Dabei schaut besonders der noch rückenschmerzfreie Teil der Bevölkerung am liebsten Musik- und Unterhaltungsvideos, zumindest mit mehr Begeisterung als solche mit profanen Nachrichten (49 %) oder, noch schlimmer, Wirtschaftsthemen (16 %) (siehe ARD/ZDF Onlinestudie 2007 bzw. ARD/ZDF Onlinestudie 2009). Daher ist es nicht wirklich erstaunlich, dass Kampagnen neben den unheimlich interessanten Videos von bahnbrechenden Reden und Ortsterminen im Nachbardorf eben auch auf Musikvideos mit einem gewissen Unterhaltungswert setzen.
Und das sich politische Inhalte und Musikvideos auch vertragen können, wissen eigentlich schon seit Bob Marley, aber spätestens seit Barack Obama.
Wir erinnern uns doch gern an das Obama Girl mit „Crush On Obama“ von barelypolitical.com, welches bis heute über 15 Mio. angeschaut wurde:
Oder das Video von Black Eyed Peas-Mitglied will.i.am „Yes We Can„. Diese wirklich gut gemachten 4:30 Minuten mit diesen wirklich gutaussehenden 37 Künstler, die Zitate aus der wirklich gutgesprochenen Obama-Rede „Remarks of Senator Barack Obama on New Hampshire Primary Night“ vertonen und das gleich so erfolgreich, dass diese neben mehr als 16 Mio. Klicks auch noch einen Emmy gewannen.
Wie schön war das:
Musikvideo mit Leuten die den dem Wähler vorsingen wie gut wir für das Land sind? Brauchen wir auch, dachte sich die heimische CDU. Doch irgendwie wollte keiner für die CDU so etwas produzieren. Naja, macht man das eben selbst. Kann ja nicht so schwer sein.
Raus gekommen ist dabei der teAM-Deutschland-Song „Wir Sind Wir“:
Den 2. Teil des Artikels auf Netzreklame.wordpress.com lesem ...



