalt nicht richtig führte. Diese rechtliche Ungerechtigkeit ist zwar beseitigt, in den Köpfen steckt diese Denkweise und Rollenverteilung aber immer noch, zumindest solange eine Ehe besteht. Wenn Frauen also gerade aus diesen Altehen trotz der damals allgemeinen Meinung eine Berufsausbildung erwerben konnten, sind sie bei Trennung und Scheidung z.T. Jahrzehnte aus der Erwerbstätigkeit heraus. Wer jedoch nimmt eine 50-jährige Frau noch in ein Arbeitsverhältnis, ohne Berufserfahrung außer als "Familienmanagerin", wie es vor kurzem immer noch in der Werbung dargestellt wurde? Da nützt auch ein Fachkräftemangel nichts, diese Frauen bekommen keinen Job mehr.
Die "Vätermonate" werden immer noch nicht in gleicher Anzahl wahrgenommen, wie "Müttermonate", dies obwohl immer mehr Väter dies durchaus wünschen. Es gibt ja auch immer mehr Väter, die sich zumindest in gleicher Weise wie die Mütter um gemeinsame Kinder kümmern. Das finde ich gut und bekommt den Kindern meistens auch. Als seit 14 Jahren im Familienrecht tätige Rechtsanwältin sehe ich, dass dort die wenigsten Probleme in Kindschaftssachen auftauchen, wo sich Väter und Mütter von Geburt an gleichmäßig in die Kindererziehung und -betreuung mit einbringen. Da wird dann auch weniger das Kind dem anderen Elternteil entzogen, weil ja beide wissen, dass beide Elternteile das Kind betreuen und versorgen können. Wer sich jedoch in der laufenden Partner- und Elternschaft eher zurück hält oder unzuverlässig ist, dem wird nach der Trennung auch nicht zugetraut, dass er oder sie als Elternteil doch noch plötzlich und unerwartet geeignet ist. Dies betrifft übrigens Frauen und Männer, denn Konstellationen gibt es da viele.
Gerade deshalb kann ich aber nicht nachvollziehen, aus welchem Grund Sie, Frau Dittmer, derartig einseitig argumentieren, nur die Kindesmütter würden von der tatsache überrascht, dass die Elternzeit irgendwann einmal zu Ende ist. Meines Wissens ist auch ein Kindesvater beteiligt, der sich ja mit einzubringen hat.
Was mich auch stört, ist, dass Sie Feminismus in Ihrem Artikel hauptsächlich mit Kinderbetreuung, Unterhaltsanspruch an die Männer und Elternzeit in Verbindung bringen. Frauen sind nicht in erster Linie Mütter. Angesichts der Vielzahl von gut ausgebildeten Frauen, die zwar auf eigene Kinder verzichten, dennoch nicht in die Führungsebenen vorstoßen können, ist Ihr Argumentationsfeld viel zu schmal. Eine Reduzierung der feministischen Aufgabenfelder auf Quote und Kinderbetreuung lehne ich ab, denn sie vertieft nur die traditionellen Rollenbilder, denen nicht jede Frau, aber auch nicht jeder Mann folgen möchte. Für mich ist Gleichberechtigung in tatsächlicher Hinsicht erst erreicht, wenn unabhängig vom Geschlecht jede Frau und jeder Mann seinen Fähigkeiten und Neigungen folgen kann, soweit andere nicht geschädigt werden. Andere feministische Themen benennen Sie nicht, auch nicht in Ihren anderen Blogbeiträgen im Vorwärts. Kennen Sie keine anderen? Dann sind Sie sicherlich nicht berufen, andere Frauen, die ihre Geschlechtsgenossinnen fördern, aber auch fordern wollen, als "feministische DinosaurierInnen" zu bezeichnen. Übrigens: Sie sollten selbst einmal "auf die Strasse" gehen und dort mal nachfragen und sich nicht nur mit den Mitgliedern Ihres Vereins unterhalten. Vielleicht bin ich dafür zu sehr Juristin und gewohnt, gegensätzliche Meinungen miteinander abzuwägen, so dass ich dies auch bei anderen, auch bei Ihnen voraussetze. Ihre bisherigen Ausführungen und die einiger Kommentatoren sind mir jedenfalls zu einseitig, klischeehaft und im Widerspruch mit der mir bekannten Lebenswirklichkeit. Ich habe übrigens Kontakt mit PolitikerInnen, UnternehmerInnen, ArbeitnehmerInnen, Hartz-IV-EmpfängerInnen, BeamtInnen, RichterInnen usw., also mit allen Einkommens- und Gesellschaftschichten. Das scheint Ihnen zu fehlen.
Deshalb weiß ich, dass Frauen heutzutage vielfach eine gute bis sehr gute Ausbildung haben, Leitungsfunktionen jedoch kaum erhalten, kann man (ich "gender" hier nicht und sage nicht frau) z.B. in Thüringen in den obersten Landesbehörden feststellen. In ganz Thüringen sind nur 2 Abteilungsleiterinnen zu finden und wieviele Abteilungsleiter? An den Noten kann dies nicht liegen, denn die besseren Examensnoten erzielen regelmäßig Frauen. Das ist ungerecht und solange so etwas möglich ist, ist der Feminismus notwendig und keinesfalls tot. Genau deshalb bin ich nach wie vor frauenpolitisch innerhalb und außerhalb der SPD aktiv und damit Feministin. Möge es Männern vorbehalten bleiben, Ungerechtigkeiten, die sie betreffen, anzugehen. Dafür werde ich sicherlich meine Zustimung geben in einem demokratischem Abstimmungsprozess, aber ich werde mich auch weiter in erster Linie für Frauen einsetzen, damit die Frauen betreffenden, nach wie vor bestehenden Ungerechtigkeiten beseitigt werden.
München (dpa) - Die CSU will eine 40-Prozent-Frauenquote zunächst nur in ihren oberen Führungsgremien einführen. Die Quote soll damit für den Landesvorstand und die Bezirksvorstände gelten, sagte die niederbayerische Frauen-Unions-Vorsitzende Reserl Sem.
Orts- und Kreisverbände sollen zunächst ohne Quote weiterarbeiten können. Darauf habe sich der Parteivorstand in seiner Sitzung verständigt, sagte Sem. Der Parteivorsitzende Horst Seehofer will am frühen Nachmittag zu den Ergebnissen der Vorstandssitzung Stellung nehmen.
Die Frauen-Union unter Führung von Angelika Niebler hatte zuletzt ein zweistufiges Verfahren - genannt Frauenquorum - vorgeschlagen. Bei parteiinternen Wahlen sollte demnach im ersten Wahlgang eine Frauenquote von 40 Prozent gelten. Falls diese wegen fehlender Kandidatinnen nicht hätte erfüllt werden können, sollte es einen zweiten Wahlgang ohne Quote geben. Mit diesem Vorschlag war Niebler allerdings parteiintern auf heftigen Gegenwind gestoßen - auch deshalb, weil das Modell auf unteren Ebenen als nicht praktikabel bewertet wurde.
Doch bereits vor der Vorstandssitzung am Montag hatten alle Beteiligten Kompromissbereitschaft erkennen lassen. Auch CSU-Chef Horst Seehofer, der eine Frauenquote in seiner Partei für unabdingbar genannt hatte, zeigte sich offen, was die konkrete Ausgestaltung angeht. «Wichtig ist, dass alle gemeinsam das Ziel verfolgen, die Frauenrepräsentanz innerhalb und außerhalb der CSU zu erhöhen», sagte Seehofer vor der Sitzung. «Es geht jetzt schlicht und einfach darum, dies in vernünftige Instrumente umzusetzen.» Das werde gelingen.
"Wir sehen die Dinge nicht so wie sie sind, wir sehen sie so, wie wir sind." ( Anais Nin)
Die CSU-Spitze will ein Frauenquorum in der Partei einführen. Er wolle eine deutliche Verbesserung der Frauenförderung, sagte Parteichef Horst Seehofer am Freitag nach einer Sondersitzung des CSU-Vorstandes. "Lippenbekenntnisse reichen hier nicht." Die CSU-Spitze einigte sich, einen Antrag der Frauen-Union zur Einführung einer 40-Prozent-Quote für Frauen bei internen Wahlen zur Diskussionsgrundlage für den Parteitag Ende Oktober zu machen. Kommt bei parteiinternen Wahlen der 40-Prozent-Frauenanteil in der ersten Abstimmung nicht zustande, soll im zweiten Wahlgang ohne Vorgabe gewählt werden.
Anlass der Diskussion war, dass die CSU weniger als ein Fünftel weibliche Mitglieder hat und schlechte Wahlergebnisse bei jüngeren Frauen erzielt. Einen formellen Beschluss fasste der Vorstand zur Frauenförderung aber nicht. In den vergangenen Wochen hatte es Streit zwischen Frauen-Union und der Jungen Union (JU) gegeben. Die CSU- Nachwuchsorganisation - einschließlich ihrer jungen Frauen - lehnt eine Quote ab. Deswegen soll die geplante Regelung auch nicht Frauenquote heißen. "Gegenstand der weiteren Beratungen ist nicht mehr die Quote, sondern ein Frauenquorum", betonte CSU- Generalsekretär Alexander Dobrindt.
Seehofer will sein ganzes Gewicht als Ministerpräsident und CSU-Chef in die Waagschale werfen, damit die Parteitagsdelegierten für eine frauenfreundlichere CSU stimmen. "Ich mache diese Punkte - die Frauenförderung und den ausgeglichenen Haushalt - zu meiner persönlichen Sache", sagte er. "Das heißt, dass ich wie ein Löwe kämpfe." Auch die Frauen-Unions-Vorsitzende Angelika Niebler sprach nicht mehr von einer Quote, sondern von einer "Zielmarke 40 Prozent". Auch die stellvertretende JU-Vorsitzende Katrin Poleschner war zufrieden.
"Die Quote ist erstmal verhindert", sagte sie. "Wichtig ist vor allem das klare Bekenntnis zur Frauenförderung." Auch Justizministerin Beate Merk (CSU) begrüßte die geplante Regelung. Sie hatte sich vor Beginn der Sitzung noch für eine Quote ausgesprochen. (dpa)
Aus dem Tagesspiegel
http://www.tagesspiegel.de/politik/csu-will-frauenquorum-einfuehren/1936...
"Seehofer pocht auf Frauenquote in der CSU Coburg - CSU-Chef Horst Seehofer setzt weiter auf die Einführung einer Frauenquote in seiner Partei. An der neu entfachten Debatte um die konkrete Ausgestaltung wolle er sich jedoch nicht beteiligen, sagte er am Samstag in Coburg. Erstellte jedoch klar, dass er sich nicht mehr mit “Lippenbekenntnissen“ für eine bessere Frauenförderung in der CSU zufriedengeben werde. “Wir müssen jetzt wirklich in der Substanzetwas schaffen“, forderte der bayerische Ministerpräsident. Er fügte hinzu: “Wer den Anspruch erhebt, mehrheitsfähig sein zu wollen, der muss ein Abbild der Bevölkerung wiedergeben als Partei“."
Bild-Online 02.10.2010
...und stellt die Männer mächtig in den Sturm,den es selber ausgelöst hat.
Es gibt Frauen,die so sind und immer noch mehr haben wollen,als ihnen überhaupt zusteht.Die den Hals niemals vollkriegen.Ist ja auch so einfach:Mit dem Busen wackeln,Arsch raus und schon fallen die Männer wie tote Fliegen um und das Gehirn ist ausgeschaltet...
Da versteh ich die Männer echt nicht,das die sich das so ganz ohne Murren gefallen lassen.Merkt ihr das denn nicht,das das Schneewittchen euch nur das letzte Hemd ausziehen will und auf eure Kosten leben möchte.Habt ihr nix mehr-heißt es Byebye..
Läßt euch so einfach zu Trotteln machen-aber warum wehrt ihr euch nicht?
Könnte mir das mal ein Mann erklären?Oder Sie Frau Dittmer?
Frau Dittmer Sie haben echt was drauf-weiter so!Sie leisten gute Arbeit.
Habe Sie mal gegoogelt-gute Frau,Sie sind mutig!Hut ab!
Betty Boop
Sie müssen ein arges Problem mit ihrem Selbstbild haben, egal ob Sie Mann oder Frau sind, ihre Vorstellung von Frauen ist mit Sexismus noch nicht mal annähernd zu beschreiben. Es ist dumpf und in keiner Weise mit Worten zu füllen, wie frauenverachtend und wieviel Frauenhass in ihnen steckt, ich würde ihnen dringend eine Therapie empfehlen. Höchstwahrscheinlich sind Sie ein Opfer sexuellen Missbrauchs in frühester Kindheit mit starken Verdrängungsmerkmalen.
Sehr geehrter Frau Dittmer,
was halten Sie von einer Geschlechtsumwandlung für ihr Dasein?
Sehr geehrter Anonymous,
der Körper läßt wohl geschlechtsumwandeln, aber das Dasein?
Warum mißfällt Ihnen meine Sosein?
Ich werde Ihrem Wunsch nicht entsprechen, denn ich bin gerne Frau - das bringt so viele Vorteile mit sich!
Männer sind nicht stubenrein
Liebe(r) Anonymus,
die weiße Weste der Frauen hat auch schmutzige Flecke...
LG Monika
Oh la la, hier wird ja umfänglich diskutiert, argumentiert und auch mal ausgeteilt. Die Vielzahl der Kommentare freut mich. Vielen Dank dafür, dass Sie sich diese Zeit nehmen und die Inhalte die Sie hier lesen doch für so wichtig erachten, daß Sie Ihre Gedanken dazu niederschreiben und vielen zugänglich machen.
Es ist klar, dass es Menschen gibt, die bei manchen Themen emotional werden, vielleicht rühren Inhalte hier an Ihrer Innenhaut?
Übertreiben sollten wir die Emotionalität an dieser Stelle allerdings nicht. Das ist eher etwas für die Arbeit im Ortsverein, in einer Gesprächsgruppe oder im kleinen Kreis unter Freunden. Wenn man sich kennt und in ein Augenpaar gegenüber schaut, dann hört sich mancher Satz gleich irgendwie anders an. Das Gesagte bekommt ein Gesicht, wird menschlich, kann besser eingeordnet werden.
Ich werde nicht auf jeden Kommentar eingehen, das sprengt meine zeitlichen Kapazitäten. Aber ich werde im Sinne der Meinungsfreiheit denken und schreiben was ich für richtig halte. Hinter den Kommentaren stehen Menschen! Ein Urteil darüber, ob deren Aussagen "richtig" oder "falsch" sind werde ich nicht treffen. Hier steht niemand vor Gericht.
Zu Bedenken geben möchte ich allen Mitlesenden, dass die Zeiten für die "bisher übliche" Gleichstellungspolitik denkbar schlecht geworden sind. Mir ist die Kraft und der Geist der frühen Frauenbewegung durchaus noch persönlich um die Nase geweht. Dieser Aufbruch ist ein für alle Mal vorbei! Daran ist nicht zu rütteln. Es hat sich eine Stimmung zwischen Mann und Frau breit gemacht, die nachdenklich macht; mich jedenfalls.
Nun heißt es eine ehrliche Bestandaufnahme zu machen. Eine Bestandsaufnahme, die nicht nur den Istzustand der Frauen, sondern den Istzustand der gesamten Gesellschaft im Hinblick auf Gleichstellung von Mann und Frau aufzeigt. Eine Bestandaufnahme,die sich daran messen muss, ob sie deinem/meinem Leben förderlich gewesen ist.
Vielleicht müssen wir uns von liebgewonnenen Dingen trennen. Evlt. müssen alte Aussagen neu formuliert werden. Es könnte bedeuten neue Bewertungen vorzunehmen. Vielleicht wird es darauf hinauslaufen, etwas zu tun, was man nie tat. Möglicherweise muss man sich auch eingestehen in der einen oder anderen Sache falsch gehandelt zu haben. Man muss die Möglichkeit mit einbeziehen auch Schaden verursacht zu haben. Und es ist nicht ausgeschlossen, dass hier und da auch eine Entschuldigung notwendig wird. So ist das zwischen Menschen.
Bewegung ist Leben, las ich einmal. Also bleiben wir doch in Bewegung! Egal ob diese Bewegung eine von Frauen oder von Männern ist, sie wird Auswirkungen haben auf groß und klein, alt und jung, Mann und Frau, auf dich und mich.
Wer sich nicht weiterentwickelt, nicht bewegt,der wird einfach überholt und könnte am Ende alleine da stehen.
Es heißt "Farbe zu bekennen"
und die ist keinesfalls mehr "lila"...
"Mir ist die Kraft und der Geist der frühen Frauenbewegung durchaus noch persönlich um die Nase geweht." Oh, wie alt ist sie denn, dass Sie von frühen Dingen sprechen kann, 70, 80 oder 30 bis 40?
" Es hat sich eine Stimmung zwischen Mann und Frau breit gemacht, die nachdenklich macht; mich jedenfalls." Was soll dieses Wischiwaschi-Gequatsche, was wollen Sie damit zum Ausdruck bringen? Ach ja, ich vergaß, Sie gehen ja nicht auf alles Gesagte ein, nur das, was Madame für richtig beachtet wird kommentiert. Einfach lächerlich, so ein dünngeistiges Gewäsch abzuleiern.
"Evlt. müssen alte Aussagen neu formuliert werden. Es könnte bedeuten neue Bewertungen vorzunehmen." “Alte Aussagen“, ich lach mich schlapp!!! Wissen Sie was alt ist? Ihre Denke, dass Frauen nicht nach den Sternen greifen und das Unmögliche erreichen sollen, das ist alt. Das gab es über mehrere hundert Jahre bei uns. In anderen Ländern werden Frauen deshalb heute noch gesteinigt, sogar durch ihre Geschlechtsgenossinnen befürwortet. So wie bei uns Frauen verbrannt wurden und eben Frauen daneben standen und Beifall klatschten. Nur dass die Frauen das aus Furcht, sie könnten die nächsten sein und am Ende auf dem Schafott landen, taten. Göttin sei dank, gibt es Männer, die weitaus gereifter sind, als Sie und den Frauen auf dem Weg zur Befreiung ihres Geschlechts helfen, weil Frauen wie Sie stets aus Furcht, sie könnten "am Ende alleine da stehen", daran hindern, weiter zu kommen.
"Wer sich nicht weiterentwickelt, nicht bewegt, der wird einfach überholt und könnte am Ende alleine da stehen." Na passen Sie bloß auf, dass nicht Sie am Ende alleine da stehen und den Scherbenhaufen zusammen kehren müssen, den Sie mit ihrem Rollback verursacht haben.
„Es heißt "Farbe zu bekennen" und die ist keinesfalls mehr "lila", welcher Farbe geben Sie den Vorzug? Ich denke mal, Sie bevorzugen wahrscheinlich blau oder grau, um den Männern zu gefallen!
Liebe Frauen und Männer, lasst uns weiterhin nach den Sternen greifen und das Unmögliche versuchen! Kämpfen wir für ein gleichberechtigtes Dasein von Mann und Frau, Flora und Fauna! Dabei müssen wir Menschen auf der Strecke lassen, die mit allen Mitteln versuchen, den Fortschritt zu vereiteln und nur am Profit interessiert sind. Diejenigen, die Menschen als Biomasse bezeichnen, die ihrer Meinunga nach nur gut ist, sofern sie die Profitgier dieser grauen Männer und Frauen befriedigen und die uns an der gleichberechtigten Teilhabe aller hindern wollen . Dazu gehören Menschen, die sagen, dass schon alles erreicht sei.
Solange, wir es zulassen, dass unsere Natur zurück gedrängt wird, Kernkraftwerke weiter laufen, solange haben wir nichts erreicht, außer die Welt zu zerstören. Damit es eine Welt nach uns geben kann, brauchen wir die Gleichberechtigung von Mann und Frau in jeder Hinsicht, nicht nur für uns, sondern für den Erhalt der gesamten Natur.
Vivan las mujeres, del mundo, vivan!
Ja, das musste mal gesagt werden und genau so. Vielen Dank!
Es hätte nichts gefehlt, wäre Ihr Kommentar von Frau Dittmer nicht beantwortet worden.
Die Antwort von Frau Dittmer war wie zu erwarten in gleicher Weise wie ihre Ausführungen sonst auch: pauschal, banal, egal. Hoffentlich breitet sich so ein Meinungsbild nicht noch weiter aus.
Eine Frau mit Energie!
Das ist ja wirklich eine poltitische Rede, die Sie da halten. Aber Bitte: überspannen Sie den Bogen nicht indem Sie beleidigen, ausfallend werden und diskriminieren.
Ranke Heinemann habe ich bereits vor 25 Jahren gelesen übrigens eine tolle Frau, stets im grünen Lederkostüm, ohne wischiwaschifarbensalat! Sie treten da deutlich farbloser auf.
Bunt ist schön, allerdings wird die Sache einfach grau, braun, dreckig, wenn sich zuviel vermischt.Sie haben das doch hoffentlich bereits als Kind in ihrem Tuschkasten gelernt. Ihr Glitzerglimmer könnte diesem Schicksal erliegen.
Leider können Sie nicht sehen, dass andere Menschen auch nach den Sternen greifen, weil Sie so damit beschäftigt sind auf Ihre zu schauen. Träumen Sie weiter.
Wir befreien uns derweil von Ihren Vorgaben und lieben einander Punkt
als 42 jähriger Mann / Vater dreier Söhne (gut in der Schule + jedoch alle unglücklich ob der Trennung Ihrer Eltern) fand ich als durchaus gelegentlich sozialdemokratisch denkender und nicht ganz so selten auch mal so wählender Mann (aber daran können die Genossen ja noch arbeiten) - über die in TrennungsVäterkreisen nun recht bekannte Monika Dittmer diesen blog / und die Diskussion die ich nun teils gelesen habe.
Hierzu:
(insofern @ elke ferner und @ Frau Struwe)
was schlagt Ihr Frauen euch förmlich verbal die Köpfe ein und schreibt Texte in denen es so dezidiert um Gender-Fragen geht - ohne doch einen Einblick zu haben in die Welt von jungen Familien "da draußen" -
Das ist zunächst mal starker Tobak - denn mehr Einblick kann der Kommentator ja auch nicht haben ...
ES IST HALT SO: ein jeder schaut + denkt + schreibt mit SEINEM RUCKSACK bei sozialen Themen. Und der hat immer zwei Eltern - nen ollen vatta und ne olle mudda.
SOGAR: sozialphysiologisch und -psychologisch weitere 2,3,4 ..Generationen die dann mitzählen.
MITZÄHLEN: tut dann: OBS (z.B.) eine autochtone + dörflich verwurzelte Familienlinie über Generationen an einem Orte gibt ...
OBS eine gemischt-ehe (bzw. Zeugung) zwischen vers. Nationalitäten war ...
OBS eine dt. Problematik in der Familie gab - z.B. einen Vater-Grossvaterkonflikt (und der Großvater die jüd. Mutter des Vaters entsorgte... ) - während der Sohn den GRossvater (SS) im Gegensatz zum Vater dafür hochhält ... (das gibst..) .. und sodenn eine Kompensationshandlung durch vergewaltigende Beziehungskiste durchführt.... (complicated / jedoch : REAL , gewiss nicht autobiographisch)
OBS diese odr jene polit. Hintergrund gab, evtl. sogar Fluchten aus dem Deutschland unserer Geschichte
OBS Ostvertriebene waren die sodenn autochtone (s.o.) heirateten (bzw. zeugten gemeinsam).
OBS evangelische / katholische ...
OBS ...
OBS.. diese oder jene ständische Kaste war/ist in denen die Familie verwurzelt ist ...
OBS überhaupt Familie ist/war... oder ein soziales Problem von Anfang an..
die Konstellationen in der BRD sind manigfaltig und wer genaus hinschaut erkennt: nicht minder als in den USA !
Und so manigfaltig sind dann die Rucksäcke.
... und dann schreiben hier SPD-Frauen und haben die Deutungshoheit bzw. verteidigen diese gegen eine Renegatin (und vermutlich eine Genossin) Monika aus dem kleinen Goslar.
Will sagen:
Wenns um "Alleinerziehende" geht die MILLIARDEN kosten, und WENNS darum geht darüber zu diskutieren,
DANN bitte diskutiert dezidierter, nicht so schablonenhaft.
Frau Ferner: Ihre Text das ist doch wie ein Abziehbild.
Den kann ich mir ausdrucken und irgendwohinkleben - das Bild einer Frau mit rot-gefärbten Haaren finde ich in jeder Partei und dann der Stempel drauf: "Feministin".
Den Quatsch auf ihrer homepage (23.07.2010) über queer-stuff und sonn Gedöns.. das spare ich mir mal zu kommentieren. Ist nicht Mehrheitsfähig. Zu recht.
Männer heute sind MENSCHEN.
Was meinen Sie wieviele da draußen ÜBEHAUPT NICHT (s.o.: die diversen Hintergründe unserer Existenzen..) IHREM KLISCHE entsprechen ?
Warum schreiben sie dann so penetrant einseitig das die Augen weg tun beim Lesen. So erwartungsgemäß passend zu der Schablone die Sie selber darstellen rein optisch.
Das ist ad homine - sorry.
Aber wenns um harte Fem-Argumente geht - dann passt praktisch immer dieses Klische.
Nachdem ich nun mal unter wikipedia zu Esther Vilar nachgelesen haben ...
verstehe ich (ja man muss ja nicht alles wissen, man kann dazulernen mit der Zeit), jetzt verstehe ich vieles, und werde wiederholt bestätigt. Da hats gefunkt - gell ?
Es geht offenbar immer wieder (das ist nun nicht "ad homine" gemeint - nur dank fehlender plebiszite erspart uns der bundesdeutsche politalltag korrekte Auseinandersetzungen zur Sache (Kalifornien..)) aber man sieht es überall in den Städten, im Umfeld, - es geht um einen LEBENSENTWURF der überhaupt nix mit FAMILIE zu tun hat. Aber die Kinder von Trennungseltern sollen also "geadoptiert" werden können ... miesester Kindesraub fällt mir dazu ein ....
UND DAS SOLL DANN hier prominent und stellvertretend für des alten Horndrehers seine Partei stehen ? Für KohleKumpel und für Gewerkschafter die Überstunden schaffen. Für Arbeiter und Angestellte aus der Mitte der Gesellschaft ? Passt nicht.
NEIN - details aus dem privaten Umfeld helfen nicht weiter - und doch immer wieder: "unser aller Rucksack".
Unsere bundesdeutsche Gesellschaft hat aber gewiss keinen rosaroten Rucksack. Dat geeht auch nich.
DAS Stichwort habe ich NUN verstanden: Esther Vilar.
Nachzulesen unter wikipedia.
Das Leben könnte doch so schön sein, wie damals im Kindergarten - "Spielst Du mit - was spielt ihr - Vater Mutter Kind - dann spiel ich mit" - das war ein schönes Spiel am Sandkasten damals.
Und auch eine schöne Zeit für die Väter (also die ca. 1,8 Millionen Trennungsväter < > Alleinerziehende Muttis auf sozi-ticket - als Sie noch mit Ihren Kindern sein "durften".)
LIEBE SPD: überlassen Sie KEINESFALLS die Meinungsbildung in der SPD Frauen wie Elke Ferner...
sonst kommen bald noch weitere Parteien ins Feld.
Potential das Thema "Trennungsväter" aufzunehmen gibt es bestimmt welche in unserem Land.
Frau Dittmer argumentiert doch nur logisch, stringent + richtig. Ferner + Struwe (und was ich sonst wohl alles noch überlesen habe: dummschwätz)
Im Kindergarten wissen es schon die Kinder (oder spielen die es heute so nicht mehr ???):
"Spielste mit - wir spielen Vater, Mutter, Kind".
Das, nur DAS ist das ganze Leben.
Und all die leider kinderlosen - wissen wirklich nicht was Sie verpassen.
mr
Hallo Martin,
die "Rucksäcke" finde ich sehr passend, wir sollten mal wandern gehen und uns darüber austauschen :)
Dann können wir Lasten vielleich teilen und es gibt da ja auch ein paar Schätze zu heben über die wir uns freuen werden.
Eine Abtrünnige bin ich eigentlich ja nur für die, die mich für sich kategorisieren wollen. Wie Sie schreiben, argumentiere ich stringent.
Die SPD habe ich immer als ein Sprachrohr des Volkes verstanden, dem Volk aufs Maul geschaut und damit Politik gemacht. Diese Hinwendung täte auch in der "Frauenfrage" gut, denn diese Frage ist auch eine "Männerfrage". So wird ein Schuh daraus.
Esther Vilar, oh ja! Lesen bildet hat mein Vater immer gesagt.
Frau Vilars Forderung nach weniger Wochenarbeitszeit für Männer (damit diese ihre Lebenszeit in etwa an die der Frauen heranbringen können)ist unverwüstlich.
(übrigens: Nonnen und Mönche differieren mit ihrer Lebenszeit nur gering, ob das am zölibatären Lebensstil liegt ist noch unerforscht ;)
Auf der Bundeskonferenz der Gleichstellungsbeauftragten in Wuppertal d.J. hat Herr Thilo Hirsch, als erster männlicher Referent auf einer solchen Konferenz, über weniger Wochenarbeitszeit philosophiert. Ich hoffe für die nächste Bundeskonferenz auf eine paritätische Besetzung in den Gremien und im Publikum, wie wäre es vorerst mit 40 % Männern, wie in den Vorständen gewünscht.
Was er vortrug hörte sich bezaubernd an: 30 Wochenstunden für alle, daraus resultierend mehr Zeit für die Kinder und mehr Zeit für die Senioren in der Familie. Da kommt Entspannung und Freude auf.
Reamon: Why do we make it so hard, this live is so complicated, until we see it through the eyes of a child oder in Deutsch: Grönemeyer: Gebt den Kindern das Kommando
Ach Leute singt mal wieder im gemischten Chor!
LG Monika
Alles schön und gut lieber Väter- und Männerrechtler/innen. Allerdings frage ich mich allen Ernstes, inwieweit Frau Ferner und Frau Struwe sich hier GEGEN eine gleichberechtigte Familien- und Sorgerechtspolitik ausgedrückt haben.
Der permanente Vorwurf, dass sie gegen die Väter, gegen die Männer, gegen Geschlechtergleichheit sind, kann ich im Diskussionsverlauf nicht nachvollziehen. Zudem finde ich gerade die Antworten, dass das "männerpolitische" Lager es hier auch sehr einfach macht und ständig Gleichstellungspolitik mit gerechter Familien- und Sorgerechtspolitik ausgespielt.
Ergo Frauen die mehr Gehalt und eine Quote fordern, nehmen uns Vätern auch die Kinder im Scheidungsfall weg. Wie kommt es zu diesem merkwürdigen Gedankengang? Warum sind benachteiligte Väter (beispielsweise im Sorgerecht) der Beweis dafür, dass die Frauen angeblich zu viel oder das Falsche im Berufsleben fordern? Die Logik ist mir absolut nicht klar und dem politischen Forderungen der Männerrechtler wohl auch eher im Wege, da dies wohl die falschen Adressatinnen sind.
Meines Erachtens ist es sinnvoller, die Sorgerechtsfragen und familienpolitischen Ungleichheiten (by the way: erhalten alleinerziehende Männer nicht die selben Transferleistungen?) von Fragen des Einkommens und politischer Mitbestimmung in Politik und Wirtschaft (Quote) von Frauen zu lösen.
Außerdem, seien wir ehrlich, sitzen in den politischen Entscheidungsgremien, ja nun nicht überwiegend Frauen geschweige denn Feministinnen, so dass mir nicht klar ist, warum die Männerrechtler sich ausgerechnet hier und dann noch beim vorwärts abarbeiten und nicht im ständigen Austausch mit Vätern und ihren politisch Gleichgesinnten im Bundestag bzw. den Parteien stehen.
Letztendlich könnten aktive Männerrechtler mehr Kraft in ihre eigenen politischen Forderungen stecken, statt im Feminismus oder in Frauengleichstellungsfragen ständig Männer- und Väterfeindlichkeit zu wittern und sich an etwas abzuarbeiten, was im juristischen Sinne im Prinzip nichts mit Familien- und Sorgerecht zu tun hat. Ja, und wie gesagt, überzeugen Sie vielleicht alle erstmal Männer und Väter in der Politik. Das hat wohl mehr Aussicht auf Erfolg.
.. gibt es noch Frauen, die Gleichstellung und Diskriminierung in den Geschlechtern erkennen.
Sehr geehrte Frau Dittmer,
ihren Blogbeitrag zu lesen war einfach herzerfrischend. Zur Zeit haben wir eine Gesellschaft mit einem "Titten-Faktor".
Ich kann sogar mit Quoten leben, wenn sie sich auf eine sinnvolle Basis beziehen. Wenn in einer Partei 10% der Mitglieder männlich sind, dann wäre eine Geschlechtsquote von 40% in den Parteiämtern eine Diskriminierung der Frauen, da sie nie die gleiche Chance gehabt haben ein Amt zu besetzen. (Anm.: bei den Grünen gibt es eine Geschlechterquote, die Männer diskriminiert.)
Richtig wäre also eine Quote gemessen an der Mitgliederstruktur. Schade, dass die Parteien mit dem Gleichstellungsgedanken auf den Fahnen gerade diesen Fehler machen und Männer systematisch diskriminieren.
Viele Grüße
Detlef N.
Hamburg
Sehr geehrter Detlef Naumann,
es gibt mehr Frauen als Sie denken, die diese Angelegenheit so sehen wie ich.
Selbst unter den Gleichstellungsbeauftragten!
Allerdings, so flüstern diese mir ins Ohr, ist es ein Tabu, darüber in Gleichstellungskreisen laut zu sprechen.
Aber, auch das wird kommen.
Ich meine wir leben in einem Land in dem die freie Meinungsäußerung ein hohes Gut ist, auch deshalb rede und schreibe ich. Die flüsternden Frauen werden noch den Mut finden lauter zu sprechen.
In Schweden z.B. haben Frauen im Kontext der Prostitution gegen feministische Forderungen protestiert. In diesem Zusammenhang wird davon gesprochen, dass der Feminismus in Schweden zu einer Staatsreligion geworden sei.
Widerspruch aus den eigenen Reihen und ein klarer "Vorwurf", das darf schon mal erlaubt sein und sind zwei gängige politische Mittel.
Wir jedoch zitieren immer noch gern unkritisch die skandinavischen Länder, ob es nun in Sachen Quote ist, oder im Kontext der Kinderbetreuung.
Unsere feministischen Forderungen diesbezüglich kommen einfach 30 Jahre zu spät...
Da wird uns doch wohl auch etwas Neues, Eigenes einfallen, oder?
Wie wäre es mit:
Unter dem Dach der Gleichstellungspolitik finden Frauenpolitik und Männerpolitik ein gleichberechtiges Zuhause!
Auf geht´s SPD! Positioniere dich gleichberechtigt wertschätzend für Frauen und Männer!
Einen fröhlichen Gruß in Richtung Norden!
Monika Dittmer
@Detlef Naumann
Wie bezeichnen Sie die Gesellschaft vor der "Gesellschaft mit einem "Titten-Faktor", ist das für Sie die Gesellschaft mit einem "Schw...-Faktor" oder eher mit einem "IQ-unter-aller-Würde-weil-Männer-wie-Sie-so-ungeniert-argumentieren-und-ein-schlechtes-Vorbild-für-Jüngere-Männer-abgeben-Faktor"?
Liebe Frau Dittmer,
gratuliere Ihnen zu solchen kompetenten Mitrednern, die Sie auf die Vorwärtskommentarseite holen konnten. Weiter so!!! Ist bestimmt von Vorteil für die gesamte Emanzipationsbewegung der letzten 30. bis 100. Jahre.
Sehr geehrte Frau von der Aue,
Sie sind doch in Berlin Justizsenatorin. Weshalb haben Sie sowohl in Ihrem Ministerium wie in denen der anderen Senatoren,sowie in der gesamten Verwaltung, bei den Richtern und deren Mitarbeitern die Beamtenbezüge, die Gehalts- und
Lohnzahlungen der Frauen sowie derAbgeordneten immer noch mit einem Unterschied von 23 % zu Lasten der Frauen aufgehoben?
Sie stehen doch an der Spitze eines Ministeriums, das hoch dotiert ist? Was gleuben Sie, wievielMänner dieses Amt erreichen können, wenn Sie es bereits besetzt haben?
Oder bin ich dahingehend falsch unterrichtet, dass im öffentlichen Dienst es doch nicht so ist? Oder bei Ihrem Gatten? Der ist doch Familienanwalt in Berlin. Sind die Honorare um 23 % höher als bei seinen Kolleginnen? Wahrscheinlich, wenn diese Verfahrenskostenhilfe für ihre Mandantinnen erhalten. Dies gilt aber für Rechtsanwälte ebenso, genauso ist es mit der Gebührenordnung, die auch nicht zwischen Männern und Frauen unterscheidet.
Hallo Horst Schmeil,
der Feminismus hat halt so seine "Mantras".
Eines ist die Gehaltsdifferenz - die leider nicht differenziert betrachtet werden soll/darf.
Mein Vorschlag in diesem Kontext:
Frauen ändert euer Beuteschema! Ein Mann etwas kleiner als ihr, mit etwas weniger Gehalt als ihr und schon könnt ihr weiter arbeiten und er bleibt beim Kind.
Doch, wie ich in der Tagespresse von vor wenigen Tagen lesen konnte, wollen Frauen immer noch immer das Eine!
Schade für die vielen tollen Männer, die zwar wenig im Geldbeutel haben, aber dafür ein großes Herz!
LG Monika Dittmer
Sehr geehrte Frau Dittmer,
das war eine längst überfällige Analyse. Hier auch einige Zahlen, damit ein jeder die Zusammenhänge versteht.
Der machtvolle Bund Deutscher Juristinnen, der jahrelang die mütterliche und die Ex-Ehefrauen Übermacht mit Klauen und Zähnen verteidigt hat, ist hauptverantwortlich dafür, dass in Deutschland West ca. 30% der weiblichen Bevölkerung hauptsächlich aus dem Unterhalt ihrer Männer und Väter lebt: Nachzulesen im Datenreport 2008 auf Seite 112.
Ihre Vermutung, dass viele dieser Damen gar nicht arbeiten wollen, lässt sich anhand der Begründung des BGH in seiner Pressemitteilung 139/2008 nachvollziehen: "Selbst wenn ein Kind im Kindergarten volltags betreut wird, führt dies nämlich noch nicht notwendig zu einer vollschichtigen Erwerbspflicht des betreuenden Elternteils. Denn zusätzlich zur Betreuung insbesondere in den Abendstunden könnte eine vollschichtige Erwerbspflicht überobligatorisch sein."
Der XII. Senat des BGH, der sehr stark am Morbus Feministicum leidet, hat also auch nach der Reform des Unterhaltsrechts, an seiner veralteten Meinung festgehalten, dass Mami überarbeitet ist, wenn sie tagsüber schlafen kann und abends einige Stunden für das Kind sorgt.
Im Kriegsgeschrei dieser Fraktion hört man(n) immer wieder, dass Frauen 23% weniger verdienen würden, bei gleicher Arbeit. Kaum jemand beachtet die destatis-Studie aus 2003 in der klar ausgearbeitet wurde, dass erwerbstätige Frauen im alten Bundesgebiet ein um 5,7% höheres EINKOMMEN haben als die Männer (Seite 45, Einkommensverteilung in Deutschland - Fachserie 15 Heft 6 - 2003).
Da die Heerscharen der Frauen-Benachteiligungs-Ideologie die Un-Aufmerksamkeit der Medien immer nur auf den Lohn, nicht aber auf das EINKOMMEN der ach so benachteiligten Frauen lenken, konnte dieses Ungleichgewicht so lange verborgen bleiben:
Daher, es ist eine glatte Lüge, dass Frauen 23% weniger verdienen: Wahr ist, dass viele der 30%, die sich hauptsächlich und auch viele die sich nur nebensächlich aus Unterhalt ernähren, keinen Anreiz haben, sich anstrengen zu müssen.
Durch Job und Unterhalt haben diese Frauen ein bequemes Auskommen. Daher nehmen die praktisch jeden Job an, der sich bietet, ohne selbstbewusst zu verhandeln. Dadurch werden die Löhne in typische Frauenberufe nach unten gedrückt.
Mit andern Worten, es sind nicht die "patriarchalischen Strukturen", die Frauenlöhne gering halten, sondern der Feminismus selbst: Besser gesagt, die Scheidungsindustrie, die sich dem Feminismus als "nützlichen Idioten" bedient, um Geld auf den Rücken der Familien und vor allem der Kinder zu machen.
Und nun ein Paradoxon des sozialdemokratischen Grundgedankens!
Obwohl die Produktivität in der Wirtschaft und Haushaltsarbeit gewaltig gestiegen ist, hat sich nur die Arbeitszeit der Hausfrauen bei gleich bleibendem Lohn reduziert. Der Mann aber wird in den Produktionshallen zunehmend von Maschinen ersetzt.
Die Sozis haben aber nie den Mut einer Esther Villar gezeigt sie haben keine Arbeitszeitverkürzung für die Männer gefordert. Im Gegenteil, durch die Liberalisierung der Leiharbeit (in Frankreich dürfen Leiharbeiter nicht unter 110% des Tarifvertrages bezahlt werden, der in der Firma in der sie ausgeliehen werden gültig ist.) hat die SPD mit Hartz und Schröder die Zahl der Geringverdiener erheblich angehoben.
Die, für das Unterhaltsrecht gültige Düsseldorfer Tabelle verlangt von einem Vater einen Mindestunterhalt in Höhe des gesamten Existenzminimums des Kindes. Dem Vater des Kindes wird aber kein Mindestlohn gewährt. Selbst wenn der Vater einen Lohn erhalten würde, der genau dem Existenzminimum seines und seines Kindes entspricht, muss er die Hälfte des Existenzminimums des Kindes versteuern. Auch das ist eine Diskriminierung des Unterhalt zahlenden Vaters.
Das EMRGH hat nachgewiesen, dass Väter und damit Männer in DE diskriminiert werden. Die SPD sollte nun ihr Slogan "Wer die menschliche Gesellschaft haben möchte, muss die männliche überwinden" überdenken. Laut EMRGH entspringt dieser Spruch einer zutiefst reaktionären Ideologie: Der diskriminierenden Ideologie des Vorurteils!
Den Kritikerinnen der Frau Dittmer empfehle ich die Lektüre des Artikels "Die armen Männer" bei EMMA. Die Wahrheit befindet sich auf den Vormarsch, mit oder ohne Ihnen.
Die Partnerschaft der Geschlechter wird auf jeden Fall erst dann möglich sein, wenn beide Geschlechter gleichermaßen berücksichtigt werden. Gleichstellung nur für Frauen, ist wie eine Paartherapie nur für die Frau: Also Blödsinn!
Sehr geehrter Michael Balneau,
Gleichstellungsarbeit vergleiche ich gern mit einer Wippe.
Wenn auf beiden Seiten das Gewicht völlig identisch ist, dann macht das Spiel wenig Spaß, mir jedenfalls.
Es macht auch keinen Spaß, wenn auf der einen Seite ein Fliegengewicht sitzt und auf der anderen Seite viel Gewicht nach unten drückt. Das Fliegengewicht würde "oben verhungern", keine erfreulichen Aussichten.
Mit etwas Geschick von Beiden kann jedoch ein tolles Auf und Ab produziert und der Genuß auf beiden Seiten aufrechterhalten werden.
Es müssen also beide Seiten berücksichtigt werden und man tut gut daran sich in die Bedingungen des Anderen empathisch hineinzudenken - nicht mehr und nicht weniger!
"Try walking in my shoes" singen Depeche Mode...
Einen herzlichen Gruß
Monika Dittmer
"Kaum jemand beachtet die destatis-Studie aus 2003 in der klar ausgearbeitet wurde, dass erwerbstätige Frauen im alten Bundesgebiet ein um 5,7% höheres EINKOMMEN haben als die Männer (Seite 45, Einkommensverteilung in Deutschland - Fachserie 15 Heft 6 - 2003)."
Wenn ich das richtig sehe, unterschlagen Sie lieber Geschäftsführer der Männerpartei die Ergebnisse von Seite 43 und 44, wo die Männer in der Einkommensverteilung vorne liegen.
Außerdem gehen die Zahlen von Seite 45 nicht vom bedarfsgewichteten Pro-Kopf-Einkommen aus. Außerdem wird hier vom "Haushaltsnettoeinkommen, dividiert durch die Anzahl der Haushaltsmitglieder" ausgegangen und nicht wie Sie behaupten vom Erwerbseinkommen.
"Durch Job und Unterhalt haben diese Frauen ein bequemes Auskommen."
Vielleicht hätten Sie die Studie bis zum Schluss lesen sollen (siehe Geschlechterverteilung bei den Armutsrisikoquoten), das Armutsrisiko (und das ist nun wirklich nichts neues) liegt bei Frauen höher.
Wenn Sie sich schon für Männer einsetzen, dann machen Sie das richtig und schauen da hin, wo es tatsächlich zu Ungerechtigkeiten kommt (Sorgerecht, Männer in sogenannten Frauenberufen).
Frau Dittmer, Sie haben (leider) Recht. Auch wenn ich alles andere als ein Sympathisant der SPD oder anderer linker Parteien bin: Es ist schon erschütternd, welcher Mangel an innerparteilicher Demokratie dort herrscht, wie sehr die Meinungsbildung versteinert ist, wie wenig der Diskurs von echter Offenheit geprägt ist und von der Bereitschaft, Tabus ernsthaft in Frage zu stellen. Damit wird sich diese Partei keinen Gefallen tun, denn so verschläft sie wichtige gesellschaftliche Entwicklungen, zu denen auch die Emanzipation der Männer gehört.
Noch ein Kommentar zu diesem Satz: "Elke Ferner (SPD) beschimpft Christina Schröder (CDU) als Antifeministin, weil diese die Quote für Kortison hält." Frau Schröder hat sich (leider) positiv zur Frauenquote geäußert - womit wohlgemerkt nur eine Quote für gutbezahlte, prestigeträchtige und einflussreiche Jobs gemeint ist, aber keine Quote für gefährliche und körperlich auszehrende Berufe, in denen Frauen ebenfalls stark unterrepräsentiert sind. Deswegen hat Frau Schröder die lobenswerte Auszeichnung "Antifeministin" bedauerlicherweise nicht wirklich verdient.
Hallo Albino,
Sie haben Recht, die SPD muss sich im Spiegel anschauen, und sich fragen, wo Versteinerungen sie lahm legen, wo Tabus ihre Entwicklung behindern. Sie muss aktuelle Entwicklungen aufgreifen und im Lichte ihrer guten Tradition begutachten, sich vielleicht sogar neu formieren.
Ich mache mir Sorgen um die "alte SPD". Sie hat an gesellschaftlichem Gewicht verloren, schafft es nicht die Menschen bei Regenwetter an die Urnen zu locken. Schade, dann hat sie wohl die Themen verfehlt?
Mir scheint, die "alten" Parteigenossen werfen immer mehr das Handtuch und lassen die "jungen Einsteiger und Aufsteiger" in die Ämter. Das ist vielleicht garnicht so schlecht. War der Parteibonze früher 55 Plus, dann ist er heute so um die 40. Das ist doch schon mal ein Wandel :)
Geben wir Frau Schröder doch mal eine Chance. Immerhin ist sie für sie die Quote das letzte Mittel, sie ist in Kooperation mit Guttenberg gerade dabei die Wehrpflicht abzuschaffen und setzt sich nicht mehr für das katholische Mädchen auf dem Lande ein (das hat sich ja emanzipiert),sondern für den männlichen Jugendlichen mit Migrationshintergrund. Das Referat 408 für eigenständige Jungen- und Männerarbeit ist eingerichtet.
Manches braucht Zeit, aber der Wind steht doch gut Männer- und Frauenpolitik unter dem Dach der Gleichstellungspolitik.
Mir mangelt es in der SPD hierzu noch an herzerfrischenden Aussagen. Das Widerkäuen der bisherigen frauenpolitischen Forderungen halte ich für falsch, da sie substantiell nicht haltbar, drohen zu Phrasen zu verkommen.
Eine Antifeministin könnte eine Frau mit Herz und gesundem Menschenverstand sein...
Monika Dittmer
Verehrte Frau Dittmer,
was Sie schreiben, ist wirklich herzerfrischend, und ich bin froh, dass diese Dinge endlich jemand ausspricht. Ein bisschen Angst habe ich ja, dass Sie für die hiesige Parteipolitik zu viel Rückgrat haben und unter Ihren ParteifreundInnen die Unterstützug verlieren könnten.
Interessant finde ich, dass Sie als Grüne (stimmt das noch?) im Vorwärts schreiben. Sind diese Dinge in Ihrer eigenen Partei unaussprechbar? Interessant finde ich allerdings auch, dass der Vorwärts solche Worte veröffentlicht, immerhin das offizielle Organ der selbst ernannten Partei zur "Abschaffung der männlichen Gesellschaft".
Insgesamt finde ich dies alles hoch erfreulich, und ich wünsche Ihnen Mut, Durchhaltevermögen, gute Freunde und ein schnelles Pferd!
Inhaltlich habe ich zu dem Text außer meiner vollen Zustimmung nichts zu sagen.
Herzliche Grüße!
Der Weingeist
Hallo Weingeist,
vielen Dank für die ebenfalls ermutigenden und auch besorgten Worte.
Ich bin seit etwa 20 Jahren in der SPD, komme aus einem einfachen Hause mit SPD Eltern und Großeltern. Das gibt mir persönlich die Rückendeckung für mein Handeln. Außerdem bin ich selbst ein halbes Jahrhundert auf dieser Welt und bitte eine "alte Frau" auf diesem würdigen Blog mit etwas mehr Respekt und Wertschätzung zu begegnen. Sie Weingeist tun das. Vielen Dank.
Ist es nicht gute Tradition in der SPD den "Mächtigen" auf die Finger zu klopfen, wenn sie andere "ausbeuten" und "schwächen"? Sich für jene einzusetzen, die Hilfe brauchen, oder um Hilfe bitten ist sozial und entpsricht auch der christlichen Tradition unserer Kultur.
Ich habe mich gefreut, dass mein Text veröffentlicht wurde. Mein Mut hat mich ja selbst erstaunt, doch der Apfel fällt eben einfach vom Baum, wenn er reif ist.
Wenn nun dieser Mensch, der ausgebeutet und geschwächt vor mir steht, ein Mann ist? Ich werde ihn genauso behandeln, wie ich eine Frau in dieser Situation behandele. Das gebietet der Art. 3 des GG und mein Auftrag für Gleichstellung zu sorgen.
Stellen Sie sich also einfach weiter in den Weg!
Ich bin mir sicher, es wird.
Monika Dittmer
Behalten Sie ebenfalls den Mut
Ja, ja, die Frauen, die Frauen, die Frauen.... Man hört immer nur DIE FRAUEN !
Echt, wird das nie aufhören?
Ich schlage vor, dass alle Frauen nach Amerika und Europa auswandern, alle Männer nach Afrika und Asien, und dass die restlichen Kontinente einfach leer bleiben. Dann sind wir alle frei voneinander und, endlich, superglücklich!
Sieht denn keine ach-so-tolle-aber-furchtbar-unterdrückte-Frau die Strassen, die Gebäude, die Brücken, die Transportmitteln inkl Autos, die Fernwärme, das fließende Wasser, die Elektrizität? Wer hat das alles erfunden, entwickelt, produziert, wer hält das alles im Betrieb, immer noch, einwandfrei, leicht zu handhaben, billig? Sieht denn keine ach-so-tolle-aber-furchtbar-unterdrückte-Frau die Brottchenbäcker, die mitten in den Nacht aufstehen, die Soldaten, die Feuerwehrmänner, die Polizisten auf schwierige Einsätze, die Lieferanten von Sachen aus dem Quellen-Katalog, die Tiefbauarbeiter, die Ölplatformarbeiter, die Kanalreiniger, die Müllbeseitiger, die Diamantenmienensklaven, die Holzpfäler für den tollen Holztisch? Niemand sieht das? Sind wir denn alle Opfer des Kollektiven-Blindseins?
Was ist das für eine ungeheuerliche Undankbarkeit? Männer sind nur brutale Täter, Männer sind nur gewaltbereite Machos? EIN WITZ ! Das keins mehr ist.
23% weniger Lohn gibt es weiterhin, solange diese Gesellschaft, in der wir alle Leben, mehr bezahlt für ein warmes Zuhause im Winter, als für das Abrechnen der Einkaufstüte im Supermarkt, oder das Spielen mit Kindern zwischen 09:00 vormittags und 02:00 nachmittags, in eine wöhlige Arbeitsstelle. Wenn wir diesen Femi-Wahn weitertreiben, dann hat sich der Westen bald ausgewestet. Wohlgemerkt der gleiche Westen, in dem wir jetzt so toll-frei-herrlich Gender-diskutieren dürfen.
Kinderbetreuung? Das ist nicht lache! Nein, das kommentiere ich nicht. Nur so viel: Harte Arbeit sieht anders aus.
Schaut doch mal hier, wenn ich bitten darf: http://www.youtube.com/watch?v=GLPDBGZiT54
Oder hier: http://www.womynkind.org/scum.htm
Männer haben bald überhaupt keine Lust mehr, mit irgendeine Frau irgendetwas zu tun zu haben!
Also, jetzt mal halblang.
"Wer hat das alles erfunden, entwickelt, produziert, wer hält das alles im Betrieb, immer noch, einwandfrei, leicht zu handhaben, billig?"
Denken Sie mal an Lise Meitner (Kernspaltung), Marie Curie (mobiles Röntgengerät), Emmy Noether (moderne Algebra), Josephine Cochran (Spülmaschine), Hedy Lamarr (Funktechnikforschung), Martine Kempf (Computerprogramm, das auf gesprochene Anweisungen reagiert), Gertrude Blanch (wichtige Beiträge zur Entwicklung der Computerprogrammierung) und viele mehr. Ich finde die Darstellung, dass wir Männer die Welt quasi im Alleingang erschaffen haben etwas geschichtsfern.
Außerdem sollten die wichtigen Verdienste von Frauen in Industrie und Handwerk nicht vergessen werden. Und auch bei Polizei und Feuerwehr, in Krankenhäusern und Schulen leisten ja wohl beide Geschlechter eine gute Arbeit.
Erzieher und Erzieherinnen arbeiten (zumindest in Ostdeutschland) ihre 8 Stunden und den Beruf derart darzustellen, finde ich sehr entwürdigend, schließlich handelt es sich um einen verantwortungsvollen Beruf und nicht um Ringelpitz mit Anfassen.
"Was ist das für eine ungeheuerliche Undankbarkeit?"
Ich weiß nicht genau, warum sich ein Geschlecht bei dem anderen bedanken sollte.
Ihr youtube-Link kann ich nur als frauenfeindlich bezeichnen.
Wir kommen nicht weiter, wenn wir dabei bleiben gegeneinander aufzurechnen und miteinander abzurechnen.
Wertschätzung füreinander und für das, was jeder für jeden leistet oder geleistet hat scheint mir der bessere Weg.
Etwas mehr Respekt voreinander kann auch nicht schaden.
Wie wäre es mit Deeskalationsstrategien, insbesondere in den Kreisen, in denen Frauen oder Männer sich zum Thema geradezu in Rage reden.
Immer nur nachtragen bringt keinen Fortschritt, es beschert nur.
Guten Abend, liebe Frau Dittmer,
zuersteinmal: danke für das Legen eines (oder mehrerer) Finger in die Wunde der "DinosaurierInnen".
Sie schreiben mir aus der Seele und nach den Jahrzehnten der angeblich besseren Gesellschaft muss die Wahrheit endlich auch mal ans Tageslicht - wie ein kritischer Diskurs darüber, den Sie dankenswerter Weise hier schon vor einigen Monaten angefangen haben.
Die Kommentare hier sprechen ja zum Teil eine eigensinnige, und fest "einbetonierte" Sprache. Zement war wohl nie der Weg, auf dem eine Gesellschaft, die menschlich sein will, aufgebaut werden kann. Und wir sehen viel Zement, Beton, Mörtel, der langsam anfängt zu bröckeln.
Aber es git Widerstand, teils auch wohl politisch insistiert, wenn auch nicht inspiriert:
"...Unterschriftenaktion der dt. Juristinnen (BDJ?)... Nun wundere ich mich über die Parteilichkeit dieser Akademikerinnen..."
Googeln Sie in diesem Kontext bitte mal nach "Bundesverdienstkreuz" und "Edith Schwab".
Für mich ein ungeheuerlicher Vorgang, bei dem ich mich frage, wer solche Auszeichnungen eigentlich vergibt und staatlich legitimiert!?
Vor allem, wenn man es mit der Väterfeindlichkeit dieser Vorsitzenden des Verbandes allein erziehender Mütter (gegen Väter) zu tun bekommt, wie aktuell in der Online-Ausgabe der taz vom 6.8.2010 nachzulesen ist.
Bleiben Sie sich treu, bitte.
Herzlich
Nur ein Mann
Liebe Frau Ferner,
"Nein, er ist nicht tot. Allerdings darf frau sich getrost die Frage stellen, was heißt Feminismus im 21. Jahrhundert?"
Das frage ich mich auch. Lifestyle? Psychotherapie? Pardon, aber aus meiner Perspektive frage ich mich wirklich nach dem Daseinszweck des Feminismus.
"Es mag vielleicht modern sein, wie Bundesministerin Schröder, die sich was ihre Aktivitäten angeht wohl eher als Männer- denn als Frauenministerin versteht, sich auf Neben"kriegs"schauplätze zu begeben, und nun eine Jungenpolitik zu initiieren und das Feld der Gleichstellungspolitik völlig brach liegen zu lassen. Aber eine Antwort auf die fehlende Gleichstellung der Geschlechter ist das nicht."
Frau Dr. Schröder entdeckt, dass es zwei Geschlechter gibt und dass beide in ihr Ressort fallen und dann ist sie plötzlich eine "Männerministerin"? Angesichts des Budgets, welches zur Frauenförderung vorgehalten wird, ist diese Unterstellung nicht ganz nachzuvollziehen. Zumal erwiesen ist, dass Jungen schon in der Schule bei gleicher Leistung schlechter benotet, also "diskriminiert" werden.
Übrigens: "Gleichstellung" und "Gleichberechtigung" sind zwei sich entgegenstehende, ja widersprechende Begriffe. Es lohnt sich, hierüber nachzudenken.
"Sind die gut ausgebildeten Frauen in unserem Land etwa selbst dran Schuld, dass es erst 4 von ihnen in den Vorstand eines DAX-Unternehmens geschafft haben?"
Erbringen sie doch einmal einen Gegenbeweis, Frau Ferner. Vielleicht ist es ja wirklich so, dass Frauen dafür verantwortlich zeichnen.
"Haben es die Frauen selbst zu verantworten, dass ein Arbeitgeber lieber einen potentiellen Vater als eine potentielle Mutter einstellt?"
Beweisen Sie diese Aussage. Das ist sonst nämlich nur eine Unterstellung und sonst nichts.
"Arbeiten Frauen gerne für weniger Lohn für gleiche oder gleichwertige Arbeit als den, den Männer erhalten?"
Die Behauptung, Frauen würden für exakt gleiche Arbeit weniger verdienen als Männer, ist unzutreffend, wie das Frauenministerium unter Frau Dr. von der Leyen nach entsprechenden Hinweisen selbst schon einräumen musste.
"Wer glaubt, der Feminismus hat sich überholt, irrt gewaltig!"
Stimmt. Richtig ist vielmehr, dass er einfach obsolet ist.
"Auch wenn wir im 21. Jahrhundert leben, die männlichen Strukturen sind geblieben."
Vage, vage... Können Sie das bitte konkretisieren? Wie sähen z.B. weibliche Strukturen im Vergleich zu männlichen aus?
"Es geht um nicht mehr und nicht weniger als um gleiche Teilhabe für Frauen und! Männer am Erwerbsleben, am beruflichen Aufstieg in der Wirtschaft, in Forschung und Lehre, in der Verwaltung und in der Politik und! an der Familienarbeit."
Wer Familienarbeit leisten soll, dem sollten familienrechtlich gleiche Rechte zugestanden werden. Das jüngste Urteil des BVerfG in Sachen Sorgerecht dürfte hier wegweisend sein. Und niemand hindert Frauen daran, am Erwerbsleben teilzunehmen.
"Es geht nicht darum, die Vorzeichen einfach umzukehren."
Es geht darum, Männern alle "Vorteile" ihrer traditionellen "Rolle" zu nehmen und ihnen gleichzeitig alle "Nachteile" der traditionellen weiblichen "Rolle" aufzuerlegen. Während Frauen ihre "Vorteile" behalten und obendrein noch die "Vorteile" der Männer erhalten sollen. Das kann nicht gut gehen.
"Was daran falsch sein soll, erschließt sich mir nicht."
Mir erschließt sich das. Man muss nur darüber nachdenken, dann bemerkt man, dass diese Haltung elementarsten zwischenmenschlichen Verhaltensweisen widerspricht. Selbst Kapuzineraffen reagieren auf Ungerechtigkeit mit Irritation. So ist das eben.
"Natürlich ist damit auch ein Machtverlust von Männern verbunden. Wie sollte es auch anders sein, wenn Frauen immer noch in allen Bereichen hoffnungslos unterrepräsentiert sind. Wirklich voran gebracht hat uns der Männerüberschuss in den Entscheider-Ebenen jedenfalls nicht. Von einem Gesellschaftsmodell, wie es z.B. in Norwegen gelebt wird, in dem Frauen nicht weniger wert sind als Männer, in dem es normal ist, dass Väter sich Zeit nehmen für ihre Kinder und eben nicht dem deutschen Modell des jederzeit verfügbaren Arbeitnehmers entsprechen, und in dem die Erwerbstätigkeit von Müttern genauso normal ist wie die von Vätern, oder Frauen in Führungspositionen deutlich stärker vertreten sind als bei uns, sind wir noch Lichtjahre entfernt."
Und welche konkreten gesellschaftlichen Mehrgewinne gingen aus dem - zwangsweise eingeführten - norwegischen Modell hervor?
Männer würden wohl viel von ihrer "Macht" bereitwillig" in andere Hände geben, wüssten sie sicher, dass es auch verantwortungsvolle Hände sind...
"Ich weiß nicht wer frauenfreundliche Arbeitszeiten fordert. ASF und SPD fordern familienfreundliche Arbeitszeiten - das betrifft auch Männer."
Sie übersehen eine ökonomische Notwendigkeit, der Familien unterliegen: Einkommensmaximierung.
Eine Familie, die aus einem Maschinenbauer und einer Soziologin besteht, steht vor folgender Entscheidung: Entweder derjenige mit dem höheren Einkommen maximiert seine Arbeitszeit oder derjenige mit dem geringeren Einkommen oder beide arbeiten. Nur erstere Variante maximiert das Familieneinkommen. Die Berufswahl steht jedem frei.
"Da gute Qualifikation, engagierte Arbeit von Frauen und freiwillige Vereinbarungen die Frauen nicht wirklich weiter gebracht haben, ist es an der Zeit jetzt Regelungen zu schaffen, die eine gleichberechtigte Teilhabe für beide Geschlechter auch Realität werden lassen."
Gute Qualifikation sagt rein gar nichts über spätere Wertschöpfung aus. Eine Frauenquote (das wollten Sie doch andeuten) wird den Wettbewerb um die beste Leistung außer Kraft setzen, mit entsprechenden Folgen.
"Quoten sind nicht das Ziel sondern ein Mittel um das Ziel der Gleichstellung von Frauen und Männern zu erreichen. Mit Freiwilligkeit jedenfalls wird dieses Ziel nicht erreicht."
Und daher muss man Menschen eben (mit Gewalt) zwingen. Richtig verstanden? Eher verlege ich meinen Betrieb nach Tschechien, bevor ich mich von Ideologen zu irgendetwas zwingen lasse. Die so entstehende Lücke kann dann gerne durch ein von Frauen gegründetes und betriebenes Unternehmen geschlossen werden.
"Es sind schon zu viele gut ausgebildete und engagierte Frauen auf der Strecke geblieben und die wenigen die es geschafft haben, mussten teilweise einen hohen Preis zahlen."
Erläutern Sie das bitte näher, darunter vermag ich mir nichts vorzustellen. Zu vage.
"Frau Schröder sollte sich vielleicht mal überlegen, ob sie Ministerin geworden wäre, wenn sie nicht aus Hessen stammen würde. Das hat zwar nichts mit Frauenquote zu tun sehr wohl aber mit Regionalproporz."
Das ist nun nicht mehr sachlich zu nennen. Mögen Sie Frau Dr. Schröder etwa nicht? Ist doch ein patentes Mädel (was ich wertschätzend meine).
"Im Übrigen geht es bei der Gleichstellungspolitik auch darum, strukturelle Benachteiligungen abzubauen."
Was immer das auch sein mag. Präzisieren Sie das bitte. Das läuft so auf unsichtbare (gläserne) Decken hinaus, auf wissenschaftlich Unhaltbares also.
"Zu tun ist noch reichlich. Und schaffen werden wir das nur, wenn fortschrittliche Frauen und Männer gemeinsam für ein Gesellschaftsmodell und eine gesellschaftliche Grundhaltung streiten, in der Frauen ebenso viel wert sind wie Männer, in der beide Geschlechter auch gleichermaßen in allen Bereichen und auf allen Ebenen vertreten sind und in der Frauen und Männer sich die familiäre Sorge partnerschaftlich teilen."
Frauen und Männer sind schon jetzt gleich viel wert, es ist daher absolut folgerichtig, ihnen exakt die gleichen Rechte einzuräumen (gleiche Startbedingungen), sie "gleichzustellen" (gleicher Zieleinlauf) läuft auf einen Verlust an Freiheit hinaus und das ist nicht fortschrittlich zu nennen.
Und "partnerschaftliche familiäre Sorge"... Das jüngste Urteil des BVerfG sollten Sie kennen. Als Mann muss man sein Sorgerecht schon im Wege der Verfassungsbeschwerde einklagen, sonst wird es einem vom Gesetzgeber verwehrt.
"Frei nach dem Motto "die Hälfte des Himmels, die Hälfte der Erde, die Hälfte der Macht!"."
Gerne. Entsenden Sie den gesamten ASF dann nach Kabul, dann reden wir weiter, über etwa eine Quote in Deutschland. Dann.
"Nicht mehr - aber auch nicht weniger."
Das Problem ist, dass momentan "Mehr" Geltung hat, leider.
"In diesem Sinne bin ich gerne eine Dinosaurierin."
Das hoffe ich auch, betrachte ich deren Schicksal.
"Mit feministischen Grüßen"
Mit menschlichen Grüßen zurück
Eviathan
(Sie wollen die Polemik entschuldigen, aber etwas anderes erschien mir nicht angebracht)
Gleichberechtigung ist kaum zu erwarten, von jemandem der auf den Mädchenblog verlinkt.
Immerhin gibt es dort eine knallharte Vorselektion, die jegliche Meinung verbietet, welche nicht zu 100% queergenderkompatibel ist.
Eine Diskussion wie sie hier nachzuvollziehen ist, ist dort leider unmöglich.
Grüße Mysa, oft zensiert =)
Hallo Mysa,
das mit der Zensur - der freien Meinung ist mir auch ein Anliegen.
Es sollte wohl möglich sein in einer Bundesrepublik Deutschland in 2010 eine eigene Meinung zu haben und vertreten zu können/zu dürfen. Die muss ja nicht allen schmecken. Kritischer Journalismus ist ein hohes Gut!
Es jedem Recht zu machen ist sowieso eine Kunst, die ich jedenfalls nicht lernen möchte.
Aber es wäre doch mal toll, verschiedene Argumente darzulegen, auch, wenn sie kontrovers sind und dem Leser soviel gesunden Menschenverstand zuzumuten, dass er sich daraus seine eigene Meinung bilden kann.
In der Schule hat mich die "speakers corner" der Engländer begeistert und ich erinnere mich gut an These, Antithese und Synthese.
In diesem Sinne
Monika Dittmer
Bravo, Frau Dittmer!
Nach vier Jahrzehnten Steinzeitfeminismus gibt es anscheinend doch noch Frauen mit Durchblick!
Die sind dringend nötig, damit eine ganze Gesellschaft nicht gänzlich vor die Wand gefahren wird von links- opportunistischen Ideologinnen!
Ich habe auch Ihre Aktivität bei 'Agens' zur Kenntnis genommen: ich wünsche Ihnen Durchhaltevermögen!
Lieber QED,
Agens ist handelnde Kraft und handelndes Prinzip. Das spricht mich an.
Nach der Lektüre des Buches "Befreiungsbewegung für Männer" (ich gebe zu das war harter Tobak) war es mir ein Bedürfnis mit den Herausgebern und Autoren Kontakt aufzunehmen. Das war eine sehr erfreuliche Erfahrung, die ich keinesfalls missen möchte und die andauert.
Die Zeit ist reif sich von der Steinzeit zu verabschieden, aber dennoch keinen Groll zu hegen.
In Zeiten, in denen z.B. ein Bundesland den Haushalt für Gleichstellungsarbeit drastisch kürzt und diesen gar für das kommende Haushaltsjahr auf 0,00 € setzt, in einer Zeit, in der eine Universität die Stelle der Gleichstellungsbeauftragten streicht, weil sie nichts zur Exellenz der Uni beiträgt, in einer Zeit, in der die bisherige Gleichstellungsarbeit "in die Jahre gekommen ist", die Argumente widergekäut werden und mehr Gleichstellungsarbeit ehrenamtlich denn gegen Sozialversicherung und Gehalt gemacht wird, sollte sich jede frauenbewegte Frau einmal fragen, welches Zeitalter nun folgt.
Wie wäre es mit Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit?
In diesem Sinne AGENS!
Monika Dittmer
Meine Hochachtung, Frau Dittmer!
Sie wagen es auszusprechen, was kein Mann sagen dürfte, ohne von feministischen Mänaden zerrissen zu werden und prangern wenigstens ein kleines Spektrum der herkömmlichen und neueren untragbaren Männerdiskriminierung an.
Respekt!
Robert Grenz
Sehr geehrter Herr Grenz,
vielen Dank für Ihre ermutigenden Worte.
Ja, so ist es. Würde ein Mann, wehe ihm...!
Gerade hier liegt die Crux der Männer(bewegung).
Deshalb halte ich es für unabdingbar, dass Frauen ihre Stimme, auch gegen den Mainstream und gegen die political correctness, erheben. Die positiven Rückmeldungen von Frauen, Müttern und Großmüttern, die mich erreichen machen mir Mut diese Gedankengänge weiter zu verfolgen.
Die Gleichstellungspolitik, die Zukunft haben möchte, muss an einem paritätisch besetzen runden Tisch stattfinden. Wir Frauen sind stark und emanzipiert genug, um diesen Dialog zu schaffen. Wir treffen auf Männer mit guten Argumenten.
Deshalb rede ich, exemplarisch, auch mit sogenannten "Männerbünden". Schluß mit der Exklusivität, Schluß mit überzogener Protektion für das weibliche Geschlecht.
Ganz im Sinne des Zeitgeistes "klagen einige Frauen auf hohem Niveau".
Nun ist mal gut.
Monika Dittmer
Ich ziehe den Hut vor Ihrer Arbeit und Beharrlichkeit und wünsche Ihnen, dass Sie die viele Kraft aufbringen können, die auf dem Weg zur Vernunft notwendig ist.
Ich möchte hier an dieser Stelle lediglich einen Absatz Ihres Artikels kommentieren.
Zitat: "Da ist z.B. auch eine Unterschriftenaktion der dt. Juristinnen. Ich hatte eigentlich immer die Idee, vor dem Gesetz seien alle gleich und Jurstinnen sollten ohne Ansehen der Person ihr Amt ausüben."
Anmerkung: Als Vater und Mann habe ich erfahren müssen, dass es in der Justiz noch weit schlimmer zu geht, als sie es schon richtigerweise erkannt haben. Von Gleichberechtigung und -behandlung fehlt gerade in "Familiensachen" weit und breit jegliche Spur. Ich würde mir wünschen, wenn man mal am Art. 97 GG rütteln würde und in diese Strukturen Ordnung brächte!
Abschließend erlaube ich mir die pauschale Feststellung: "Ja, der Feminismus ist tot!" Einige Nerds mögen das zwar noch nicht wahrhaben, aber es ist so!
Hallo Referatsleiter 408,
danke für Ihre guten Wünsche, die ich an dieser Stelle gern auch an Sie weitergebe.
Ich habe Kontakt mit Männern, die mir plausibel erklären konnten, wo die Diskriminierung aufgrund ihres Geschlechtes stattfindet. Wie kann ich da mein Herz verschließen, meinen Verstand ausschalten und meine Fachkompetenz ausklammern.
Es gibt immer "both sides of a story".
Herzlichen Gruß
Monika Dittmer
Die Gleichstellung gefördert vom Staat ist eine Sache. Aber dient sie wirklich der gerechten Aufteilung für Frau UND Mann? Ich meine, dass es sich der Staat da etwas zu leicht macht und hauptsächlich die Frauen mit unseren Steuergeldern Fördert.
Ich sehe das immer und überall, dass es in den Städten fast ausschließlich nur Angebote für Mädchen/Frauen gibt. Wo sind die Angebote für Jungen und Männer? Oder möchte der Staat es sich nicht eingestehen, dass es genauso viele Jungen und Männer gibt, die mal einen Ansprechpartner brauchen?
Warum gibt es eigentlich nur Frauenbeauftragte? Wo sind die Männer da untergebracht? Die Gelder werden recht großzügig für Frauenkulturzentren und ähnliches ausgegeben. Sollen sich die Männer etwa immer nur in Kneipen treffen? Warum gibt es keine Männerzentren und so?
Ich verstehe da unter Gleichstellung etwas anderes. Für mich bedeutet es, das man sich für BEIDE Geschlechter einsetzen sollte und nicht nur eines …
Frau Dittmer, Sie sind ja Gleichstellungsbeauftragte. Wie sehen Sie das?
Gleichstellungspolitik dient dem Ausgleich benachteiligter Gruppen. Bitte sehen Sie sich die Zahlen des statistischen Bundesamtes an, falls Sie nicht sehen, dass es Benachteiligungsformen für Frauen gibt.
Vergessen Sie bei Ihren Ausführungen nicht, dass auch Frauen Steuern zahlen.
Das Volumen der Steuermittel für frauengleichstellungspolitische und familienpolitische Massnahmen ist im Vergleich zu anderen staatlichen Ausgaben wahrscheinlich eher gering. Klicken Sie sich doch mal durch die Seiten des Bundesrechnungshofes.
Googeln Sie einfach mal "Angebote für Jungen". Sie werden schnell merken, dass unwahrscheinlich viele Angebote für Jungen gibt.
An öffentlichen Einrichtungen gibt es zunehmende Gleichstellungsbeauftragte (nicht Frauenbeauftragte wie Sie unterstellen).
Es gibt kaum noch Mittel für Frauenkulturzentren, viele haben in den letzten Jahren geschlossen.
Es gibt keine Männerzentren, weil die Nachfrage anscheinend sehr klein ist, haben Männer doch vielerlei Freizeitmöglichkeiten, wo sie unter sich bleiben. Wenn Sie eine interessante Projektidee haben, stellen Sie doch einen Antrag bei einer Stiftung oder bei der Stadt. Holen Sie sich vielleicht Rat von der Leiterin eines Frauenzentrums, wie man das macht.
Die meisten Gleichstellungsbeauftragten setzen sich für beide Geschlechter ein. Ich verstehe das Problem nicht. In den Aufgabenbereich fallen auch andere Ungleichheitskategorien wie Diskriminierung aufgrund des Alters, von Behinderung oder chronischer Krankheit, der regionalen Herkunft etc., das betrifft beide Geschlechter.
Die sexuelle Belästigung eines männlichen Angestellten durch einen männlichen oder weiblichen Vorgesetzenden fällt auch in den Zuständigkeitsbereich einer oder eines Gleichstellungsbeauftragten.
"Bitte sehen Sie sich die Zahlen des statistischen Bundesamtes an, falls Sie nicht sehen, dass es Benachteiligungsformen für Frauen gibt."
Habe ich gemacht und folgendes gefunden:
"Aus dem geschlechterspezifischen Verdienstabstand kann nicht geschlossen werden, dass Frauen im gleichen Unternehmen für die gleiche Tätigkeit anders bezahlt werden als ihre männlichen Kollegen. Die Verdienstunterschiede zwischen Frauen und Männern lassen sich vielmehr durch Unterschiede in der männlichen und weiblichen Arbeitnehmerstruktur erklären. Diese sind beispielsweise gekennzeichnet durch Unterschiede im Anforderungsniveau, der Verteilung auf besser und schlechter bezahlte Wirtschaftszweige, der Größe der Unternehmen, der Zahl der Berufsjahre, der Dauer der Betriebszugehörigkeit und des Ausbildungsniveaus."
(http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Pr...)
"Vergessen Sie bei Ihren Ausführungen nicht, dass auch Frauen Steuern zahlen."
Aber einen eher kleinen Anteil. Laut einer MANNdat-Studie (http://manndat.de/fileadmin/Dokumente/Studien/Analyse_Gender-Budgeting.p...) erwirtschaften Männer 77,7 Prozent des gesamten Steueraufkommens. Über die Haushalte von Bund, Ländern und Kommunen findet durch das System der Lohn- und Einkommenssteuer eine Umver-teilung von den Männern zu den Frauen in Höhe von schätzungsweise 43 Mrd. Euro jährlich statt.
"Das Volumen der Steuermittel für frauengleichstellungspolitische und familienpolitische Massnahmen ist im Vergleich zu anderen staatlichen Ausgaben wahrscheinlich eher gering."
... liegt aber dennoch um ein Vielfaches über denjenigen Steuermitteln, die für männergleichstellungspolitische Maßnamen aufgewendet werden.
"Googeln Sie einfach mal 'Angebote für Jungen'. Sie werden schnell merken, dass unwahrscheinlich viele Angebote für Jungen gibt."
"Angebote für Jungen": 57.300 Treffer. "Angebote für Mädchen": 59.700 Treffer.
"Hilfe für Jungen": 764 Treffer. "Hilfe für Mädchen": 39.700 Treffer.
"Jungenzentrum": 1250 Treffer. "Mädchenzentrum": 10.200 Treffer.
Und so weiter.
"An öffentlichen Einrichtungen gibt es zunehmende Gleichstellungsbeauftragte (nicht Frauenbeauftragte wie Sie unterstellen)."
Wie die heißen, spielt keine Rolle. Entscheidend ist, für wen die da sind. Da sprechen die Gesetze eine eindeutige Sprache. Und selbst wenn die GSB für Männer zuständig sein sollten, warum dürfen Männer diesen Job dann nicht ausüben, geschweige denn die GSB wählen?
BGleiG, § 16 (1): "In jeder Dienststelle mit regelmäßig mindestens 100 Beschäftigten ist aus dem Kreis der weiblichen Beschäftigten eine Gleichstellungsbeauftragte nach geheimer Wahl durch die weiblichen Beschäftigten von der Dienststelle zu bestellen."
"Es gibt kaum noch Mittel für Frauenkulturzentren, viele haben in den letzten Jahren geschlossen."
Suchergebnisse Google: "Frauenkulturzentrum": 19.200 Treffer. "Männerkulturzentrum": 2 Treffer.
"Wenn Sie eine interessante Projektidee haben, stellen Sie doch einen Antrag bei einer Stiftung oder bei der Stadt. Holen Sie sich vielleicht Rat von der Leiterin eines Frauenzentrums, wie man das macht."
Immerhin, Sinn für Humor kann ich Ihnen nicht absprechen ;-))
Hallo Anonymous,
gerade dieser Stichhaltigkeit und Informiertheit von Männern, die ich auch via Internet, kennengelernt habe zolle ich Respekt.
"Der Kopf ist rund, damit das Denken seine Richtung ändern kann" ist doch ein passender Satz zu der von Ihnen beschriebenen Lage.
Ich war noch nie für "one track mind people" und begrüße diesen Gedankenaustausch sehr.
Humor ist eine der meistgewünschten Kategorien in Kontaktanzeigen, es hört sich so an, als ob Sie eine gute Portion davon hätten.
Auf der Bundeskonferenz der Gleichstellungsbeauftragten in Wuppertal d.J. gab es zum Thema Humor einen sehr gut besuchten Workshop.
Mich hat gefreut, dass offensichtlich viele GB`s auf der Suche nach Humor sind.
Humor ist ein gutes Mittel zueinander zu finden - und so gesund!
Alles Gute
Monika Dittmer
"Mädchenpädagogik": --> 1.450 Ergebnisse
"Jungenpädagogik": --> 17.800 Ergebnisse
Angebote für Jungen: --> 3.840.000 Ergebnisse
Angebote für Mädchen: --> 2.110.000 Ergebnisse
Sport für Jungen: --> 5.280.000 Ergebnisse
Sport für Mädchen: --> 4.610.000 Ergebnisse
Männerverein: --> 122.000 Ergebnisse
Frauenverein: --> 113.000 Ergebnisse
Verteilung Berufssegment/ Einkommen nach Geschlecht:
http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Co...
Verdienstabstand nach Geschlecht:
http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Pr...
http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Co...
http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Co...
http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Pr...
http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Pr...
Statistisches Bundesamt:
Das Argument widerlegt keinesfalls, dass Frauen aufgrund von Mutterschaft andere (unter Umständen ungünstigere) Karrierewege in Unternehmen in Kauf nehmen. Die Einstellungspolitik (-ökonomie) spielt hier m.E. ebenfalls eine Rolle. Weibliche Arbeitnehmerinnen fallen durch Schwangerschaft möglicherweise aus etc. pp und werden gar nicht erst eingestellt.
Das BGleiG ist kein Rahmenrecht für die Länder, es gilt nur für die Dienststellen des Bundes.
(Gesetz zur Gleichstellung von Frauen und Männern in der Bundesverwaltung und in den Gerichten des Bundes)
In Bayern ist beispielsweise nicht festgelegt, ob es ein oder eine Gleichstellungsbeauftragte/r sein kann.
In der Praxis, wie ich bereits schrieb, sind Gleichstellungsbeauftragte durchaus mit weiteren Verantwortlichkeiten betraut, z.B.:
http://www.dahme-spreewald.de/buergerportal/kreisverwaltung/gleichstellu...
http://www.koenigs-wusterhausen.de/cms/beitrag/10465460/2449871/
http://www.schleswig-holstein.de/MJGI/DE/OrganisationAufgaben/WerMachtWa...
http://www.havelland.de/Buergerservicebuero.11+M52626999d77.0.html
http://www.maerkisch-oderland.de/cms/front_content.php?idcat=239&lang=1&...
http://suhltrifft.de/content/view/183/1186/
http://www.falkenseeaktuell.de/2009/11/01/die-gleichstellung-wird-fortan...
http://www.diemedia.de/frauennetz/ausgabe.php?id=151&num=2&suchwort=Glei...
http://www.diemedia.de/frauennetz/ausgabe.php?id=191&num=4&suchwort=Glei...
...
Das AGG richtet sich gegen Diskriminierung nach Geschlecht (also auch an das männliche).
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