Es gibt keine wertvollen und weniger wertvollen Menschen

von Andrea Nahles - 02.09.2010
So wichtig eine kritische Bestandsaufnahme der Integration in Deutschland auch ist: Sie muss in der Sache richtig und im Ton sachlich sein.

Viele Bürgerinnen und Bürger schreiben uns derzeit, weil die Debatte um Thilo Sarrazins Äußerungen die öffentlichen Gemüter bewegt. Wir machen uns unsere Entscheidungen in dieser Sache nicht leicht. Dazu sind die Themen zu wichtig, die Thilo Sarrazin anspricht. Aber er hat mit seinen Äußerungen zu genetischen Identitäten von Völkern, Ethnien oder Religionsgemeinschaften eine Grenze überschritten und sich außerhalb der Partei- und Wertegemeinschaft der SPD gestellt. Deshalb hat der SPD-Parteivorstand einstimmig beschlossen, ein Parteiordnungsverfahren mit dem Ziel eines Ausschlusses aus der SPD einzuleiten.

Das ist keine Absage an eine intensive Debatte über Integrationspolitik in unserem Land. Im Gegenteil: Die SPD hat sich in den vergangenen Jahren intensiv mit integrationspolitischen Fragen beschäftigt – sei es auf der kommunalen Ebene, oder auch im Bund. Einige jahrzehntealte Defizite sind abgeräumt worden: Es gibt endlich Integrationskurse, in vielen Städten gibt es Integrationsprojekte für Mütter von Schulkindern und viele ehrenamtliche Initiativen. Einiges ist uns gelungen, anderes nicht. In diesem Punkt geben wir Thilo Sarrazin recht: Es liegt noch vieles im Argen. Eine kritische Debatte über den Stand der Integration in Deutschland, über erreichte Fortschritte, aber ebenso auch über fortbestehende Probleme und Defizite, ist dringend geboten und erforderlich.

Dabei müssen auch unbequeme Wahrheiten angesprochen und angepackt werden. Wir haben zum Beispiel noch immer teils erhebliche Bildungs- und Sprachdefizite bei jungen Migrantinnen und Migranten in unserem Land. Das darf nicht so bleiben. Vor allem Deutschkenntnisse sind die Grundvoraussetzung für Integration. Sie müssen wir frühzeitig fördern und immer wieder konsequent einfordern. Auch deshalb haben wir dafür gesorgt, dass Integrationskurse und Deutschkurse für Einwanderer mittlerweile Pflicht sind.

Und wir dulden auch keine Parallelgesellschaften und eine Abschottung von Bevölkerungsgruppen in unserem Land. Integration verlangt faire Chancen, aber auch klare Regeln. Unser Grundgesetz bietet Raum für kulturelle Vielfalt. Daher braucht niemand seine Herkunft zu verleugnen. Es setzt aber auch Grenzen, die niemand überschreiten darf, auch nicht unter Hinweis auf Tradition oder Religion. Integration ist immer ein Prozess, zu dessen Gelingen die Einwanderer sowie die sie aufnehmende Gesellschaft wechselseitig beitragen müssen. Und das meinen wir als Appell an uns alle! Es gibt noch viele Baustellen, an denen Bürger und Politik gemeinsam arbeiten müssen! Dafür wünschen wir uns auch Deine Mithilfe!


So wichtig eine kritische Bestandsaufnahme der Integration in Deutschland aber auch ist: Sie muss in der Sache richtig und im Ton sachlich sein. Pauschalisierungen und Polemisierungen führen nicht weiter. Sie spalten, grenzen aus und erschweren so einen offenen, kritischen Dialog über bestehende Probleme und notwendige Lösungen. Wenn Thilo Sarrazin Zuwanderung mit "Landnahme" in Verbindung bringt, vor einer "Übernahme" von Staat und Gesellschaft durch Migranten warnt und muslimischen Migranten einen wirtschaftlichen "Mehrwert" abspricht, dann schürt er Ängste und Vorurteile und vergreift sich klar im Ton. Für die Sozialdemokratie gilt aber, Ton und Haltung sind keine Nebensache, wenn es um Integration geht. Wer Probleme in unserem Land nicht verschärfen, sondern lösen will, der darf keine Vorurteile schüren.

Damit nicht genug: Thilo Sarrazin schreibt darüber hinaus in seinem Buch, dass Intelligenz und ebenso mangelnde Intelligenz wesentlich vererbt seien. Seine Schlussfolgerung hieraus: Deutschland werde im Durchschnitt dümmer, da vor allem die bildungsfernen Bevölkerungsgruppen in unserem Land Kinder bekämen. Als Lösung schlägt er dann unter anderem vor: Eine Prämie von 50 000 Euro für junge Akademikerinnen, die ein Kind bekommen.

Eine solche Einteilung von Menschen nach ihrer Nützlichkeit widerspricht unserer sozialdemokratischen Grundüberzeugung, dass alle Menschen gleich viel wert sind. Für uns ist klar: Es gibt keine wertvollen und weniger wertvollen Menschen. In unserem Hamburger Grundsatzprogramm haben wir deshalb formuliert: "Wir streben eine Gesellschaft der Freien und Gleichen an, in der jeder Mensch seine Persönlichkeit in Freiheit entfalten kann, ohne die Würde und Freiheit anderer zu verletzen. Wir widersetzen uns jeder Form der Diskriminierung. Die Würde des Menschen ist unabhängig von seiner Leistung und seiner wirtschaftlichen Nützlichkeit." 

Als Sozialdemokraten sagen wir klar: Das Leben ist offen. Die Entwicklung oder Charaktereigenschaften eines Menschen oder einer Gruppe von Menschen sind nicht durch ein bestimmtes Erbgut vorgezeichnet. Es kommt vielmehr darauf an, durch Erziehung und durch gute Bildung die freien Entwicklungschancen eines jeden Menschen freizusetzen. Das ist die Grundüberzeugung unserer auf Emanzipation und Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität aufbauenden sozialdemokratischen Politik. Thilo Sarrazin hat diesen gemeinsamen Boden mit seinen jüngsten Äußerungen und Buchveröffentlichungen verlassen.  

 

 

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zum thema integration der hugenotten

Bild von Alexander Decker

Wikipedia schreibt zu dem Thema Folgendes:
"Akkulturation ist der Begriff, der in der Literatur für den weiteren Verbleib der Hugenotten am häufigsten verwendet wird. Er bedeutet: Hineinwachsen in eine kulturelle Umwelt, einen Wandel als Folge von kulturellen Kontakten. Dieser Prozess verlief nicht einseitig. Die wirtschaftlichen und kulturellen Leistungen der Réfugiés, ihre Religion und ihre Sprache veränderten zum Teil nachhaltig die deutsche Umgebung. Weit größere Veränderungen aber hatten die Hugenotten selbst zu bewältigen als Minderheit in einer rasch anwachsenden deutschen Bevölkerung.

In ihren Sitten und Gebräuchen passten sie sich allmählich ihrer neuen Umgebung an, hielten aber relativ lange an ihrer Heimatsprache fest – neben der Religion das wichtigste Element ihrer Gruppenidentität. Für die Führungsschicht blieb Französisch ein Statussymbol. Handwerker, Kaufleute, Tagelöhner und Dienstpersonal aber mussten Deutsch lernen, um im Berufsalltag mithalten zu können; nach einer Übergangszeit ging dann in diesen Sozialschichten die Sprache der Vorfahren verloren. Am längsten hielt sich das Französische in Gottesdienst und Kirche. Nachdem bis ins 19. Jahrhundert hinein ausschließlich auf Französisch gepredigt worden war, setzte sich die Gewohnheit durch, Gottesdienste abwechselnd in beiden Sprachen abzuhalten. Kirchenbücher wurden erst seit 1896 in deutscher Sprache geführt."

q.e.d.

Ein unerhörter Vorgang Die

Bild von Anonymous

Ein unerhörter Vorgang

Die in der Partei offiziell kumulierenden Publikationen zum "Fall Sarrazin" erscheinen mir doch eher wie vorausgeschickte Rechtfertigungen zu einem beabsichtigten unerhörten Vorgang. Zu einem skandalösen Vorgang, um es präzise zu sagen. Und ich bekomme langsam das Gefühl, dass die Verfasser dies auch wissen. Mit dem beginnenden Ausschlussverfahren ist die Volkspartei SPD drauf und dran, einen Teil der für diese Debatte notwendigen Meinungsbildung zu tabuisieren. Das ist nicht klug. Ich halte es eher mit dem Statement vom Neuköllner Bezirksbürgermeister, der weiß, wovon er spricht. Sarrazin polemisiert, er argumentiert mit Pointen, nicht mit staubtrockenen Political-Correctness-Phrasen. Sarrazin seziert. Er verzichtet auf die Applikation politischer Sedativa. Er bohrt - ohne Rücksicht auf das Schmerzempfinden seines Publikums und erst recht der politischen Klasse. Ausgewogenheit ist seine Sache nicht. In seinen mündlichen Statements vergreift er sich häufig im Ton. Die Empfehlung, "das Maul zu halten", sollte er sich insofern tatsächlich zu Herzen nehmen - aber nur im wörtlichen Sinne. Sei es drum. Niemand wäre auf die Idee gekommen, einen Herbert Wehner wegen verbaler Entgleisungen aus der Partei zu werfen. Oder doch? Wie dem auch sei: Der Skandal geht nicht von Thilo Sarrazin aus. Der Skandal geht von den in politischer Verantwortung handelnden Akteuren aus, die uns weismachen wollen, das uns allen bekannte Problem ließe sich unter Ausklammerung bestimmter Thesen diskutieren oder gar lösen. Ob diese Thesen wahr sind, steht dabei gar nicht zur Debatte. Mir kommt es langsam so vor, als stritten Mathematiker über die Zahlenlehre unter der Annahme, dass die Zahl Null nicht existiert. Derzeit traktieren uns die Medien mit den rührseligen (und nervenden) Geschichten erfolgreicher und integrationsfreudiger Migranten. Was für ein Blödsinn! Es ist doch offensichtlich, dass zwischen dem Anteil der unter den Einwanderern (einschließlich ihrer Nachkommen bzw. nachziehenden Familienangehörigen) am stärksten vertretenen Ethnien an der Gesamtbevölkerung und ihrer Repräsentanz in Fach- oder gar Führungspositionen mit hohem Qualifikationserfordernis eine enorme Diskrepanz besteht. Wie verhält es sich eigentlich mit der ethnischen Verteilung in den Putzkolonnen der SPD Parteizentrale?
Zurück zu Sarrazin, noch darf man ihn ja Genosse Thilo nennen. Dessen hugenottische Vorfahren waren als Einwanderer willkommen. Hätten diese Vorfahren 30 Jahre gebraucht, um die Sprache ihres Gastlandes zu lernen, wäre uns Sarrazins politische Karriere wohl erspart geblieben, Preußens Prosperität allerdings auch. Und was die "vererbbare Dummheit" (einer dieser unsäglichen Fehltritte mit publizistischem Unterhaltungswert) betrifft: Ortega y Gasset, der nach heutigen Maßstäben wahrscheinlich keinen Anspruch auf ein Mitgliedsbuch der Volkspartei SPD hätte, formulierte in seinem Klassiker "Aufstand der Massen" nach kalter Analyse: Dummheit ist schlimmer als Bosheit. Bosheit setzt manchmal aus, Dummheit nie.
Ein Parteiausschluss wäre zweifellos dumm. Ich bin aber ganz zuversichtlich, dass auch in dieser Frage am Ende die Altersweisheit der über 100 jährigen Tante SPD die Oberhand behalten wird. Deren Integrationsfähigkeit beginnt damit, dass sie es aushält, sich mit einem Raufbold wie Sarrazin zu „fetzen“ – um den Vorschlag des Neuköllner Bürgermeisters wieder aufzugreifen.
Also: Ring frei zur nächsten Runde. Und ganz nebenbei: die Welt geht nicht unter, wenn auch eine solche Debatte (mit zweifelsfrei sehr ernsthaftem Hintergrund) gelegentlich mit einer überzogenen Polemik, einer dämlichen Replik, einer provozierenden Metapher belastet wird. Beim Lesen von Sarrazins Buch musste ich an manchen Stellen sogar lachen. Falls irgendjemand für dieses Eingeständnis eine Entschuldigung erwartet, sei diese hiermit in aller gebotenen Demut erbeten.

Es gibt keinen wertvollen

Bild von Kreuzberg/Neukölln

Es gibt keinen wertvollen und wertlosen Menschen verstehe ich so, dass sie ihre Kinder in Kreuzberg oder Neukölln zur Schule schicken wird.

Sagen darf man alles, aber...

Bild von Kurt Nickel

Liebe Andrea,

sagen darf man alles. Nur auf die Methoden, wie man es sagt, kommt es an. Wenn es unter einem rassistischen Aspekt geschieht und dabei ganze Volksgruppen diffamiert werden, dann ist es verwerflich. Bleibt man jedoch auf der Sachebene, dann ist es konstruktiv. Da Letzteres nicht der Selbstherrlichkeit und dem Eigennutz entsprach, wandte Sarrazin Ersteres an. Und das nehme ich ihm übel.

Herzliche Grüße

Kurt Nickel

Liebe Frau Nahles. Ihr

Bild von Anonymous

Liebe Frau Nahles.
Ihr Zitat:Das ist keine Absage an eine intensive Debatte über Integrationspolitik in unserem Land. Im Gegenteil: Die SPD hat sich in den vergangenen Jahren intensiv mit integrationspolitischen Fragen beschäftigt –

und die Ergebnisse kann man sich u.a. life in Neukölln, wo ich wohne, ausschauen. Ich kenne einen deutschen jungen Mann (der nicht der einzige ist) der schon mehrmals von Türken überfallen wurde,diese Täter sind der Polizei schon lange bekannt und Aktenkundig. Und deren Strafakte ist sehr lang,bisher ohne Konsequenzen! Menschenrechte gelten wohl nur für Immigranten, Deutsche die immer wieder zu Opfern werden, sind auch die Resultate Ihrer "in den vergangenen Jahren intensiv mit integrationspolitischen Fragen beschäftigt" Arbeit. Bravo ... alle Politiker blasen ins gleichen Horn ... täääräää.... weg mit Sarrazin! Aber wann kommt die Politik ins Handeln ... nur in Afghanistan???? Wo tote unschuldige Zivilisten getötet werden, was Herr von Guttenberg als nicht angemessen empfand, frage ich mich - Was wäre denn angemessen?

Es wäre angebracht erst einmal die Menschenrechte im eigenen Land zu sichern ..., Kriege bringen immer nur Opfer hervor auf beiden Seiten. Und den meisten Politikern geht es nicht um die Menschen, sondern um Macht, Bodenschätze etc. Ich verachte jegliche Gewalt, hier wie dort - an Deutschen - an Ausländern - an Immigranten - an Lebewesen.

Manchmal schäme ich mich Mensch zu sein ...

Zum Rauswurfversuch von Thilo Sarrazin aus der SPD

Bild von Thomas Wendt

Liebe Andrea,

nette Worte findest Du da. Mir aber sind die bei weitem nicht selbstkritisch genug!

1. Als ob Ihr in Berlin den Thilo nicht seit Jahren kennt. Der fand doch schon lange deutliche Worte. Das hättet Ihr Euch doch vorher überlegen können, bevor Ihr ihn zur Bundesbank geschickt habt. Oder wolltet Ihr ihn nur wegloben? Jetzt agiert Ihr unbeholfen und leider nur reflexartig. Ein wenig Rückgrat und Gelassenheit bitte.

2. Du selber sprichst von Versäumnissen in der Integrationspolitik. Das ist viel zu lieb ausgedrückt. Die SPD hat elf Regierungsjahre hinter sich. Da wäre mehr drin gewesen. Dann hätte der Thilo sein Buch so nicht zu schreiben brauchen.

3. Seit 2001 kämpfen deutsche Soldaten in Afghanistan. Der Krieg ist längst verloren und läßt sich nicht mehr schön reden. So viele Bücher kann Thilo Sarrazin gar nicht schreiben, wie dieser Krieg unserem Land in der Welt an Schaden bringt, gerade unter den Muslimen. Auch hierzulande.

Gruß Thomas

Danke für den Hinweis auf Afghanistan

Bild von Tjalf Boris Prößdorf

Wenn die Sozialdemokratie wirklich etwas für die Verständigung zwischen Muslimen und Nichtmuslimen tun möchte, dann wäre in der Tat eine schleunige und klare Stellungnahme zu diesem Krieg (lt. Freiherrn zu Guttenberg, und der muß es wissen) mehr als überfällig. Oder möchten Vorstand und Präsidium auf den Tag warten, an dem die Zustimmung zu diesem Krieg einmal an Parteiprogramm und Menschenbild der Sozialdemokratie gemessen wird? Das würde freilich mancher Parteikarriere das wohlverdiente und längst überfällige Ziel setzen.

Vielleicht schlägt man auch aus schlechtem Gewissen so eifrig auf den Genossen Sarrazin ein? Vielleicht kann man aus Sicht dieser Vorstandschaft nur durch kritische Worte zur Migrationspolitik, niemals aber durch Kriegstaten gegen das Menschenbild der Sozialdemokratie verstoßen?

Immerhin ist es jetzt schon fast gelungen, einen Sozialdemokraten aus dem Bundesbankpräsidium zu entfernen, Herr Bundespräsident Wulff hat ja schon signalisiert, daß er der Bitte, den Genossen abzuberufen, nachkommen wird. Diese Bitte wurde heute Nachmittag ausgesprochen. Herzlichen Glückwunsch zu dieser Leistung, liebe Genossin Nahles.

Genetische Identität

Bild von Tjalf Boris Prößdorf

Sehr geehrte Genossin Nahles,

sofern die Arbeit am Hinauswurf des Genossen Sarrazin Ihnen die Zeit dazu läßt, erlaube ich mir, Ihnen zur "genetischen Identität" Folgendes zur Lektüre zu empfehlen:

http://www.hagalil.com/01/de/index.php?itemid=2026

dies in der Hoffnung, daß Sie Hagalil nicht etwa als antisemitisch entlarven.

Sicherlich ist Ihnen nicht entgangen, daß dem Genossen Sarrazin in den letzten Tagen Beifall aus der "falschen Ecke" zuteil wurde. Ist Ihnen aber auch aufgefallen, daß Sie und der einstimmige Parteivorstand ebenfalls in erstaunlicher Nachbarschaft gelandet sind? (Matthäus 7, 3)

Nahles

Bild von Anonymous

Das erklären sie mal den Muslimen :))))

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